Schlagwortarchiv für: Cham

Fachdiskussion im Schloss Světlá nad Sázavou in Tschechien

Am 3. Mai 2026 fand im Schloss Světlá nad Sázavou der erste Teil der internationalen Initiative „Pflegekräfte sind keine Roboter“ statt. Die Veranstaltung begann mit einer Fachdiskussion, an der Vertreter sozialer Einrichtungen, Krankenhäuser, einer psychiatrischen Klinik sowie Mitarbeiterinnen der Justizvollzugsanstalt teilnahmen. Im Mittelpunkt stand die Palliativversorgung in der Praxis, ihre Verfügbarkeit, die interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie die notwendige Verbindung zwischen Gesundheits- und Sozialwesen. Es zeigte sich deutlich das große Interesse am Austausch von Erfahrungen sowie die Notwendigkeit, die Palliativpflege weiterzuentwickeln.

Ein zentrales Thema war der Mangel an Fachpersonal, der die Versorgung für alle Beteiligten erheblich erschwert. Gleichzeitig wurde die Bedeutung der Zusammenarbeit mit Rettungsdiensten, Polizei und Feuerwehr hervorgehoben. Im Anschluss folgte ein Konzert mit professionellen Musikerinnen und Musikern, das von großer Emotionalität geprägt war und Raum für Ruhe und neue Kraft schuf. Bestandteil der Veranstaltung war auch eine Ausstellung des Künstlers Radomír Dvořák.

Benefizkonzert zum Internationalen Tag der Pflege in Cham St. Jakob in Deutschland

Die Fortsetzung des Projekts fand in Deutschland statt. Am 12. Mai 2026, dem Internationalen Tag der Pflege, wurde in der Kirche St. Jakob in Cham ein Konzert organisiert, unterstützt von Stadtpfarrer Pater Bartsch und vielen weiteren Helferinnen und Helfern. Die Veranstaltung hatte von Anfang an einen internationalen Charakter – Künstlerinnen und Künstler aus Tschechien, Polen, Rumänien und Deutschland nahmen teil. Die teilweise weite Anreise der Künstlerinnen und Künstler zeigte eindrucksvoll die Kraft dieser Idee und das Engagement der Beteiligten.

Ein besonders bewegender Moment war die Eröffnung: Anna Vencová trat symbolisch als Florence Nightingale auf, übergab eine Lampe an die Pflegekraft Jana Ettl und setzte damit ein stilles, aber kraftvolles Zeichen der Unterstützung.

Mit Katarina Sevčiková an der Harfe, Petr Tomeček an der Panflöte, Olivia Ulfik am Klavier, Daniel Boldi an der Violine, das Trio Dưo Nikel am Akkordeon und Michaela Daschner an der Gitarre und mit Gesang war eine großartige Reihe von Künstlerinnen und Künstlern auf der Bühne, die mit ihrer wunderbaren und berührenden Musik schnell die Herzen der Zuhörerinnen und Zuhörern erreichen konnten. Vielen Dank an euch alle, ihr habt diesen Abend für uns alle zu etwas Besonderen gemacht! Unser großer Applaus für euch!

Das Konzert beinhaltete auch Videobotschaften, die im Rahmen des Konzerts gekürzt gezeigt wurden. Die vollständigen Videobotschaften können auf YouTube angesehen werden.

Unter den Gästen, die die Botschaft der Veranstaltung weitergetragen haben, waren Vertreter der Stadt Cham, der Gemeinde Schönthal und weiteren Gästen aus dem Gesundheitswesen. Gerade hier zeigte sich, wie wichtig Zusammenarbeit und Vernetzung sind und wie notwendig es ist, gute Rahmenbedingungen für Pflegekräfte und angrenzende Bereiche zu schaffen, wie Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und Bundeswehr.

Zum Ende des Benefizkonzerts dankten Pfarrgemeinderatssprecher Dr. Martin Moro und Pater Bartsch den Besucherinnen und Besuchern, den Künstlerinnen und Künstlern, sowie den Organisatoren des berührenden Abends und betonten die Wichtigkeit der Pflegearbeit in unserer Gesellschaft. Vielen Dank an alle Mitwirkenden, vor und hinter der Bühne, für euer großartiges Engagement! Unser großer Dank gilt dir, liebe Pavlina Vencova, für deine Idee zu diesem großartigen Benefizkonzert, deine sprühende Energie und Umsetzungskraft! Ohne dich, hätte es dieses Konzert nicht geben können. Vielen Dank dafür!

Dieses Projekt hat eindrucksvoll gezeigt, dass die Verbindung von Gesundheitswesen, Sozialbereich, öffentlichem Sektor und Glaube eine starke und notwendige Einheit bildet. Die Botschaft von Florence Nightingale bleibt aktueller denn je: Pflegekräfte sind keine Roboter – sie sind Menschen.

Liebe Gäste des Abends: Vielen Dank für eure großzügigen Spenden. Diese kommen den Künstlerinnen und Künstlern sowie sozialer Arbeit zugute.

Das Benefizkonzert haben wir mit unserer Videokamera aufgezeichnet. Viel Freude beim Anschauen und besonders beim Zuhören der Musikerinnen und Musiker!

 

Am Sonntag war es wieder soweit, die Gemeindereferentin Michaela Probst und Dominik Götz luden die Kinder mit ihren Eltern zur Kinderkirche ein.

Dabei war das Thema -Maria, die Mutter von Jesus. Dies passte thematisch gut, da ja zeitgleich der Muttertag war. In der Kinderkirche erfuhren die Kinder, viele Geschichten von Maria aus der Bibel.

Diese waren:
– Geburt von Jesus
– Jesus im Tempel
– Kreuzigung von Jesus
– Maria – als Schutzmantel für uns

Bei den Geschichten durften die Kinder wieder aktiv mitmachen. Abgerundet wurde die Kinderkirche mit den Fürbitten, dem Ave Maria, dem Vater unser und dem Segen.

Zum Schluss bekam jedes Kind eine Rose, die sie ihren Müttern schenken durften.

Beinahe schon ein Hauch von Winnetou wehte am Sonntag durch die festlich geschmückte Vilzinger Laurentiuskirche. Stadtpfarrer Jens Bartsch hatte die Melodie des Karl-May-Klassikers angestimmt und damit zum Thema der diesjährigen Erstkommunion übergeleitet: Vom „Schatz im Silbersee“ zum Motto „Jesus ist unser Schatz“, der die zehn Kommunionkinder aus der Expositur Vilzing wie ein roter Faden durch die Zeit der Kommunionvorbereitung begleitet hatte.

Der Leitsatz „Jesus ist unser Schatz“ stand im Zentrum eines feierlichen Kommuniongottesdienstes, den Gemeindereferentin Michaela Probst mit den Kommunionkindern vorbereitet hatte. „Heute ist euer großer Tag: Jesus klopft an eure Herzenstür“, eröffnete die Pastoralmitarbeiterin den Festgottesdienst, nachdem drei Kommunionkinder die Begrüßung der zahlreichen Kirchenbesucher vorgenommen hatten.

Schon optisch standen die zehn Drittklässler im Mittelpunkt des Gottesdienstes, denn sie platzierten sich vorne im Altarraum, um Jesus emotional noch näher zu sein. Die Kinder meisterten ihre liturgischen Aufgaben, von der Lesung über die Fürbitten bis zu den Dankesworten, souverän.

Feierlicher Höhepunkt des Gottesdienstes war schließlich der Empfang der Heiligen Kommunion – der Moment, auf den sich die Kinder gemeinsam mit Michaela Probst so lange vorbereitet hatten.

Neben den Familien waren auch Klassenleiterin Anna Ederer und Schulleiterin Daniela Karl nach Vilzing gekommen, um mit ihren Schülern die Kommunion zu feiern. Musikalisch gestaltete der Chor „La Musica“ den Gottesdienst.

Am heutigen ersten Sonntag im Mai eröffnete die Kapelle St. Johannes der Täufer in Altenmarkt den Marienmonat Mai.

Mit einer Mischung aus wunderbar gesungenen Marienliedern und vorgetragenen Texten und Gebeten begeisterte der „Stamsrieder Dreigesang“ unter der Leitung von Edith Pongratz die Besucherinnen und Besucher der Kapelle. Die Kapelle war bis auf den letzten Platz und darüber hinaus gefüllt, so dass auch beim letzten Lied „Maria breit den Mantel aus“ ein kräftiger Chorgesang von allen Gläubigen zu hören war.

Vielen Dank an den Stamsrieder Dreigesang für die schöne musikalische Darbietung! Der große Applaus am Ende der Andacht war wohl verdient. Herzlichen Dank an die Organisatoren des Abends und an den Kapellenverein für die alljährliche Pflege der Kapelle. Einen großen Dank verdient besonders heute der wunderschöne Blumenschmuck zu Ehren der Mutter Gottes. Vergelts Gott dafür!

Herzlich einladen dürfen wir übrigens für die im Mai immer freitags in der Kapelle stattfindenden Maiandachten. Wir freuen uns auf regen Besuch!

Um dieses heutige musikalische Gebet auch allen Interessieren zur Verfügung stellen zu können, waren wir auch heute wieder mit unserer Videokamera dabei. Viel Freude beim Anschauen und Mitbeten!

Wenn fröhliches und aufgeregtes Kinderlachen durch unsere Stadtpfarrkirche weht, dann ist das oft ein Zeichen dafür, dass wir gemeinsam Erstkommunion feiern dürfen. Zu klangvoller Orgelmusik zogen unsere diesjährigen Erstkommunionkinder von Cham St. Jakob und der Bildungsstätte St. Gunther in die voll besetzte Kirche ein. Begleitet von Pfarrer Pater Bartsch, Gemeindereferentin Michaela Probst und Dominik Götz nahmen sie heute in den ersten Reihen am Tisch des Herrn teil.

Die Erstkommunionkinder durften heute selbst Begrüßungsworte sprechen, die Lesung und die Fürbitten vortragen und die Gaben zum Altar tragen. Auch sonst waren die Kinder aktiv in die Gestaltung des Gottesdienstes mit kindgerechten Liedern, Texten und Gebeten eingebunden. Es war heute ihr Tag, der Tag der Kinder am Tisch des Herrn.

Pater Bartsch begann seine heutige Predigt mit einer bekannten Melodie aus den Winnetou-Filmen und kam damit auf den Schatz am Silbersee zu sprechen. Während der Schatz im Silbersee aus Gold, Silber und wertvollen Edelsteinen bestand und vor Feinden verteidigt werden musste, durften sich die heutigen Erstkommunionkinder über ganz andere Schätze freuen. Die Schätze in Form von ihnen selbst (symbolisiert durch einen Spiegel) oder durch ein Herz durften die Kinder im Rahmen der Gabenbereitung vor den Altar bringen.

Ein Schmunzeln auf die Gesichter vieler Kinder und Erwachsenen zauberte heute sicherlich Organist Sepp Meindl mit seinem fröhlichen instrumentalen Orgelspiel mit Elementen aus „Hey, Pipi Langstrumpf“. 👧

Am Ende des Gottesdienstes bedankte sich Gemeindereferentin Michaela Probst bei allen, die zum Gelingen des Gottesdienstes beigetragen haben. Besonders bei den Erstkommunionkindern, die ihre Sache heute wirklich wundervoll gemacht haben, bei der kleinen Musik- und Gesangsgruppe mit Piano und Querflöte, bei Pianist und Organist Sepp Meindl, bei der Mesnerin Sabine Schardt für die Vorbereitung der Kirche. Pater Bartsch bedankte sich seinerseits bei Michaela Probst und Dominik Götz für die viele Arbeit in den Gruppen und für die Organisation der heutigen Feier. Vielen herzlichen Dank auch an alle Eltern, Omas und Opas, die mitgearbeitet unf geholfen haben. Der große Applaus am Ende des Gottesdienstes von allen Besucherinnen und Besuchern gilt euch allen!

Liebe Erstkommunionkinder, wir wünschen euch alles Gute und freuen uns, euch immer mal wieder bei uns in den gemeinsamen Feiern der Gottesdienste wiederzusehen! Herzlichen Glückwunsch zur Erstkommunion und, dass ihr immer wieder Schätze aus den Händen von Jesus Christus heben dürft.

Etwa ab dem siebten Jahrhundert entwickelte sich der Brauch, die weißen Taufkleider von der Osternacht an acht Tage lang zu tragen – bis zum ersten Sonntag nach Ostern. Dieser Tag – der Weiße Sonntag, lateinisch „Dominica in albis“ – bildet den Abschluss der Osteroktav (der acht Tage nach dem Osterfest), die bis in die Gegenwart vereinzelt als „Weiße Woche“ bezeichnet wird (Quelle: katholisch.de).

Der Weiße Sonntag ist damit seit langer Zeit ein bedeutungsvoller Tag für den Abschluss und zugleich für den Beginn eines neuen Zeitabschnitts. Insofern war es naheliegend, dass sich Pfarrer Pater Bartsch an diesem Tag über die Einsetzung des neuen Pfarrgemeinderats freuen durfte. Im Rahmen seiner Predigt wies er auf die Wichtigkeit und die Bedeutung dieses Gremiums für die Lebendigkeit des Glaubens in der Pfarrei hin und bat zugleich alle Besucherinnen und Besucher des Gottesdienstes um ihr Gebet.

Bereits am 1. März 2026 wurde der neue Pfarrgemeinderat für Cham St. Jakob und Vilzing St. Laurentius gewählt. Die einzelnen Mitglieder wurden mit Martina Altmann, Sabine Beer, Dominik Götz, Gregor Lankes, Anna Mayer, Dr. Martin Moro, Michaela Schedlbauer, Birgit Schlamminger, Johann Staudner, Birgit Straube, Dr. Richard Straube, Maria Weber und Martina Zellner namentlich aufgerufen und der Gemeinde vorgestellt. Mit dem gemeinsamen Heilig Geist Gebet wurde für eine gute und fruchtbare Zusammenarbeit gebetet.

Es war uns eine Verpflichtung, Anliegen und Ehre zugleich, zum Beginn der neuen Amtsperiode auch den ausscheidenden Pfarrgemeinderatsmitgliedern Isabella Hartl für 8 Jahre und Anita Vogl für 20 Jahre Mitarbeit im PGR zu danken. Mit einem großen Vergelts Gott und einer Urkunde bedankte sich Pater Bartsch für die langjährige Bereitschaft zur Mitwirkung im Gremium. Pfarrgemeinderatssprecher Dr. Martin Moro überreichte ein mit kulinarischen Genüssen sowie mit einer Plätzchenbackform in Form einer Jakobsmuschel gefülltes Präsent und bedankte sich für die geleistete Arbeit, die vielen Ideen und gemeinsamen Umsetzungen. Mit einem großen Applaus stimmten die Besucherinnen und Besucher ein. Vielen lieben Dank und ein herzliches Vergelts Gott!

Im Anschluss an den Gottesdienst traf sich das neu gewählte Gremium zur konstituierenden Sitzung im Pfarrheim. Pater Bartsch führte in die Sitzung ein und zitierte die Leitlinien und Aufgaben des Gremiums. Jeweils einstimmig wurden erneut Dr. Martin Moro zum Sprecher und Michaela Schedlbauer zur stellvertretenden Sprecherin und Schriftführerin gewählt. Beide freuten sich über die Wiederwahl und bedankten sich für das in sie gesetzte Vertrauen.

Die aktuelle Besetzung des Pfarrgemeinderats haben wir auch auf unserer Webseite im Abschnitt zum Pfarrgemeinderat abgebildet.

Auch beim heutigen Gottesdienst waren wir mit unserer Videokamera, allerdings nur in kleiner technischer Ausstattung, dabei. Viel Freude beim Anschauen!

Auch dieses Jahr dürfen wir erneut am 12. Mai 2026, dem Internationalen Tag der Pflege, zu einem Benefizkonzert einladen.

Benefizkonzert für Pflege, Menschlichkeit und Hoffnung
am Dienstag, 12. Mai 2026
um 18:00 Uhr
Stadtpfarrkirche Cham St. Jakob

Das Benefizkonzert steht im Rahmen der internationalen Initiative unter dem Motto „Gesundheitskräfte sind keine Roboter – Florence Nightingale“. Das Konzert ist allen Gesundheitskräften und Menschen gewidmet, die sich um Kranke und Hilfsbedürftige kümmern.

Der Eintritt ist frei. Freiwillige Spenden sind herzlich willkommen.

Programm:

Daniel Boldi

  • Now We Are Free – Hans Zimmer
  • Secret Garden – Secret Garden
  • Emmanuel – Hauser
  • Hallelujah – Leonard Cohen
  • Waltz of Love – Eugen Doga

Petr Tomeček

  • Secret Garden – Song from a Secret Garden
  • Bach/Gounod – Ave Maria
  • Secret Garden – Serenade to Spring
  • V. Cosma – Only Love
  • Secret Garden – Adagio T. Albinoni-Adagio
  • G. Caccini – Ave Maria
  • Last – Einsamer Hirte

Dưo Nikel

  • Markéta Laštovičková Nachtsuite: 1, und 2. Satz
  • Jana Šulistová: Nacht – gespielt vom Duo Nikel
  • Jana Šulis-tová: Tango – gespielt von Natálie Prazdková
  • Markêta Laštovičková: Nocturno – gespielt von Eliska Kotarová
  • Markéta Laštovičková: Variationen im Zigeunerstil – gespielt von Nikol Cerniková
  • Markéta Laštovičková: Toccata Nr. 1 – gespielt von Natálie Prazáková
  • Jana Šulistová: Kolosseum
  • Markéta Lastovičkovd: Konzertstück l. Sturm – gespielt vom Duo Nikel

Katarina Sevčiková

  • ar. Katarina Sevakovå Flamenco
  • Arr Katarina Sevdikovå Diamonds
  • arrD.Burton Go
  • Tellit On The Mountain / Afro-American Spiritual
  • A.Silvestri Forrest Gump – Feather Theme
  • Paul de Senneville Ballade Pour Adeli-ne
  • J. Hinner Allemande en Rodeau
  • Paul Daren Clarke Autumn Leaves
  • Paul de Senneville Mariage d’Amour
  • arr. Evelyn Hubert Planxty Fanny Power & Glenlivet

Olivia Ulfik

  • Dancing Queen – ABBA
  • Dont Stop me now – Queen

Bereits die Osternacht bildete den Abschluss des österlichen Triduums, der österlichen drei heiligen Tage. Und dennoch gehört der Ostermontag untrennbar dazu, er ist liturgisch eng mit der Auferstehung Jesu verbunden. Im Zentrum steht das Evangelium vom „Emmausgang“, bei dem zwei Jünger den auferstandenen Jesus erkennen, als er das Brot bricht. Während am Ostersonntag die Auferstehung selbst gefeiert wird, betont der Ostermontag die Begegnung Jesu mit den Jüngern und die Verbreitung der Nachricht (Quelle: katholisch.de).

Pater Bartsch durfte sich heute erneut über eine gut gefüllte Kirche freuen und kündigte bereits in seinen einleitenden Worten mehrere musikalische Premieren an. Denn der Festgottesdienst wurde musikalisch begleitet vom Chor der „Jakob Singers“ unter der Leitung von Sepp Meindl, aus dessen Feder auch zwei der Lieder stammten. Die am Ostermontag im Mittelpunkt stehende Verbreitung der österlichen Nachricht wurde durch die Musik der Sängerinnen und Sänger sowie der Instrumentalisten wunderbar unterstützt. Die Fröhlichkeit und der Schwung in den Liedern zeichnete die österliche Stimmung sehr gut nach.

Es scheint Brauch zu werden, dass in den Ostertagen zur Untermalung der Freude auch ein Witz in der Kirche erzählt wird. So ließ es sich Pater Bartsch auch nicht nehmen, im Rahmen der Predigt einen solchen zu erzählen. Die Pointe ist gelungen!

Vielen lieben Dank liebe „Jakob Singers“ mit allen daran beteiligten Helferinnen und Helfern für euren tollen Gesang und der schönen Musik! Herzlichen Dank lieber Sepp, dass du immer wieder neue Ideen einbringst und damit die Kirchenbesucher und im Vorfeld auch sicherlich den Chor überrascht. 😊 Gratulation lieber Herr Pfarrer für ihren Mut zur musikalisch besonderen Gestaltung der Wandlung. 👍

Auch heute waren wir wieder mit unserer Videokamera dabei. Wir wünschen viel Freude beim Mitfeiern der Messe und auch beim Nachhören des erzählten Witzes. Wir verraten nicht, bei welcher Videominute dieser zu hören ist. Ihr müsst schon das ganze Video anschauen…

Auch dieses Jahr wurde für die jüngeren Christen eine Kinderosternacht angeboten. Dabei kamen viele Kinder mit ihren Familien in die Stadtpfarrkirche Sankt Jakob. Es ist bereits die dritte Kinderosternacht in unserer Stadtpfarrkirche.

Die großen und kleinen Besucher wurden von der Gemeindereferentin Michaela Probst, Dominik Götz und ihren Helfern begrüßt.

Begonnen wurde der Nachmittag vor dem großen Hauptportal der Kirche, auf dem Kirchplatz. Dort hatte schon unsere Mesnerin das Osterfeuer entzündet. Nach der Einführung und Segnung des Osterfeuers wurde die Osterkerze feierlich entzündet. Nach dem Einzug in die Kirche und einem kurzen Spiel über die Auferstehungsgeschichte, wurden die Kerzen der Besucher mit dem Osterfeuer entzündet.

Danach folgte eine Katechese von unserer Gemeindereferentin. Nach den Fürbitten, dem gemeinsam gesprochenen Vaterunser und dem Friedensgruß folgte die Segnung der Speisen. Mit dem Schlussgebet und dem Schlusslied endete die schöne Kinderosternacht.

Vielen Dank an alle, die beteiligt waren, dass diese Osternacht wieder so schön war.

Die Kinder haben es in der diesjährigen Kinderosterfeier heute Nachmittag bereits erleben dürfen: Die Feier der Osternacht beginnt auf dem Kirchplatz vor unserer Stadtpfarrkirche, auf welchem bereits das Osterfeuer in einer großen Schale hell entfacht war.

Stadtpfarrer Pater Bartsch begrüßte eine große Schar an Besucherinnen und Besuchern, die diese besondere und für die Christenheit wichtigste Feier im Jahreskreis miterleben wollten. Die neue Osterkerze mit den Zeichen der Wundmale Jesu und den Buchstaben Alpha und Omega als Symbole dafür, dass Christus für den Anfang und das Ende steht, wurde am Feuer entzündet: Christus gestern und heute. Anfang und Ende. Alpha und Omega. Sein ist die Zeit und die Ewigkeit. Sein ist die Macht und die Herrlichkeit. In alle Ewigkeit. Amen.

In einer feierlichen Prozession wurde die Osterkerze in die noch dunkle Kirche getragen. Begleitet wurde die Prozession von den drei Rufen „Lumen Christi“ (Christus das Licht). Die Ministranten verteilten mit Kerzen das neue Licht der Osterkerze zunehmend bei den gekauften oder mitgebrachten kleinen Kerzen der Gottesdienstbesucher. Spätestens beim Gloria war die Kirche hell erleuchtet und die Glocken und die Orgel spielten seit Gründonnerstag wieder zum ersten Mal.

In seiner Predigt ging Pater Bartsch auf die filmreifen Erzählungen der Passionsgeschichte vom Einzug in Jerusalem bis hin zu den Erlebnissen am leeren Grab ein. Während die Geschichten im Vorfeld von Erdbeben, Donnern, einen durch Blitze zerrissenen Himmel handeln, bleibt die Erzählung am leeren Grab schlicht und einscheinbar zurück. Und dennoch ist sie das wesentliche Element und die hoffnungsbildende Auferstehung für uns alle.

Die Osterkerze hatte neben dem Licht noch eine zweite wichtige Rolle in der Osternacht. Mit ihrer Hilfe wurde durch mehrmaliges Eintauchen das Weihwasser im Taufbecken gesegnet. Die von den Besucherinnen und Besuchern mitgebrachten Speisen wurden am Ende des Gottesdienstes mit dem neu geweihten Wasser gesegnet.

Am Ende des Gottesdienstes bedankte sich Pater Bartsch bei allen, die zum Gelingen der schönen Feier beigetragen haben. Besonders bei unserer Mesnerin Sabine Schardt, die sicherlich in den Passions- und Ostertagen die meisten Mühen und Tätigkeiten, oft ungesehen, verrichtet. Ebenfalls bedankte sich Pater Bartsch bei den vielen Ministranten, die durch das dicht gedrängte Programm viele Dienste wahrnehmen, ebenso bei unseren Organisten und Kantoren sowie den Lektorinnen und Lektoren und allen weiteren Helferinnen und Helfern.

Am Ausgang der Kirche durften sich alle Besucherinnen und Besucher noch über bunte Ostereier freuen, welche durch Mitglieder des Pfarrgemeinderats aus Körben verteilt wurden.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien noch ein gesegnetes Osterfest und das ganze Jahr über die Osterfreude und das Licht Christi in der Welt.