„Bereitet dem Herrn den Weg!“ hat es beim Familiengottesdienst am zweiten Adventssonntag in unserer Pfarrkirche geheißen, den Pfarrvikar Pater Jim zelebrierte. Symbolisch und sehr hilfreich für diese Wegbereitung: Ein Reisigbesen, mit dem vor der Tür, in diesem Falle vor der geheimnisvollen „Adventstür“ gekehrt werden kann.

Gemeindereferentin Michaela Maier verwies in ihrer Predigt auf die identischen Worte des Markus-Evangeliums „Bereitet den Weg des Herrn!“ und erzählte von dem, der sie ursprünglich gesprochen hat, Johannes den Täufer. Letzterer war bekanntlich selber als Wegbereiter für den Herrn unterwegs: „Nach mir kommt einer, der ist stärker als ich …“ Eine figurenhafte Darstellung von Johannes findet sich für gewöhnlich auf dem Taufstein der Jakobskirche, für dieses Mal aber war er in den Mittelpunkt, geradewegs vor den Altar gerückt worden.

Wenn er reden könnte, so die Gemeindereferentin, würde er den Menschen zur Vorbereitung auf die Ankunft des Herrn heutzutage vermutlich dasselbe raten wie damals: Räumt doch den Weg vor euren Herzen auf, statt euch mit vielen Äußerlichkeiten zu beschäftigen, räumt auf mit euren Streitigkeiten, Unwahrheiten, Missgunst und Neid und ähnlichem.

„Hilf den Menschen, „Steine“ aus dem Weg zu räumen!“: Auch In den Fürbitten nach der Predigt wurde die richtige Vorbereitung auf die Geburt Christi thematisiert, und im Schlusssegen von Pater Jim – als Wunsch für alle Mitfeiernden – nochmals zusammengefasst: Es gilt, „Gott als entscheidende Größe unseres Lebens neu zu entdecken“.

Im Bild:
– Gemeindereferentin Michaela Maier ließ Johannes den Täufer lebendig werden und zu den Menschen sprechen
– Das zweite Geheimnis, diesmal nicht hinter, sondern vor der „Adventstür“ entpuppte sich als Reisigbesen

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