Auch in diesem Jahr haben sich Menschen von Altenmarkt aus auf den Weg gemacht nach Altötting, an den Ort, an dem viele Glaubende mit ihren Anliegen gemeinsam beten. Die Fußwallfahrt nach Altötting, dem großen Marienwallfahrtsort in Bayern, ist eine Tradition geworden. An Christi Himmelfahrt machten sich 47 Fußwallfahrer zusammen mit ihrem Pilgerleiter Christian Lommer betend und singend auf, um am Samstag darauf mit großem Glockengeläute in Altötting empfangen zu werden.

„Das nehme ich dann mal mit“, sprach Pater Jens Bartsch, der in der Basilika den Wallfahrergottesdienst zelebrierte. Jeder habe seinen Rucksack in diesen Tagen mit dabei, der nicht nur mit Proviant voll gepackt ist, sondern auch mit Sorgen und Problemen. „Bete für mich mit“ heiße es oftmals, wenn Bekannte und Freunde hören, dass man sich auch den Weg zu einer Wallfahrt macht. Pilgerleiter Christian Lommer und sein Vorbereitungsteam freuen sich, dass zwei Busse mit Gläubigen aus Cham zum Gottesdienst dazugekommen waren. Und noch mehr freute es sie, dass sie an diesem Tag Menschen für ihre mehrmalige Teilnahme an dieser Wallfahrt eine Urkunde überreichen konnten. 15 Jahre gehen bei der Wallfahrt mit: Irene Böhm, Olga Dimpfl, Richard Ederer, Hildegard Schedlbauer; Zehn Jahre sind mit dabei: Florian Hiegl und Anna Mayer; fünf Jahre Josefine Bräu und Beate Heidinger

Im Rahmen des Chamer Volksfestes durfte heute Pfarrer Pater Bartsch und wir alle die Stadtkapelle Kolpingmusik Cham begrüßen. Festliche Bläsergottesdienste fanden heute neben der Stadtpfarrkirche St. Jakob auch in manch anderen Pfarreien der Stadt statt.

„Zuerst beten wir“, so Pfarrer Pater Bartsch in seiner heutigen Predigt. Das gemeinsame Gebet immer wieder an den Anfang eines Lebensabschnitts und in den Mittelpunkt unseres Alltags zu stellen, war die zentrale Botschaft seiner heutigen Worte. Und wie gut sich Gebet und Musik miteinander verbinden lässt, war heute in der Kirche zu hören.

Vielen Dank liebe Musikerinnen und Musiker der Stadtkapelle Kolpingmusik Cham unter der Leitung von Anton Lautenschlager, dass ihr heute eure Musik und eure beeindruckenden Klänge aus verschiedenen Instrumenten zu uns in die Kirche gebracht habt. Wir waren alle sehr von eurem Können beeindruckt! Unser großer Applaus an euch! Herzlichen Dank für eure Lieder am Ende des Gottesdienstes vor dem Kirchenportal. Wir haben euch noch gerne zugehört!

Damit alle Interessierten ebenfalls in den heutigen musikalischen Genuss kommen können, waren wir wieder einmal mit unserer Videokamera dabei.

Der Monat Mai ist der Marienmonat. Insofern bot es sich an, dass sich die diesjährigen Firmkinder aus Cham St. Jakob und Vilzing St. Laurentius zu einer Maiandacht trafen, um der Mutter Jesu ihre Ehre zu erweisen und ihren Segen zu erbitten.

Auf dem „Dorfanger“ in Vilzing begrüßte Gemeindereferentin Michaela Probst zusammen mit Birgit Straube eine große Schar an Firmkindern mit ihren Eltern. Nach einer kurzen Einführung erhielt jedes Kind eine brennende Kerze. So ausgerüstet zogen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einer kurzen „Wallfahrt“ in die Kirche ein. Dort angekommen wechselten sich Gedanken, Gebete und Lieder zu einer schönen Maiandacht ab. Begleitet wurden die Lieder von Michaela Probst an der Gitarre.

Aktiv mitmachen durften die Kinder durch das Vortragen von Fürbitten und durch das Aufschreiben von schönen Erlebnissen in den letzten Tagen und Wochen. Diese wurden der Schutzmantel Madonna in Form eines Bildes gebracht. Von Birgit Straube vorgetragene Texte gaben Hinweise darauf, was ein Kaktus mit Maria zu tun haben könnte.

Mit guten Segenswünschen und einem Abschlusslied endete diese kurzweilige und schöne Feier. Vielen Dank liebe Kinder und Eltern für euer Kommen und euer eifriges Mitfeiern! Es hat uns eine große Freude gemacht, dass ihr alle da wart. Vielen Dank liebe Michaela und liebe Birgit für eure Vorbereitungsarbeit und eure Gestaltung der Maiandacht!

Fachdiskussion im Schloss Světlá nad Sázavou in Tschechien

Am 3. Mai 2026 fand im Schloss Světlá nad Sázavou der erste Teil der internationalen Initiative „Pflegekräfte sind keine Roboter“ statt. Die Veranstaltung begann mit einer Fachdiskussion, an der Vertreter sozialer Einrichtungen, Krankenhäuser, einer psychiatrischen Klinik sowie Mitarbeiterinnen der Justizvollzugsanstalt teilnahmen. Im Mittelpunkt stand die Palliativversorgung in der Praxis, ihre Verfügbarkeit, die interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie die notwendige Verbindung zwischen Gesundheits- und Sozialwesen. Es zeigte sich deutlich das große Interesse am Austausch von Erfahrungen sowie die Notwendigkeit, die Palliativpflege weiterzuentwickeln.

Ein zentrales Thema war der Mangel an Fachpersonal, der die Versorgung für alle Beteiligten erheblich erschwert. Gleichzeitig wurde die Bedeutung der Zusammenarbeit mit Rettungsdiensten, Polizei und Feuerwehr hervorgehoben. Im Anschluss folgte ein Konzert mit professionellen Musikerinnen und Musikern, das von großer Emotionalität geprägt war und Raum für Ruhe und neue Kraft schuf. Bestandteil der Veranstaltung war auch eine Ausstellung des Künstlers Radomír Dvořák.

Benefizkonzert zum Internationalen Tag der Pflege in Cham St. Jakob in Deutschland

Die Fortsetzung des Projekts fand in Deutschland statt. Am 12. Mai 2026, dem Internationalen Tag der Pflege, wurde in der Kirche St. Jakob in Cham ein Konzert organisiert, unterstützt von Stadtpfarrer Pater Bartsch und vielen weiteren Helferinnen und Helfern. Die Veranstaltung hatte von Anfang an einen internationalen Charakter – Künstlerinnen und Künstler aus Tschechien, Polen, Rumänien und Deutschland nahmen teil. Die teilweise weite Anreise der Künstlerinnen und Künstler zeigte eindrucksvoll die Kraft dieser Idee und das Engagement der Beteiligten.

Ein besonders bewegender Moment war die Eröffnung: Anna Vencová trat symbolisch als Florence Nightingale auf, übergab eine Lampe an die Pflegekraft Jana Ettl und setzte damit ein stilles, aber kraftvolles Zeichen der Unterstützung.

Mit Katarina Sevčiková an der Harfe, Petr Tomeček an der Panflöte, Olivia Ulfik am Klavier, Daniel Boldi an der Violine, das Trio Dưo Nikel am Akkordeon und Michaela Daschner an der Gitarre und mit Gesang war eine großartige Reihe von Künstlerinnen und Künstlern auf der Bühne, die mit ihrer wunderbaren und berührenden Musik schnell die Herzen der Zuhörerinnen und Zuhörern erreichen konnten. Vielen Dank an euch alle, ihr habt diesen Abend für uns alle zu etwas Besonderen gemacht! Unser großer Applaus für euch!

Das Konzert beinhaltete auch Videobotschaften, die im Rahmen des Konzerts gekürzt gezeigt wurden. Die vollständigen Videobotschaften können auf YouTube angesehen werden.

Unter den Gästen, die die Botschaft der Veranstaltung weitergetragen haben, waren Vertreter der Stadt Cham, der Gemeinde Schönthal und weiteren Gästen aus dem Gesundheitswesen. Gerade hier zeigte sich, wie wichtig Zusammenarbeit und Vernetzung sind und wie notwendig es ist, gute Rahmenbedingungen für Pflegekräfte und angrenzende Bereiche zu schaffen, wie Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und Bundeswehr.

Zum Ende des Benefizkonzerts dankten Pfarrgemeinderatssprecher Dr. Martin Moro und Pater Bartsch den Besucherinnen und Besuchern, den Künstlerinnen und Künstlern, sowie den Organisatoren des berührenden Abends und betonten die Wichtigkeit der Pflegearbeit in unserer Gesellschaft. Vielen Dank an alle Mitwirkenden, vor und hinter der Bühne, für euer großartiges Engagement! Unser großer Dank gilt dir, liebe Pavlina Vencova, für deine Idee zu diesem großartigen Benefizkonzert, deine sprühende Energie und Umsetzungskraft! Ohne dich, hätte es dieses Konzert nicht geben können. Vielen Dank dafür!

Dieses Projekt hat eindrucksvoll gezeigt, dass die Verbindung von Gesundheitswesen, Sozialbereich, öffentlichem Sektor und Glaube eine starke und notwendige Einheit bildet. Die Botschaft von Florence Nightingale bleibt aktueller denn je: Pflegekräfte sind keine Roboter – sie sind Menschen.

Liebe Gäste des Abends: Vielen Dank für eure großzügigen Spenden. Diese kommen den Künstlerinnen und Künstlern sowie sozialer Arbeit zugute.

Das Benefizkonzert haben wir mit unserer Videokamera aufgezeichnet. Viel Freude beim Anschauen und besonders beim Zuhören der Musikerinnen und Musiker!

 

Am Sonntag war es wieder soweit, die Gemeindereferentin Michaela Probst und Dominik Götz luden die Kinder mit ihren Eltern zur Kinderkirche ein.

Dabei war das Thema -Maria, die Mutter von Jesus. Dies passte thematisch gut, da ja zeitgleich der Muttertag war. In der Kinderkirche erfuhren die Kinder, viele Geschichten von Maria aus der Bibel.

Diese waren:
– Geburt von Jesus
– Jesus im Tempel
– Kreuzigung von Jesus
– Maria – als Schutzmantel für uns

Bei den Geschichten durften die Kinder wieder aktiv mitmachen. Abgerundet wurde die Kinderkirche mit den Fürbitten, dem Ave Maria, dem Vater unser und dem Segen.

Zum Schluss bekam jedes Kind eine Rose, die sie ihren Müttern schenken durften.

Beinahe schon ein Hauch von Winnetou wehte am Sonntag durch die festlich geschmückte Vilzinger Laurentiuskirche. Stadtpfarrer Jens Bartsch hatte die Melodie des Karl-May-Klassikers angestimmt und damit zum Thema der diesjährigen Erstkommunion übergeleitet: Vom „Schatz im Silbersee“ zum Motto „Jesus ist unser Schatz“, der die zehn Kommunionkinder aus der Expositur Vilzing wie ein roter Faden durch die Zeit der Kommunionvorbereitung begleitet hatte.

Der Leitsatz „Jesus ist unser Schatz“ stand im Zentrum eines feierlichen Kommuniongottesdienstes, den Gemeindereferentin Michaela Probst mit den Kommunionkindern vorbereitet hatte. „Heute ist euer großer Tag: Jesus klopft an eure Herzenstür“, eröffnete die Pastoralmitarbeiterin den Festgottesdienst, nachdem drei Kommunionkinder die Begrüßung der zahlreichen Kirchenbesucher vorgenommen hatten.

Schon optisch standen die zehn Drittklässler im Mittelpunkt des Gottesdienstes, denn sie platzierten sich vorne im Altarraum, um Jesus emotional noch näher zu sein. Die Kinder meisterten ihre liturgischen Aufgaben, von der Lesung über die Fürbitten bis zu den Dankesworten, souverän.

Feierlicher Höhepunkt des Gottesdienstes war schließlich der Empfang der Heiligen Kommunion – der Moment, auf den sich die Kinder gemeinsam mit Michaela Probst so lange vorbereitet hatten.

Neben den Familien waren auch Klassenleiterin Anna Ederer und Schulleiterin Daniela Karl nach Vilzing gekommen, um mit ihren Schülern die Kommunion zu feiern. Musikalisch gestaltete der Chor „La Musica“ den Gottesdienst.

Am heutigen ersten Sonntag im Mai eröffnete die Kapelle St. Johannes der Täufer in Altenmarkt den Marienmonat Mai.

Mit einer Mischung aus wunderbar gesungenen Marienliedern und vorgetragenen Texten und Gebeten begeisterte der „Stamsrieder Dreigesang“ unter der Leitung von Edith Pongratz die Besucherinnen und Besucher der Kapelle. Die Kapelle war bis auf den letzten Platz und darüber hinaus gefüllt, so dass auch beim letzten Lied „Maria breit den Mantel aus“ ein kräftiger Chorgesang von allen Gläubigen zu hören war.

Vielen Dank an den Stamsrieder Dreigesang für die schöne musikalische Darbietung! Der große Applaus am Ende der Andacht war wohl verdient. Herzlichen Dank an die Organisatoren des Abends und an den Kapellenverein für die alljährliche Pflege der Kapelle. Einen großen Dank verdient besonders heute der wunderschöne Blumenschmuck zu Ehren der Mutter Gottes. Vergelts Gott dafür!

Herzlich einladen dürfen wir übrigens für die im Mai immer freitags in der Kapelle stattfindenden Maiandachten. Wir freuen uns auf regen Besuch!

Um dieses heutige musikalische Gebet auch allen Interessieren zur Verfügung stellen zu können, waren wir auch heute wieder mit unserer Videokamera dabei. Viel Freude beim Anschauen und Mitbeten!