Mit Jesus verbunden

Damit die Jünger die Verbindung zwischen Gott und Menschen verstehen, bedient Jesus sich im Evangelium vom 5. Sonntag der Osterzeit eines Bildes aus dem Alltag der damaligen Menschen: Das Bild von einem Weinstock.

Jesus sieht sich als der Weinstock, der die Menschen (Reben) mit dem versorgt, was sie brauchen. Diese Verbindung ist für die Menschen lebensnotwendig. Wenn ein Mensch die Verbindung zum Weinstock löst, ist er – nach den Worten des Evangeliums – nicht überlebensfähig. Auf den Glauben bezogen heißt das: Ohne Jesus fehlt dem Glauben die Grundlage. Ein Glaube ohne Grundlage ist nicht möglich.

Am Eingang unserer Pfarrkirche wird dieser Zusammenhang noch in ein ganz anderes Bild gebracht. Genau über dem Eingang findet sich das Gesicht Jesu in Stein gehauen. Wenn ich durch den Eingang gehe, dann kommen mir die Worte aus dem Hochgebet in den Sinn: „Durch ihn und mit ihm und in ihm …“.

Der Kopf Jesu ist über der Tür. Die Tür kann man somit auch als Körper Jesu sehen. Wenn ich also durch die Tür trete, dann gehe ich in ihn hinein, ich bin in ihm und werde durch ihn gestärkt.

Jeder Besuch der Kirche ist also eine Bestätigung und Bestärkung meiner Verbindung zu Jesus. Ich bleibe so an Jesus dran, wie eine Rebe am Weinstock und mein Glaube bekommt die Nahrung, die er braucht.

Eine gute, stabile Glaubensverbindung wünscht Ihnen
Michaela Maier, Gemeindereferentin

 

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