Papst Franziskus persönlich hat ihn ins Leben gerufen, auch in der Pfarrei St. Jakob hat man ihn würdig begangen: Zum ersten Mal wurde am vergangenen Sonntag – und gleichermaßen in der samstäglichen Vorabendmesse – der „Wort-Gottes-Sonntag“ gefeiert. Mit ihm soll nach dem Willen des Pontifex die Rolle der Bibel im Leben der christlichen Gemeinden gestärkt werden, und die Feier, Betrachtung und Verbreitung des Wortes Gottes noch deutlicher in den Blickpunkt gerückt werden. Denn: Wer die biblischen Erzählungen nicht kenne, der könne letztendlich Gott nicht kennen.

Stadtpfarrer Dieter Zinecker, Zelebrant des Gottesdienstes, hatte die Neueinführung gleich in Wort und Tat umgesetzt und im Mittelgang der Pfarrkirche eine Sonntagsbibel ausgelegt, um jedermann die direkte Einsichtnahme in die aktuellen Lesungen und das Tages-Evangelium, sowie alle weiteren Inhalte zu ermöglichen.

„Sei gegrüßt, Gottes Wort (…)“ sang Kantorin Eva Berzl mit den Gläubigen vor den Lesungen. Und in einem Prolog zur Predigt wurde die herausragende Bedeutung des göttlichen Worts – mehrfach wiederkehrend – nochmals gesanglich betont: „Dein Wort ist Licht und Wahrheit, es leuchtet mir auf all meinen Wegen!“

Die zahlreichen Gläubigen stimmten kräftig mit ein und ließen sich sichtlich einnehmen von der besonderen Vortragsart und Atmosphäre.

Auf diese Weise mit Leben erfüllt, kann er, jedenfalls schrittweise, seinem Sinn wohl gerecht werden, der neue katholische Gedenktag, der nach päpstlichem Willen auch noch ein Zweites bezweckt: Die Verbindung zu den Juden zu stärken. Ein wertvoller Zweck, verbindet doch die Hl. Schrift Juden und Christen sowie die Christgläubigen aller Konfessionen.

Im Bild:
-Stadtpfarrer Dieter Zinecker zelebrierte den Vorabendgottesdienst zum Wort-Gottes-Sonntag
-Die Hl. Schrift – in der Pfarrkirche für jedermann einsehbar ausgelegt

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