Liebe Pfarrangehörige, Freunde und Bekannte von St. Jakob, jetzt geht es tatsächlich ans Abschiednehmen: Wie von unserem Pfarrer Dieter Zinecker am ersten Märzwochenende dieses Jahres persönlich verkündet, wird er sein Wirken hier in St. Jakob beenden – entsprechend den diözesanen Vorgaben, nach gewisser Zeit die Pfarrei zu wechseln – und ab 1. September Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Alburg/Feldkirchen sein.

So sehr wir uns für ihn über seine neue Aufgabe freuen, so schwer fällt uns der Abschied: 16 Jahre hat er hier bei uns gewirkt, die Pfarrei bestens geleitet und die Botschaft von Glaube, Hoffnung und Liebe zusammen mit uns gelebt – als Priester, Seelsorger und von Mensch zu Mensch, mit Herz und Humor.

Wir als Pfarrei wollen dafür nochmals Vergelt´s Gott sagen und laden Sie alle ganz herzlich ein zu einer abschließenden Begegnung am Patroziniumstag, Sonntag, 25. Juli 2021. Es werden – für Sie zur Auswahl – zwei Gottesdienste in der Pfarrkirche gefeiert, um 8.30 Uhr und um 10.30 Uhr, anschließend wird – nach den geltenden Regelungen – jeweils Gelegenheit sein, sich zu verabschieden: Auf dem Freigelände vor dem Pfarrhaus.

Gerne hätten wir natürlich unser sonst am Patroziniumstag traditionell stattfindendes Pfarrfest gefeiert, was aber Corona-bedingt leider nicht erlaubt ist. Auch bei den Gottesdiensten und (glücklicherweise wieder zulässigen) anschließenden Begegnungen müssen wir Sie freundlich um Einhaltung der geltenden Abstandsregelungen bitten.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Im Namen aller Verantwortlichen der Pfarrei
Martina Altmann, Kirchenpflegerin

Herzliches Vergelt´s Gott auch an Frau Eva Berzl

Ein herzliches Vergelt´s Gott richtet sich auch an Frau Eva Berzl, Haushälterin von Pfarrer Zinecker. In so vielen Bereichen war sie für unsere Pfarrei tätig: Bei vielen Festen und Feierlichkeiten hat sie – oft im Hintergrund – für einen festlichen und stilvollen Rahmen gesorgt, das Pfarrhaus für Feste geschmückt. Pfarrgarten und Rosenstöcke hat sie ganzjährig umhegt und gepflegt.

Auch ihre musikalische Ader kam der Pfarrei sehr zugute: Viele Jahre leitete sie den Jugendprojektchor, der bei Erstkommunionen, Firmungen und auch bei den Ehejubilaren den Gottesdienst musikalisch mitgestaltete.

Eine feste Größe war sie außerdem im Team der Organisten: An ungezählten Sonn- und Festtagen, und regelmäßig auch bei Werktagsmessen hat sie die Gläubigen mit ihrem frischen Orgelspiel erfreut, ihre Stimme als Kantorin eingesetzt. In den letzten Jahren hatte sie zudem, aus der Not heraus geboren, die Leitung des Kirchenchores inne; Höhepunkte dabei: Die musikalische Gestaltung der Diakonenweihe (2016) und die Primiz von Stefan Hackenspiel (2017).

VERGELT´S GOTT für ihr vielfältiges Engagement in unserer Pfarrei St. Jakob!
Martina Altmann

Corona bringt viele Menschen an ihre Grenzen. Wir alle sehnen uns nach etwas, das der Seele guttut, Kraft, Mut und Ausdauer gibt. Segen ist eine erlebbare Kraftquelle Gottes – eine Verbindung zwischen Himmel und Erde, weitergereicht von Mensch zu Mensch, zugesagt durch Gott.

„Ich brauche Segen“ knüpft an diese Sehnsucht an und möchte mitten im Alltag „Segenstankstellen“ aufstellen. Als Christen ist es unser Wunsch – in dieser Corona-Zeit und darüber hinaus – anderen Menschen auf ihren Alltagswegen etwas Gutes tun, Mut zusprechen und ihnen den Segen Gottes weitergeben.

Auf der Website https://www.segen.jetzt bekommen Sie Ihren persönlichen Segensvers zugesprochen oder Sie scannen einfach den QR-Code mit Ihrem Handy und werden direkt weitergeleitet. Die Verse wechseln, es lohnt sich also mehrmals vorbeizuschauen.

Hier gehts zum Segen...

Kaum ein anderer Weg verbindet Europa so sehr wie die Pilgerroute zum Apostelgrab in Santiago de Compostela. Bereits 1987 wurde der Jakobsweg zur „Ersten Europäischen Kulturstraße“ des Europarates ernannt. Und im Heiligen Jakobusjahr 2021/22 gilt dem weltbekannte Camino umso mehr die Aufmerksamkeit.

Die Ausstellung „Jakobsweg und europäische Identität“ der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Regensburg lässt Bild für Bild etwas von dem Zauber dieser jahrtausendalten Verbindung im Herzen Europas erfahren.

Pilgern bedeutet, Brücken zu bauen. Viele Bilder der Ausstellung stammen von einer deutsch-tschechischen Pilgerwanderung der KEB Cham von Prag nach Neukirchen b. Hl. Blut anlässlich des Katholikentages in Regensburg 2014. Das Motto damals: „Mit Christus Brücken bauen“. Und auch für den kulturellen Brückenschlag steht der Jakobsweg in besonderer Weise. Der Jakobsweg verbindet Europa, wie eine Gruppe von Tschechen, Spaniern und Deutschen 2015, als Pilsen Europäische Kulturhauptstadt war, erleben durfte. Auch deren Entdeckungsreise auf den Spuren des alten Jakobsweg von Pilsen über Kdyně nach Regensburg ist in Momentaufnahmen eingefangen.

Gerade in den zurückliegenden Monaten der Corona-Pandemie wurden wieder Grenzen und das Nationale betont, längst überwunden geglaubte Stereotypen lebten wieder auf. So geht es der Ausstellung nicht darum, Pilgerwanderung(en) der Vergangenheit in Bildern zu dokumentieren. Vielmehr mögen die Bilder uns antreiben, was die Pilger*innen im Laufe der Geschichte im gleichen Sinn zusammenführte – über alle Verschiedenheiten und nationalen Interessen hinweg- um so eine Gesellschaft zu bauen, die gegründet ist auf Toleranz, Ehrfurcht vor dem Mitmenschen, auf Freiheit und Gemeinschaftsbewusstsein.

Hinweis: Die gesamte Ausstellung umfasst 40 Bilder. Mangels Ausstellungstafeln kann dieses Jahr nur eine kleine Auswahl der Bilder präsentiert werden. Mögen die wenigen Bilder „Lust auf mehr“ machen, wenn die gesamte Ausstellung vom 16. bis 30-Juli 2022 hier in der Pfarrkirche Cham St. Jakob stehen wird.

Sie finden neben jedem Foto einen QR-Code. Wenn Sie diesen mit Ihrem Smartphone einscannen, erhalten Sie in unserem Youtube-Kanal zum Bild kurze HISTORISCHE und SPIRITUELLE IMPULSE.

Zur Ausstellung au YouTube

Dort können Sie auch einfach zum nächsten Foto gehen. Sollten Sie noch nicht so vertraut sein mit einem QR-Code, dann können Sie einfach www.youtube.de öffnen und »Jakobsweg und europäische Identität« eingeben. Auch so gelangen Sie zur begleitenden audio-visuellen Ausstellung.

Das ganze Team der Katholischen Erwachsenenbildung und alle Kooperationspartner wünschen Ihnen eine bereichernde Zeit auf dem »Camino«.

Machen wir uns also auf den Weg.

 

Bei den Sonntagsgottesdiensten wurde bekannt gegeben, dass ein neuer Pfarrer für Cham-St. Jakob mit der Expositur Vilzing von der Diözese bestimmt worden ist.

Es ist Pfarrer Walter Hellauer. Er stammt aus Deggendorf, ist 53 Jahre alt und derzeit Pfarrer in Sulzbach-Rosenberg St. Marien. Dazu gehört auch die Annabergkirche mit der Annabergwallfahrt im Juli.

Pfarrer Hellauer hat in München studiert im Priesterseminar für die auswärtigen Priesteramtskandidaten, die nicht der Erzdiözese München-Freising angehören. Seitdem kennen sich Pfr. Zinecker und sein jetzt benannter Nachfolger.