Vor einer Woche hieß es in der Stadtpfarrkirche St. Jakob wieder „Zwölf Uhr mittags = Orgelzeit“. Der Organist und Kolpings Mitglied Hajo Maier hatte zum Auftakt für die diesjährige Orgelreihen, den alten Meistern, allen voran Johann Sebastian Bach, Nicolaus Bruhns und Dietrich Buxtehude den Vorrang gelassen, bevor er mit der eigenen Konzertparaphrase über „When Israel in Egypt’s Land“ den Abschluss machte.

Das Konzert zur Mittagspause begann mit der Marseillaise, einer Hommage des Organisten an den Sohn der Stadt, Graf Luckner. In der großen Kirche, auf der vom Organisten sehr geschätzten Eisenbarth-Orgel bekamen, die Kompositionen den richtigen Rahmen und es konnte die Fülle der Orgelklangfarben zum Strahlen gebracht werden. Hajo Maier verstand es, mit dem Nachhall zu spielen und zum Beispiel bei Bruhns die Pausen zu einer Gesamtkomposition zusammenzufügen. Die Konzertparaphrase war ein Abschluss, der mit dem bekannten Lied „Go down Moses“ zu einem Ohrwurm für den restlichen Tag wurde.

Der Besuch des Orgelkonzerts war dem Gedanken der Reihe entsprechend. Es gab Besucher, die von Anfang bis Ende die Musik genießen wollten, in ihrer Mittagspause mit Orgelmusik entspannten, aber es gab viele, die für ein paar Minuten einfach zuhörten. Mit Einkaufstüten nur mal eine Pause machen wollten. Selbst eine Mama mit Kleinkind ließ die schöne Musik auf sich wirken.

Das nächste Orgelkonzert „Zwölf Uhr mittags = Orgelzeit“ ist Donnerstag 22. August

Bild
Hajo Maier an der Eisenbarth-Orgel

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