Am Palmsonntag, dem Beginn der „Heiligen Woche“, gedenken die Christen eines bedeutenden Ereignisses: Des mit Jubel und Hosanna-Rufen gefeierten Einzugs Jesu Christi in Jerusalem.

Auch viele Pfarrangehörige von St. Jakob hatten sich hierzu am vergangenen Sonntag im Innenhof der Gerhardinger Realschule versammelt, wo sie von Stadtpfarrer Dieter Zinecker zu einer feierlichen Statio begrüßt wurden. Der Geistliche segnete die Palmzweige – Symbol des Lebens und des Sieges – und die Palmbuschen der Gläubigen, durch sein Gebet und das Besprengen mit Weihwasser, und verkündete das Lukas-Evangelium: „Gesegnet sei der König, der kommt im Namen des Herrn. Im Himmel Friede und Ehre in der Höhe!“. Für die musikalische Umrahmung sorgte der Kirchenchor mit feierlichen Weisen.

Gleich im Anschluss reihten sich alle Gläubigen in den langen Prozessionszug zur Stadtpfarrkirche ein, angeführt von den Ministranten mit dem festlich geschmückten Prozessionskreuz. Unterwegs wurden wiederholt mächtige Liedrufe angestimmt: „Hosanna, wir loben dich, Hosanna, großer Gott“.

In der Pfarrkirche wurde anschließend Familiengottesdienst gefeiert, hier stellten einige Kinder in einem Passionsspiel die Verurteilung und das Leiden Christi szenisch dar, und erweckten das Geschehen von einst zu neuem Leben.

Zum gemeinsamen Gebet des Vaterunsers stießen auch viele Besucher der Kinderkirche mit Kaplan Martin Popp vom Pfarrheim zu den Gläubigen hinzu, so dass eine große Gemeinschaft aller Altersgruppen vereint war.

„Den Einzug Jesu Christi in Jerusalem, „Christus Sieger, Christus König“ haben wir heute gefeiert“ freute sich Pfarrer Zinecker in seinen Schlussworten und dankte allen Beteiligten für ihr Mitfeiern. Er lud zugleich herzlich ein zum Empfang des Bußsakraments in dieser Woche und zu den Gottesdienstfeiern am Gründonnerstag, Karfreitag, Karsamstag und an Ostern. Mit seinem Segen und dem Schlussgesang endete der feierliche Palmsonntags-Gottesdienst.

Im Bild:
Die Palmweihe unter freiem Himmel
Stadtpfarrer Dieter Zinecker segnet die Palmzweige aller Gläubigen
der lange Zug der Palmprozession
szenische Darstellung der Passion in der Stadtpfarrkirche
Schlusssegen

Die Pfarrei lädt am kommenden Sonntag, 14. April, zur Mitfeier des Palmsonntages ein. Die Gottesdienstzeiten in der Pfarrkirche sind wie an Sonntagen üblich um 7.45, 9.00 und 10.30 Uhr.

Vor dem 10.30-Uhr-Familiengottesdienst findet um 10.15 Uhr die Statio mit Palmsegnung im Hof der Gerhardinger Realschule statt (bei schlechtem Wetter in der Franziskanerkirche). Nach der Segnung schließen sich die Gläubigen der Prozession an und ziehen nach dem gemeinsam zurückgelegten Weg in die Pfarrkirche ein.

Die kleineren Kinder der Kinderkirche bilden dazu zunächst am Kirchplatz vor dem Haupteingang von St. Jakob ein Spalier. Anschließend feiern sie im Pfarrsaal und werden zum Vaterunser in die Pfarrkirche geführt.

Für die größeren Kinder und Jugendliche sind in der Pfarrkirche beim Familiengottesdienst Plätze reserviert. Es gibt dort ein Passionsspiel, bei dem die Verurteilung und das Leiden Christi von Kindern mit verteilten Rollen szenisch dargestellt wird.

Besonders zu beachten ist: Der Prozessionszug verläuft vom Hof der Gerhardinger Realschule über die Klosterstraße, Propsteistraße, Helterhofstraße und dem Kirchplatz zur Pfarrkirche. Der Kirchplatz und auch der Bereich seitlich der Pfarrkirche (=Verbindung zum Marktplatz) müssen als allgemeiner Rettungsweg freigehalten werden und stehen nicht als Parkplatz zu Verfügung. Während der Prozession können auch die Straßen auf dem Prozessionsweg und über den Rindermarkt zur Helterhofstraße nicht befahren werden.

„So viel kam zusammen? Das ist ja wunderbar“ freuten sich die Mitglieder des Weißen Ring, als sie am vergangenen Donnerstag von der Vorsitzenden der Kolpingsfamilie Cham, Gabriele Dahlmann, den großen Spendenscheck überreicht bekamen.

Bei der Lesung von Ex-Mordermittler Josef Wilfling im März war durch den Verkauf der Eintrittskarten die stolze Summe von 2.188 Euro zusammen gekommen. „Es ist uns immer eine Freude, wenn wir mit einer Spende Gutes tun können“ sagte Dahlmann bei der Übergabe. Mit dieser Summe kann der Weiße Ring wieder eine Menge Hilfe in die Wege leiten und ein wenig die Not der betroffenen Kriminalitätsopfer lindern.

Mehr über die Arbeit des Weißen Rings erfahren Sie auf der Webseite des Weißen Rings Cham. Ebenfalls auf der Webseite des Weißen Rings findet auch ein Bericht über die Lesung von Josef Wilfling.

Bild
Spendenübergabe

Am 5. Fastensonntag fand wieder das traditionelle Fastensuppenessen in St. Jakob statt.

Nach der Messe luden die Firmlinge unter Federführung von Birgit Schlamminger und zahlreicher Firmeltern zur traditionellen Fastensuppe ein. Unterstützt wurden sie dabei vom Kolpinghaus „Hotel am Regenbogen“, der Bäckerei Kollmer sowie Sabine Beer vom Pfarrgemeinderat.

Die Gläubigen nutzten die Möglichkeit, durch eine Spende ein soziales Projekt zu unterstützen. Den Erlös spendeten die 5.-Klässler dem Projekt „misereor“.

Der 5. Fastensonntag stand ganz unter dem Zeichen der Firmbewerber der Chamer Pfarrei St. Jakob und der Expositur St. Laurentius aus Vilzing. Kaplan Martin Popp konnte der Pfarreiengemeinschaft rund 35 junge Christen vorstellen, die im Juli diesen Jahres das Sakrament der Firmung empfangen wollen. Bereits in der Messe wurden alle Firmlinge mit Namen genannt, bevor jeder Firmbewerber eine Flamme in die Gebetskiste warf.

In seiner Predigt stellte Popp das Motto der diesjährigen Fastenaktion „misereor“ vor: „Mach was draus: Sei Zukunft!“ Dies gilt für die Bevölkerung in Südamerika: Mit der Kollekte oder dem Erlös des Fastenessen helfen die Christen in Deutschland der Bevölkerung auf einem der ärmsten Kontinente, eine gute Zukunft aufzubauen. Ähnliches ermöglicht auch Jesus der Ehebrecherin im Evangelium: Durch sein Einschreiten für Barmherzigkeit gibt er einer vorverurteilten Frau eine Zukunft.

Zuletzt projizierte der Kaplan das Motto auch auf die Firmbewerber: Durch zahlreiche Veranstaltungen und Aktivitäten wird den Firmlingen und deren Familien die Möglichkeit gegeben, ihre Zukunft im Glauben zu gestalten und sich Gott zu nähern.

Die Firmlinge von St. Jakob laden Sie herzlich am kommenden Fastensonntag, den 07. April 2019 ab 11:30 Uhr zum Fastensuppenessen in das Pfarrheim St. Jakob ein.

„Wir in Gottes Hand – Gott in unserer Hand“: Unter diesem Leitwort, bildlich dargestellt auf einer großen Schautafel, haben sich am vergangenen Sonntag die diesjährigen Erstkommunionkinder, 24 an der Zahl, ihrer Pfarrgemeinde St. Jakob offiziell vorgestellt. Am 26. Mai 2019 werden sie zum ersten Mal an den Tisch des Herrn treten und die heilige Speise empfangen. Schon seit längerer Zeit bereiten sie sich im Religionsunterricht, in Weggottesdiensten und Schülermessen, sowie in Tischgruppengemeinschaften intensiv auf das Ereignis vor, dessen große Bedeutung ihnen Stadtpfarrer Dieter Zinecker zu Beginn des Gottesdienstes nochmals vor Augen führte.

Auch in seiner Predigtansprache machte er ihnen und den vielen Gläubigen deutlich, wie es das menschliche Dasein erfülle und bereichere, „mit Gott in der Hand, im Sinn und im Herzen“ das eigene Leben zu gestalten. Wer auf Gott vertraue, der habe Grund zur wahren Freude, sei sein Leben lang – und darüber hinaus – in guten Händen und wisse sich in der Gemeinschaft der Glaubenden stets geborgen.

Nach der Predigt wurden die Mädchen und Buben von Gemeindereferentin Michaela Maier namentlich aufgerufen und durften sich im Altarraum versammeln, um sich den Segen Gottes zusprechen zu lassen und, zusammen mit allen Anwesenden, das Glaubensbekenntnis zu beten. Die anschließende Eucharistiefeier wurde besonders feierlich eingeleitet: Mit einer Gabenprozession der Kinder mit Messbuch, Brot, Wein und Wasser.

Diese Mädchen und Buben (im Bild mit Pfarrer und Gemeindereferentin) werden am 26.Mai 2019 ihre Erstkommunion in St. Jakob feiern:
Maximilian Altmann, Paulina Auer, Daniel Bogyi, Isabel Bucher, Fabian Fuchs, Jonas Fuchs, Nicolas Haberl, Felix Maier, Philipp Meyer, Emil Mißlinger, Patrick Ochsenmeier, Nadia Przysiek, Marlen Rokita, Nepomuk Salzberger, Julian Schedlbauer, Leon Schnabl, Carina Schönberger, Jessica Strobel, Vladimir Vlasov, Cornel Walenta, Stella Wilder, Leo Zollner.

Der 4. Fastensonntag steht traditionell unter dem Motto „Laetere“ – „Freut Euch“. Die Expositur Vilzing hatte wirklich Grund zur Freude, denn Kaplan Martin Popp stellte in der Sonntagsmesse die 6 Erstkommunionkinder diesen Jahres vor. Gemeinsam mit Ihren Familie waren sie gekommen, um sich der Gemeinde zu zeigen und um das begleitende Gebet in den kommenden Wochen zu bitten.

In seiner Predigt ging Kaplan Popp auf die Vorbereitungszeit ein und zog dabei Parallelen zum Evangelium vom „barmherzigen Vater !“ Sowie der Vater dem Sohn Geld in die Hand gibt, gibt die Kirche den Kindern zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen in die Hand, was sie daraus machen ist dem offenen Herzen der Kinder überlassen.

Daneben appellierte der Kaplan an die Familien, in dieser Zeit der Vorbereitung den Glauben neu zu entdecken.

Zu Bild: Die sechs Erstkommunionkinder: Lena Alt, Johannes Holzinger, Annalena Lang, Tanja Stelzer, Rosalie Schmuderer, Milan Zollner.

„Almosen geben“: Die dritte „Säule“ der Fastenzeit, nach dem „Fasten“ und dem „Beten“ ist im Mittelpunkt des Familiengottesdienstes am 3. Fastensonntag gestanden. Zelebrant Kaplan Martin Popp betonte dabei, dass erst die Kombination aller drei Gebote den Menschen zum wahren Christen machen.

„Opa Hans“ war wieder mit „Enkelkind Julian“ auf Wanderschaft unterwegs und hatte ganz praktische Vorschläge für das Almosen geben auf Lager. Julian und die vielen Gläubigen nahmen alle Ratschläge mit Interesse auf und konnten sich Gedanken über ihren persönlichen Umgang zum Thema machen.

Zum Vater unser stießen auch die Besucher der Kinderkirche zum Gottesdienst hinzu und gemeinsam feierte man Eucharistie.

Zum „Abend der Barmherzigkeit“ hatte Kaplan Martin Popp am vergangenen Sonntag in die Pfarrkirche von St. Jakob eingeladen – und zog damit zahlreiche Interessenten fast aller Altersschichten nicht nur aus Cham, sondern auch aus der Umgebung an.

Mit viel Musik, Anbetung vor dem Allerheiligsten, dem Angebot von vier Priestern zum Beichtgespräch und weiteren individuellen Gestaltungsmöglichkeiten, wie etwa der persönlichen Beschäftigung mit Bibel- und Gebetstexten, ging es durch den Abend.

Die Pfarrkirche erstrahlte dabei in ganz besonderem Licht, denn zahllose Kerzen flackerten durch das Gotteshaus und leuchtendes Rot illuminierte die Seitenaltäre und besonders intensiv den Hochaltar. Über eineinhalb Stunden konnte man so den Abend in Gemeinschaft mit anderen abwechslungsreich verbringen.

Mit der Wiedereinsetzung des Allerheiligsten endete die stimmungsvolle Veranstaltung.