Am Abend des 23. Septembers lud Stadtpfarrer Dieter Zinecker, unter Einhaltung der Coronamaßnahmen, alle neben- und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Expositur St. Laurentius zu einem Danke-Essen in das Gasthaus Otto Eisenreich nach Vilzing ein.

Pfarrer Zinecker begrüßte und bedankte sich bei allen Anwesenden für die große Unterstützung in der Pfarrei. „Vielen Dank für die ungezählten Stunden, die sie alle während des ganzen Jahres für die Belange der Pfarrei aufbringen“, so Zinecker. Mit einem Willkommens-Geschenk in Form eines Blumenstraußes wurde Frau Heidi Treml vorgestellt. Sie hat die Leitung des Kneipp Kindergartens St. Laurentius in Vilzing übernommen. Frau Treml bedankte sich herzlich für die Einladung, des ganzen Kiga-Teams. Sie freut sich auf die Neue Aufgabe und hofft auf eine gute Zusammenarbeit mit allen Verantwortlichen.

Im Anschluss wurde Herr Max Brunner als Kirchenpfleger verabschiedet. Dieses Amt wurde von Herrn Zistler Christoph übernommen. Am 05.11.2000 wurde Herr Brunner mit den meisten Stimmen als Nachfolger von Josef Stelzer gewählt. „Seine 19–Jährige Tätigkeit als Kirchenpfleger verdient großen Respekt und Anerkennung“, so Pfarrer Zinecker.

„Herr Max Brunner pflegte beste Beziehungen zu den Menschen, auf ihn konnte und kann man sich immer verlassen. Auch bei der Grundlegenden Renovierung der Kirche war Herr Brunner federführend dabei. Es verging fast kein Tag, an dem man Herrn Brunner nicht an der Baustelle antraf “, so Zinecker. Als Geste der Wertschätzung seiner Tätigkeit von fast zwei Jahrzehnten überreichte Pfarrer Zinecker eine Dankurkunde der Diözese Regensburg und seiner Frau Monika Brunner einen Blumenstrauß. Mit einer geschnitzten Figur des Hl. St. Laurentius und einem Fotobuch bedankte sich auch Herr Christoph Zistler im Namen der gesamten Kirchenverwaltung.

Nach dem gemeinsamen Tischgebet wurde das Essen genossen und der Abend fand einen gemütlichen Ausklang.

Die traditionelle Fußwallfahrt des Frauen-und Müttervereins Vilzing nach Streicherröhren fiel heuer wie alle Wallfahrten der Corona-Pandemie zum Opfer.

Trotzdem ließ es sich der Verein nicht nehmen, eine Andacht vor dem Marienheiligtum abzuhalten. Zur Freude der Vorstandschaft folgten zahlreiche Mitglieder und Expositurangehörige der Einladung und fuhren am frühen Nachmittag mit PKW´s zur Kapelle. Dort wurde in würdiger Weise die Andacht von den Vorstandschaftsdamen mit ansprechenden Texten und Marienliedern gestaltet. Im Mittelpunkt stand dabei als Thema das Fest Mariä Geburt.

Damit das Gelöbnis der Wallfahrt aus dem Jahr 1976 dennoch nicht unterbrochen wurde, machten sich vier Frauen aus den Reihen der Vereinsführung wie sonst üblich nach dem Mittagsläuten von Vilzing aus zu Fuß auf den weiten Pilgerweg. Sie beteten dabei den Rosenkranz stellvertretend und in den Anliegen der Expositurgemeinde.

Am vergangenen Donnerstag feierten die Gläubigen der Expositur Vilzing, in der mit einem Blumenteppich wunderschön geschmückten St. Laurentius Kirche, das Fronleichnamsfest. „Das kostbarste Gut unseres Glaubens, das Allerheiligste auf die Straße zu tragen, ist gut und wichtig“, so begann Pater Jim seine Ansprache.

„Wenigstens einmal im Jahr machen wir es öffentlich sichtbar. In diesem Jahr feiern wir Fronleichnam ohne Prozession. Viele von uns bedauern das. Aber auch wenn wir uns heute nicht auf den Weg machen, mit unserem Herrn durch unser Dorf, geht er mit uns. Gerade in dieser Zeit, wo wir einander aus dem Weg gehen, um einander zu schützen. Ich bin da für euch! ist sein Versprechen. Deshalb dürfen wir mit allem zu ihm kommen, was uns auf dem Herzen liegt.“

In seiner Predigt des festlichen Gotesdienstes stellte Pater Jim die Frage: „Es werden an vielen Orten keine Prozessionen durch die Straßen ziehen. Fällt Fronleichnam deshalb aus? Ja- in der uns vertrauten traditionellen Form. Und nein- natürlich findet es statt, anders, ich möchte fast sagen, fokussierter, wesentlicher. Worum geht es denn heute? Um diese kleine Scheibe Brot in der Monstranz und tatsächlich um Präsenz“, so Pater Jim. Daher müssen wir nicht enttäuscht darüber sein, dass wir heuer ohne Prozessionen Fronleichnam feiern. Freuen wir uns lieber darüber, dass Gottes Präsenz immerwährend bleibt – auch und gerade in diesen besonderen Zeiten. Gott ist präsent im Brot. Wir dürfen es mit allen Sinnen erfahren – ihn schauen und schmecken. Wir dürfen ihn aufnehmen in uns im Sakrament des Altares und, nicht zu vergessen, im Sakrament des Wortes. Kostbare Gabe, mit der aber auch eine Aufgabe einhergeht. Wenn wir dieses Brot, den Leib Christi, essen, sollen wir selbst zum Brot werden, das die Not des Lebens wendet, da wo wir sie sehen.

Wenn der Segen mit der Monstranz heuer nicht an verschiedenen Orten in unseren Gemeinden gespendet wird, können wir erst recht zum Segen werden: mit unseren Augen, die sehen, wo Not am Mann oder der Frau ist. Mit unseren Ohren, die hören, wo Menschen, Zuspruch, Ermutigung und Trost brauchen. Mit unseren Händen, die anpacken, wo andere Hände schlaff geworden sind. Mit unseren Beinen, die nicht müde werden, zu denen hinzugehen die sich einsam und verlassen fühlen. Mit unserem Herzen, das für die Menschen schlägt. Dann fällt Fronleichnam nicht aus, denn dann ist jeder einzelne von uns die Fronleichnamsprozession, die den Herrn, seinen Leib und sein Wort zu den Menschen trägt, beendete der Geistliche seine Predigt.

Am Ende des Gottesdienstes bedankte sich Pater Jim bei allen Beteiligten allen voran Familie Zistler für die Gestaltung des Blumenteppichs.

Das diesjährige Erstkommunionmotto in der Expositur St. Laurentius Vilzing lautet: „Mit Jesus verbunden“. Dazu haben die elf Kinder zusammen mit ihren Müttern ein plastisches Motiv gestaltet, welches seit vergangenem Wochenende vorne in der Kirche vor dem Marienaltar aufgestellt ist.

Das Symbol besteht aus einem hölzernen Wagenrad, auf welchem die Bilder der Kinder an den Enden der Speichen auf Puzzleteilen abgebildet sind. Dadurch wird gezeigt, dass jeder Einzelne Teil des Ganzen ist und gebraucht wird, da sonst im fertigen Puzzle etwas fehlt – genauso wie Jesus jemanden vermisst, wenn dieser nicht zu ihm kommt. Zudem sind alle Speichen mit der Mitte des Rades, welche Jesus symbolisiert, verbunden. So wie die Kinder durch den Reifen untereinander in Kontakt stehen, wird durch die Speichen die immerwährende Verbundenheit der Kinder mit Jesus verdeutlicht und einprägsam dargestellt.

Da der Vorstellungsgottesdienst und auch die gesamte Kommunionvorbereitung wegen der Corona-Pandemie bisher leider ausfallen mussten, möchten sich die Kinder mit ihrem Motiv den Expositurangehörigen wieder in Erinnerung rufen und auch darauf hinweisen, dass die diesjährige Erstkommunion bisher nicht stattfinden konnte. Die Kinder sind aber voller Hoffnung, dass sie in diesem Sommer noch eine gemeinsame Erstkommunionfeier begehen können, wenn auch später als sonst üblich. Die Infektionszahlen sind nun stabil niedrig und somit hoffen sie auf Lockerungen der Vorgaben des Bistums, um dieses Glaubensfest bald doch noch abhalten zu können. Bis dahin werden sie von ihren Eltern weiter im Glauben bestärkt und an das Sakrament herangeführt.

Liebe Kinder,
liebe Erwachsene,

möchtet Ihr gerne Euer Wissen zu den Heiligen in unserer Kirche testen oder auffrischen? Das nachfolgende Quiz stellt einige der Heiligen in unserer Stadtpfarrkirche St. Jakob in Cham vor. Viel Spaß beim Rätseln und Entdecken!

Herzliche Grüße
Michaela Maier, Gemeindereferentin

Ihr könnt das Quiz gleich hier online spielen:

Frage 1/11: Zu wem gehört dieses Lamm?
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Frage 2/11: Zu wem gehört dieser Drachenkopf?
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Frage 3/11: Zu wem gehört dieses Haus?
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Frage 4/11: Zu wem gehört dieses Herz mit Flamme?
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Frage 5/11: Welche Frau in unserer Kirche trägt ein solch edles Gewand?
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Frage 6/11: Zu welchem Heiligen gehört dieser junge Mann?
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Frage 7/11: Zu welchen Füßen kniet diese junge Frau?
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Frage 8/11: Welcher Heilige wird mit einer Kirche in der Hand dargestellt?
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Frage 9/11: Welcher Heilige hat eine Waage bei sich?
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Frage 10/11: Welcher Heilige schaut auf dieses Bild herunter?
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Frage 11/11: Wer schmückt sich mit einer Muschel?
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(Diözese Regensburg KdöR 2020 | Hauptabteilung Seelsorge | erstellt v. Pastoralreferentin Heidi Braun | Gemeindekatechese
Bibeltext: Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift © 2017, Verlag Katholische Bibelanstalt GmbH, Stuttgart
Lieder: Gotteslob, Katholisches Gebet- und Gesangsbuch, Ausgabe für die Diözese Regensburg)

Hinführung

Die Tage zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten sind eine Art „Zwischen-Zeit“. Die Zeit des irdischen Jesus auf dieser Welt ist beendet. Die Zeit der Kirche beginnt. Doch noch warten die Jünger, Maria und die anderen Frauen auf den verheißenen Beistand, den Heiligen Geist. Sie tun es betend: also verbunden mit Jesus, offen für Gott und sein Wirken, vertrauend, bittend.

+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Amen.

Lied: Jauchzet dem Herren (GL 794,1+2 – Melodie „Lobe den Herren“)

1. Jauchzet dem Herren, der siegreich das Dunkel bezwungen,
der gleich der Sonne durch finstere Nebel gedrungen!
Rühmet die Pracht, die solchen Jubel entfacht!
Festlich sei Lob ihr gesungen.

2. Säule des Feuers! O Licht, das die Finsternis blendet.
Tag ohne Abend, der nächtliches Grauen beendet:
Herr, dir sei Lob,
der sich vom Grabe erhob,
Jubel und Leben uns spendet.

Gebet

Allmächtiger Gott, wir bekennen: Jesus, unser Erlöser, ist bei dir in deiner Herrlichkeit. Wir bitten dich: Höre unser Bitten und Rufen. Lass uns erfahren, dass er alle Tage bis zum Ende der Welt bei uns bleibt, so wie er es uns versprochen hat. Er, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit. Amen.
(nach dem Tagesgebet)

Lesung aus der Apostelgeschichte

Als Jesus in den Himmel aufgenommen worden war, kehrten die Apostel von dem Berg, der Ölberg genannt wird und nur einen Sabbatweg von Jerusalem entfernt ist, nach Jerusalem zurück.
Als sie in die Stadt kamen, gingen sie in das Obergemach hinauf, wo sie nun ständig blieben: Petrus und Johannes, Jakobus und Andreas, Philíppus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Simon, der Zelót, sowie Judas, der Sohn des Jakobus. Sie alle verharrten dort einmütig im Gebet, zusammen mit den Frauen und Maria, der Mutter Jesu, und seinen Brüdern.

(Apostelgeschichte 1,12-14)

Kurze Stille

Lied: Komm, Schöpfer Geist (GL 351,1+2)

1. Komm, Schöpfer Geist, kehr bei uns ein,
besuch das Herz der Kinder dein,
erfüll uns all mit deiner Gnad,
die deine Macht erschaffen hat.

2. Der du der Tröster wirst genannt,
vom höchsten Gott ein Gnadenpfand,
du Lebensbrunn, Licht, Lieb und Glut,
der Seele Salbung, höchstes Gut.

Wechselgebet

V Beten wir um den Heiligen Geist. – A Komm, Heiliger Geist.
V In unsere Häuser und Wohnungen. – A Komm …
V In unsere Städte und Gemeinden. – A …
V In unsere Familien und Beziehungen. – A …
V In unsere Sinne und Herzen. – A …
V Gib uns die Gabe der Weisheit und Einsicht. – A …
V Schenke uns die Gabe des Rates, der Erkenntnis und Stärke. – A …
V Erfülle uns mit der Gabe der Frömmigkeit und Gottesfurcht. – A …
V Lass Liebe und Freude in uns wachsen. – A …
V Schenke uns Frieden und Geduld. – A …
V Erfülle uns mit Freundlichkeit und Güte. – A …
V Stärke uns in der Treue und Selbstbeherrschung. – A …
V Schenke uns ein sanftmütiges Herz. – A …
V Wenn wir ängstlich und mutlos sind, – A stärke uns, Heiliger Geist.
V Wenn alles sinnlos erscheint, – A …
V Wenn uns die Sorgen des Alltags zuviel werden, – A …
V Wenn wir nicht mehr weiter wissen, – A …
V Wenn wir krank sind und uns schwach fühlen, – A …
V Wenn wir Enge und Begrenzung erfahren, – A …
V Wenn unsere Pläne durchkreuzt werden, – A …
V Wenn alles zerbrochen ist, – A …
V Von unseren Ängsten und Zwängen – A befreie uns, Heiliger Geist.
V Von Neid und Missgunst – A …
V Von Egoismus und Geltungssucht – A …
V Von Hass und allem bösen Willen – A …
V Von Vorurteilen und Gleichgültigkeit – A …

Gebet (GL 7,2)

Atme in mir, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges denke.
Treibe mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges tue.
Locke mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges liebe.
Stärke mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges hüte.
Hüte mich, du Heiliger Geist, dass ich das Heilige nimmer verliere.

In einer kurzen Stille tragen wir unsere Anliegen vor Gott.
Für wen möchte ich beten? Um was möchte ich Gott bitten?

Vater unser

All das, was unsere Herzen bewegt, nehmen wir mit hinein in das Gebet, das Jesus uns gelehrt hat. Vater unser …

Segensgebet

Der HERR segne uns und behüte uns.
Der HERR lasse sein Angesicht über uns leuchten und sei uns gnädig.
Der HERR wende sein Angesicht uns zu und schenke uns Frieden.
(nach Nummeri 6,24-26)

+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Amen.

Lied: Freu dich, du Himmelskönigin (GL 525)

1. Freu dich, du Himmelskönigin,
freu dich, Maria,
freu dich, das Leid ist all dahin.
Halleluja.
Bitt Gott für uns, Maria.

2. Den du zu tragen würdig warst,
freu dich, Maria,
der Heiland lebt, den du gebarst.
Halleluja.
Bitt Gott für uns, Maria.

3. Er ist erstanden von dem Tod,
freu dich Maria,
wie er gesagt, der wahre Gott.
Halleluja.
Bitt Gott für uns, Maria.

4. Bitt Gott für uns, so wird´s geschehn,
freu dich, Maria,
dass wir mit Christus auferstehn.
Halleluja.
Bitt Gott für uns, Maria.

Evangelium für Kinder
Christi Himmelfahrt

(T: M. Maier nach Mt 28,16-20)

Eines Tages gehen elf von Jesu Freunden auf einen Berg.
Als sie Jesus dort tatsächlich sehen,
sind sie überrascht.
Einige von den Jüngern sind sich aber nicht sicher, ob es wirklich Jesus ist, den sie da sehen.

Jesus sagt:
Ich bin es wirklich.

Ich möchte, dass ihr in allen Ländern der Erde von mir erzählt.
Lasst Menschen von überall her zu meinen Freunden werden.
Tauft sie auf den Namen des Vaters
und des Sohnes
und des Heiligen Geistes.
Bringt ihnen bei, wie sie so leben können, dass es Gott gefällt.

Und seid euch sicher:
Ich bin immer bei euch.
Alle Tage eures Lebens
und bis zum Ende der Welt.

Für alle die gerne basteln, gibt es hier noch einen Bastelbogen zum Download.

Bastelbogen zum Download

(Diözese Regensburg KdöR 2020 | Hauptabteilung Seelsorge | erstellt v. Pastoralreferentin Heidi Braun | Gemeindekatechese
Bibeltext: Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift © 2017, Verlag Katholische Bibelanstalt GmbH, Stuttgart
Lieder: Gotteslob, Katholisches Gebet- und Gesangsbuch, Ausgabe für die Diözese Regensburg)

Hinführung

Wir feiern das Hochfest Christi Himmelfahrt. Vierzig Tage hindurch hat sich Jesus seinen Jüngern immer wieder als der Auferstandene gezeigt. Nun kehrt er zu seinem Vater in den Himmel zurück. Er ist bei Gott. Und doch bleibt er in neuer Weise bei seinen Jüngern –durch die Gesinnung der Liebe, wenn wir nach seinem Wort handeln und in seinem Geist lebendige Kirche sind.

+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Amen.

Lied: Ihr Christen, hoch erfreuet euch (GL 339,1+2)

1. Ihr Christen, hoch erfreut euch!
Der Herr fährt auf zu seinem Reich.
Er triumphiert, lobsinget ihm,
lobsinget ihm mit lauter Stimm!

2. Sein Werk auf Erden ist vollbracht,
zerstört hat er des Todes Macht.
Er hat die Welt mit Gott versöhnt
und Gott hat ihn mit Ehr gekrönt.

Gebet

Allmächtiger, ewiger Gott, erfülle uns mit Freude und Dankbarkeit, denn in der Himmelfahrt deines Sohnes hast du den Menschen erhöht. Schenke uns das feste Vertrauen, dass auch wir zu der Herrlichkeit gerufen sind, in die Christus uns vorausgegangen ist, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
Amen.
(Tagesgebet)

Psalm 47 (KV GL 340)

V/A Gott steigt empor, Erde jauchze; Halleluja, preist unsern Herrn!

V Ihr Völker alle, klatscht in die Hände; *
jauchzt Gott zu mit lautem Jubel!

Denn Furcht gebietend ist der Herr, der Höchste, *
ein großer König über die ganze Erde. – A Gott steigt empor …

V Gott stieg empor unter Jubel, *
der Herr beim Schall der Hörner.
Singt unserm Gott, ja singt ihm! *
Singt unserm König, singt ihm! – A Gott steigt empor …

V Denn König der ganzen Erde ist Gott. *
Singt ihm ein Weisheitslied!
Gott wurde König über die Völker, *
Gott hat sich auf seinen heiligen Thron gesetzt. – A Gott …

Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

In jener Zeit gingen die elf Jünger nach Galiläa auf den Berg, den Jesus ihnen genannt hatte. Und als sie Jesus sahen, fielen sie vor ihm nieder, einige aber hatten Zweifel. Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Vollmacht gegeben im Himmel und auf der Erde. Darum geht und macht alle Völker zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt.
(Matthäus 28,16-20)

Kurze Stille

Lied: Lobt froh den Herrn (GL 396,1)

Lobt froh den Herrn, ihr jugendlichen Chöre!
Er höret gern ein Lied zu seiner Ehre:
Lobt froh den Herrn, lobt froh den Herrn.

Fürbitten

V Herr Jesus Christus, du bist zu deinem Vater in den Himmel zurückgekehrt. Zu dir rufen wir:

V Wir beten für unseren Papst Franziskus, unseren Bischof Rudolf und für alle Männer und Frauen, die du zu einem Dienst in deiner Kirche berufen hast: Lass sie mit Liebe und Freude deine Frohe
Botschaft verkünden. Herr, höre uns.
A Herr, erhöre uns.

V Wir beten für alle Getauften: Stärke unser Vertrauen in dich und lass uns Licht und Hoffnung in die Welt tragen. Herr, höre uns.
A Herr, erhöre uns.

V Wir beten für alle, die sich auf die Taufe vorbereiten und für alle, die in die Kirche aufgenommen werden: Begleite sie und lass sie Heimat in der Kirche finden. Herr, höre uns.
A Herr, erhöre uns.

V Wir beten für alle, die an dir zweifeln und mit dir hadern: Sei ihnen nahe und lass sie neu deine Nähe spüren. Herr, höre uns.
A Herr, erhöre uns.

V Wir beten für alle, die für andere da sind – die sich liebevoll um sie kümmern, ihnen Zeit oder Rat schenken, ihnen zuhören, sie trösten: Schenke ihnen Kraft und Geduld. Herr, höre uns.
A Herr, erhöre uns.

V Wir beten für unsere Verstorbenen: Nimm sie auf in deine Herrlichkeit und lass sie leben bei dir. Herr, höre uns.
A Herr, erhöre uns.

Vater unser

Segensgebet

Christus hat keine Hände, nur unsere Hände,
um seine Arbeit heute zu tun.

Er hat keine Füße, nur unsere Füße,
um Menschen auf seinen Weg zu führen.

Christus hat keine Lippen, nur unsere Lippen,
um den Menschen von ihm zu erzählen.

Wir sind die einzige Bibel, die die Öffentlichkeit noch liest.
Wir sind Gottes letzte Botschaft,
in Taten und Worten geschrieben.

(Gebet aus dem 14. Jh., Verfasser unbekannt)

Darum segne, Gott, unsere Hände und Füße, unsere Lippen und unser Herz, damit wir Zeugen deiner Liebe sind.

+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Amen.

Lied: Halleluja lasst uns singen (GL790,1+4)

1. Halleluja lasst uns singen,
denn die Freudenzeit ist da;
hoch in Lüften lasst erklingen,
was im dunklen Grab geschah:
Jesus hat den Tod bezwungen
und uns allen Sieg errungen.
Halleluja, Jesus lebt,
Jesus lebt, Jesus lebt;
Halleluja, Jesus lebt.

4. Halleluja, Ostersegen,
komm herab wie Morgentau,
dich in jedes Herz zu legen,
dass es froh nach oben schau
und zu neuem Wuchs und Leben
sich in Christus mög erheben.
Halleluja, Jesus lebt,
Jesus lebt, Jesus lebt;
Halleluja, Jesus lebt.

Sieben lange Wochen hat es auch in unserer Pfarrei wegen der Corona-Pandemie keine öffentlichen Gottesdienste geben können. Zwar ist von Seiten der Seelsorger das Beste aus der Situation gemacht worden, und regelmäßig Gottesdienst zumindest im Kreis von Priester und Liturgischem Dienst gefeiert worden. Messfeiern zu den besonderen (Hoch-)Festen wie Palmsonntag, Karwoche und Osternacht waren zudem per Video in den Chamer Wohnungen zu sehen; hiervon wurde auch reichlich Gebrauch gemacht, wie viele dankbare Rückmeldungen gezeigt haben.

Als aber ab Montag, 4. Mai, die Kirchenportale wieder aufgetan werden durften, war es ein großer Moment – und die Freude gewaltig! Pfarrer Dieter Zinecker nutzte umgehend die Gunst der Stunde und lud gleich am Montagabend zur Abendmesse ein, ebenso am Dienstagabend. Die Gläubigen müssen sich erst an die besonderen Bedingungen gewöhnen, finden aber nach eigenem Bekunden großen Gefallen daran, wieder zusammenkommen zu dürfen. Die Sicherheitsvorkehrungen jedenfalls werden allseits akzeptiert und problemlos eingehalten.

Der Stadtpfarrer seinerseits freut sich ungemein über die wiedergewonnenen Möglichkeiten zur Messfeier und lädt an allen kommenden Tagen zur Mitfeier der Gottesdienste und der Maiandachten in der Pfarrkirche wie auch in der Expositur Vilzing St. Laurentius ganz herzlich ein.

Im Bild:
-Endlich kann Stadtpfarrer Dieter Zinecker wieder Gottesdienst zu seiner Pfarrgemeinde hingewandt feiern (nicht mehr als „geschlossene Angelegenheit“ in den Altarraum hinein)
-Die Gläubigen können sich endlich an der leuchtenden Osterkerze erfreuen, die den Platz gleich neben dem Altar einnimmt

Am Samstag, den 09.05. um 19.00 Uhr und am Sonntag, den 10.05. um 09.00 Uhr feiern wir nun auch in Vilzing St. Laurentius wieder gemeinsam Messe.

Aufgrund der begrenzten Plätze in der Expositurkirche ist eine Teilnahme an den Gottesdiensten nur nach vorheriger Anmeldung möglich.

Die Anmeldung erfolgt während der Öffnungszeiten über das Pfarrbüro unter Tel. 09971/1241, Anmeldeschluss ist jeweils am Freitag um 11 Uhr. Es werden Ordner vor Ort sein, die Ihnen die Plätze zuweisen, ansonsten gelten die Vorgaben der Diözese lt. Veröffentlichung im letzten Pfarrbrief und auf dieser Internetseite.

In Schönferchen können bis auf weiteres keine Gottesdienste stattfinden, hier können die Vorgaben der Diözese wegen Platzmangels nicht umgesetzt werden.