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Gemeinsam Einkehr zu halten und einen längeren, intensiven Gedankenaustausch zu pflegen – dazu kommen alljährlich im September die Pfarrgemeinderäte von Cham St. Jakob zusammen. Als Ort der Begegnung hatten sie sich heuer erstmalig das Kloster Rohr, die Benediktinerabtei in der gleichnamigen, niederbayerischen Marktgemeinde, auserwählt und dort Quartier bezogen.

Im dazugehörigen Tagungshaus widmeten sich Pfarrer Dieter Zinecker, Kaplan Alexander Dyadychenko und die weiteren teilnehmenden Ratsmitglieder unter Leitung der Referentin Maria Handwerker, Gemeindereferentin in Obertraubling, dann ganz grundlegenden Fragen und Zielen – sowohl des persönlichen Einsatzes wie auch des Zusammenwirkens als Gremium – im Betätigungsfeld einer Pfarrgemeinde. Auch die Veranstaltungen und Ereignisse der näheren Zukunft in St. Jakob wurden beleuchtet und in die allgemeinen Betrachtungen einbezogen. Die Referentin verstand es dabei, den Anwesenden auf fast spielerische Weise in offenen Gesprächskreisen wertvolle Impulse und Anregungen an die Hand und viel Nachdenkenswertes mit auf den Weg zu geben.

Zum Abschluss der Einkehr lud der Chamer Stadtpfarrer in der atmosphärischen Dichte der Adalbert-Kapelle zur gemeinsamen Messfeier, die den stimmungsvollen Höhepunkt des zweitägigen Zusammenseins darstellte.

Ein schönes Abschiedsgeschenk hatte dann noch der ortsansässige emeritierte Abt Gregor Zippel, als Spender des Sakraments der Firmung kein Unbekannter in St. Jakob, für die Chamer Gäste parat: Eine Führung durch die mächtige Abteikirche des Klosters, die zugleich als Pfarrkirche für den Markt Rohr dient und mit ihrer reichhaltigen Ausstattung (der klangvolle Name des Baumeisters ist Egid Quirin Asam) zu überzeugen weiß.

Eine Vielfalt an interessanten Themen ist in der jüngsten Sitzung des Pfarrgemeinderates von Cham St. Jakob zu Sprache gekommen. Zu dieser Zusammenkunft haben Stadtpfarrer Dieter Zinecker und Pfarrgemeinderatssprecher Stefan Hackenspiel im Pfarrheim nicht nur die Gremiumsmitglieder begrüßen können, sondern auch Gäste vom Diözesankomitee der Katholiken im Bistum Regensburg, dem umfassenden Zusammenschluss der Verbände und Geistlichen Gemeinschaften, und gleichzeitig oberstes Laiengremium im Bistum.

Dessen stellvertretender Vorsitzender, Thomas Andonie, und der Geschäftsführer, Pastoralreferent Manfred Fürnrohr, waren persönlich erschienen, um eine besondere, an alle interessierten Gläubigen gerichtete Veranstaltung näher vorzustellen; die von Seiten des Komitees schon in einigen Pfarrgemeinden der Diözese Regensburg durchgeführt und nunmehr auch an die hiesige Pfarrei herangetragen worden ist. „Kirche im 21. Jahrhundert – Bausteine einer lebendigen Kirche sein“ lautet dazu die Überschrift. Die beiden Vertreter des Komitees hatten hierfür eine Reihe von möglichen Themen aufgelistet, die im Rahmen eines abendlichen Treffens in einzelnen Gesprächszirkeln näher beleuchtet werden könnten. Das Ratsgremium fand nach eingehender Erörterung Gefallen an dem vielversprechenden Angebot und beschloss daher einstimmig, die Veranstaltung am Dienstag, 12. Juli 2016, in Cham St. Jakob zu organisieren.

Entsprechend der Tagesordnung folgten im Anschluss die Berichte aus den einzelnen Sachausschüssen. Gemeindereferentin Michaela Maier berichtete für den Sachausschuss Liturgie von mehreren Ereignissen aus der jüngeren Vergangenheit, die alle guten Anklang gefunden haben: Ein Rorate-Gottesdienst in der Franziskanerkirche, eine Kirchenführung am Neujahrstag und die Feier der Tauferinnerung Ende Januar. Für den Sachausschuss Jugend rief Kaplan Alexander Dyadychenko den ebenfalls Ende Januar veranstalteten Bayerischen Abend der Ministranten in Erinnerung, der viele Besucher verzeichnen konnte. Die Sternsingeraktion 2016 sei mit einem guten Spendenerlös abgeschlossen worden. Auch in die Zukunft blickte der Kaplan: Ein spezieller Jugendgottesdienst sei für Sonntag, 12. Juni, vorgesehen. Für den Sachausschuss Familiengottesdienst schaute Hilde Kagermeier auf die Reihe von Familiengottesdiensten im Advent 2015 zurück, für die man sich noch mehr Zuspruch von den Kindern und Jugendlichen gewünscht hätte. Hervorragend angekommen sei der Faschingsgottesdienst, der die Stadtpfarrkirche bis zum letzten Platz gefüllte habe.

Kontinuierliche Sacharbeit wird – wie Pfarrer Zinecker informierte – im örtlichen Arbeitskreis Ökumene geleistet und Mitte April weiter fortgesetzt, begleitet von einem Ökumenischen Gottesdienst am 8. Juni. Der Sachausschuss Ehe und Familie wird auch im laufenden Jahr federführend sein, wenn es um den „Tag der Ehejubilare“ am 22. Oktober geht.

Unter dem Tagesordnungspunkt „Thematik Flüchtlinge und Engagement der Pfarrei“ stellte der Chamer Stadtpfarrer die derzeitige Situation vor Ort dar und gab zugleich Raum für weitere Überlegungen.
Festzulegen waren noch weitere Termine. So soll auch heuer eine Maiandacht – am Freitag, 13. Mai – in der Lamberger Kirche stattfinden. Am Sonntag, 24. Juli, warten das Patrozinium und das Pfarrfest auf dem Gelände des Hotels am Regenbogen (Kolpinghaus) auf viele Mitfeiernde aus nah und fern. Mit diesem Ausblick endete die abendliche Sitzung.

Im Bild: Die PGR-Sitzungsteilnehmer mit ihren Gästen Manfred Fürnrohr und Thomas Andonie (2. u.3. v. links in der hinteren Reihe)

Miteinander Einkehr zu halten und einen längeren, intensiven Gedankenaustausch untereinander zu pflegen  –  darauf freuen sich alljährlich im September die Pfarrgemeinderäte von Cham St. Jakob. Auch heuer haben sie sich wieder für zwei solche Besinnungstage im Exerzitien- und Begegnungshaus Werdenfels in Nittendorf zusammengefunden. Gemeinsam mit dem hinzu gebetenen Referenten, Gemeindereferent Werner Ehlen aus Landshut, widmeten sich Pfarrer Dieter Zinecker, Kaplan Alexander Dyadychenko und die Mehrzahl der Gremiumsmitglieder heuer dem Themenschwerpunkt „Grundsätzliches zu Glaube und Gebet“. Einige Kurzfilme, mitunter voller Situationskomik oder –tragik, aber bestechend in Symbolik und Aussagekraft, gaben den Pfarrgemeinderäten dabei zusätzlich viel Nachdenkliches und Nachdenkenswertes mit auf den Weg.

Für Abwechslung von den durchwegs ernsthaften Arbeitsthemen sorgte am späteren Freitag ein heiterer Begegnungsabend an gemütlicher Stätte, zu dem sich auch der Direktor des Hauses Werdenfels und gebürtige Chamer, Pfarrer Günter Lesinski persönlich, einfand. Am Samstagvormittag war dann nochmals themenbezogenes Arbeiten angesagt, bevor man sich anschließend in der örtlichen Hauskapelle zum Gottesdienst im kleinen Kreise versammelte. Der Chamer Stadtpfarrer zelebrierte, unterstützt von Kaplan Dyadychenko, eine feierliche Messe,  die der Referent mit einem sogenannten Bibliolog, dem näheren Gespräch über eine bestimmte Bibelstelle, bereicherte.

Das gemeinsame Mittagsmahl stand am Ende der harmonischen Zusammenkunft. Mit vielen neuen Anregungen für die weitere Pfarrgemeinderatstätigkeit verabschiedete man sich schließlich aus Werdenfels  –  und freute sich vorausblickend schon auf September 2016.

Im Bild: Die teilnehmenden Pfarrgemeinderäte, zusammen mit Stadtpfarrer Dieter Zinecker und Kaplan Alexander Dyadychenko, nach getaner Arbeit.