Gebührend begangen wurde auch heuer in Cham St. Jakob das Fronleichnamsfest, als „Hochfest des Leibes und Blutes Christi“, mit dem das Gedächtnis an das Letzte Abendmahl freudig gefeiert wird. Nicht als Erinnerung an etwas Vergangenes, sondern im Glauben an die Gegenwart Gottes im Leben der Menschen, wie Pater Bartsch in seiner Begrüßung betonte.
In seiner Predigt fragte Pater Bartsch, wo denn in der Kirche das rote Licht als Zeichen des „Besetzt-seins“ zu finden ist. Nach kurzen Nachdenken wussten die Kinder in der ersten Reihe natürlich sehr schnell, dass es sich um den Tabernakel als Aufbewahrungsort des Leibes Christi handeln musste. Immer zu wissen, dass Jesus für uns da ist, direkt in unserer Mitte, symbolisiert als unübersehbares rotes Zeichen in unserer Kirche, verleiht Hoffnung und Zuversicht.
Im Anschluss an den Gottesdienst, wurde bei strahlendem Sonnenschein festliche Prozession gehalten, wozu sich die Erstkommunionkinder, Firmkinder, Fahnenträger, politische Mandatsträger, Kirchenverwaltung, Pfarrgemeinderat, der liturgische Dienst und alle Gläubigen in einen langen Zug einreihten.
Unter Gebet und Gesang der Mitfeiernden trug Pfarrer Pater Bartsch die Monstranz unter dem Baldachin durch die geschmückten Straßen der Chamer Innenstadt, instrumental begleitet von einem Bläserensemble der Stadtkapelle Kolpingmusik Cham. Im Hof des Robert-Schuman-Gymnasiums und am Steinmarkt versammelten sich alle um die jeweils abgebauten Altäre, um das Evangelium zu verkünden und die leibhafte Gegenwart Gottes zu feiern.
Zum feierlichen Abschluss ging es zurück in die Pfarrkirche, um nochmals das Allerheiligste zu verehren und miteinander den Eucharistischen Hymnus „Tantum ergo“ sowie das „Großer Gott, wir loben dich…“ zu singen. Zum Ende des feierlichen Gottesdienstes vergaß Pater Bartsch nicht, allen Helferinnen und Helfern, dem Bauhof und dem Ordnungsamt der Stadt Cham, der Polizei für ihre Unterstützung, den Fahnenabordnungen, der Musik, den Vorsängern und Vorbeterinnen, der Mesnerin, den vielen Ministranten und allen Mitfeiernden zu danken. Die Besucher des Gottesdienstes stimmten mit einem großen Applaus ein.
Der heitere Ausklang erfolgte schließlich in geselliger Runde in Vilzing bei einer guten Bewirtung durch die Feuerwehr und dem Frauen- und Mütterverein.












































