Blumen, Kränze und Gestecke in allen Farben des Herbstes, blankgeputzte Grabsteine und ein Meer von entzündeten Grablichtern und Laternen: Die äußere Gestaltung auf hunderten von Grabstätten am Chamer Friedhof besonders zu Allerheiligen bringt die innere Zuwendung und liebevolle Erinnerung an die verstorbenen Familienangehörigen und Freunde deutlich zum Ausdruck – und kündet davon, dass niemand vergessen ist, der im Herzen seiner Lieben für immer einen Platz hat.

Der Verstorbenen zu gedenken und für sie zu beten: Das war Stadtpfarrer Dieter Zinecker auch heuer ein großes Anliegen, auch wenn er es – den Gegebenheiten Rechnung tragend – nicht zusammen mit den Gläubigen im Rahmen eines Wortgottesdienstes und gemeinsamen Gräbergangs tun konnte. So suchte er den Friedhof am Allerheiligen-Tag zu selbstgewählter Zeit persönlich auf, versah auf dem Weg durch die Grabreihen die Gräber mit Segensgebeten und besprengte sie mit Weihwasser.

In der Pfarrei St. Jakob waren die Gläubigen bereits im Vorfeld des Sonntags gebeten worden, im persönlichen Gebet für die Verstorbenen zu bitten und Weihwasser auszusprengen: Als besonderer Ausdruck für den Auftrag eines jeden, selber ein Segen zu sein.

Im Bild:
Stadtpfarrer Dieter Zinecker segnete alle Gräber – auch als Zeichen der Verbundenheit zu den Verstorbenen und ihren Angehörigen und Freunden

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