Herzlich Willkommen Pfarrer Walter Hellauer bei uns in der Pfarrei St. Jakob mit Expositor Vilzing St. Laurentius! Den heutigen Festgottesdienst zur Installation haben wir als Livestream übertragen.

Vielen Dank liebe Zuschauer für die zahlreiche Teilnahme in der Kirche und zu Hause!

Die vorderen Bankreihen in der Stadtpfarrkirche waren am vergangenen Samstagabend fest in der Hand von Ehepartnern: Paare aus St. Jakob und Vilzing St. Laurentius, die heuer ein Ehejubiläum von 25 bis hin zu 65 Jahren feiern können, und hierzu beim diesjährigen „Abend der Ehejubilare“ ihren Dank auch vor Gott bringen wollten.

Darüber freute sich ganz besonders der Zelebrant des Gottesdienstes, Pfarrvikar Pater Jim, der treffende und richtungsweisende Worte für die Jubilare und die vielen weiteren Mitfeiernden fand.
Die Überschrift seiner Predigt „I mog di“ stellte er in enge Beziehung zum zuvor verkündeten Lukas-Evangelium: 10 Aussätzigen wird da von Jesus das Leben neu geschenkt. Aber nur einer, noch dazu der einzige Andersgläubige, kommt zurück, um dem Schenkenden persönlich, nicht nur rein formelhaft wie die anderen Neun, zu danken. In ganz ähnlicher Weise könne in einer Ehe der gegenseitige Zuspruch „Ich liebe dich“ – „I mog di“ – mit den Jahren immer seltener werden, wenn alles in Gewohnheit erstarre.

„Ich glaube“, führte Pater Jim aus, „das Geheimnis Ihrer Liebe, das Sie heute in Dankbarkeit hierhergeführt hat, ist auch die Kernbotschaft des heutigen Evangeliums: Das spektakuläre Wunder der Heilung alleine genügt für ein ganzes Leben ebenso wenig wie eine noch so spektakuläre Hochzeitsfeier für die gemeinsame Zukunft. Wichtig und wertvoll ist letztlich die Beziehung, die hier beginnt, das neue Leben, das daraus hervorgeht. Das aber will gepflegt werden. Das braucht immer wieder das klopfende Herz, die leuchtenden Augen, die Worte voller Gefühl. Dann erst konnte bei jenem Samariter das ganze Leben wirklich neu beginnen. Dann erst können auch Sie in Ihrer Ehe sich jeden Tag neu aufmachen in jeden neuen Tag, den Gott ihnen schenken will“.

Am Ende seiner Predigt lud der Geistliche ein zur besonderen Segnung der einzelnen Ehepaare, die hierzu nacheinander an die Altarstufen traten. Da kam sichtlich Stimmung auf bei den Beteiligten – und Stimmungsvolles klang auch von der Empore herab: Hermann Seitz (Orgel und Gesang) und Marcus Müller (Altsaxophon und Sopransaxophon) erwiesen sich als kongeniales Duo, das – spielfreudig und harmonisch – stets genau den richtigen Ton fand, sei es bei „Jesus bleibet meine Freude“ (J.S. Bach), „Pie Jesu Domine“ (Gabriel Faure), „Allegro“ aus der Sonate in g-Moll (Francesco Geminiani) oder allen weiteren musikalischen Beiträgen. Am Ende richteten sich nochmals Glück- und Segenswünsche an die Ehejubilare, sowie ein herzliches Vergeltsgott an die Musiker.

Gleich im Anschluss lud der Pfarrgemeinderats-Sachausschuss „Ehe und Familie“ (unter Beachtung der 3G-Regeln) zur weltlichen Feier ins Chamer Kolpinghaus, mit einem Sektempfang zur Begrüßung ging es los. Später nahm Isabella Hartl mittels Power-Point-Präsentation die Feiernden mit auf eine Zeitreise in jene Jahre, in denen sich die Paare das Ja-Wort gaben, dazu wurde die Bedeutung der einzelnen Jubiläen anschaulich erläutert. Ihre Eiserne Hochzeit, das 65-Jährige(!), feierten heuer Lydia und Hermann Simml – ein wahrlich guter Grund auch für die Pfarrei, ein wenig stolz zu sein. Wie Eisen ist die Ehe nach 65 Jahren fest und unbiegsam geworden und die Ehepartner haben allen Höhen und Tiefen zum Trotz immer eisernen Willen bewiesen. Ebenfalls läuteten in jenem Jahr 1956 die Hochzeitsglocken für den monegassischen Fürsten Rainier und Hollywood-Star Grace Kelly. Der Hit des Jahres war Freddy Quinns „Heimweh“ – den Jubelpaaren bestens vertraut. Auch Nana Mouskouris „Weiße Rosen aus Athen“ (1961) und ABBAs „Dancing Queen“ (zur Hochzeit des schwedischen Königs mit Silvia Sommerlath, 1976) ließen alle in Erinnerungen schwelgen. Im Anschluss überreichten Pater Jim und Birgit Straube den Ehejubilaren Sektgläser mit persönlicher Gravur. Damit können die Beschenkten nun auch zu Hause auf viele weitere, hoffentlich gesunde Ehejahre anstoßen.

Im Bild:
Pfarrvikar Pater Jim freute sich mit den diesjährigen Ehejubilaren aus St. Jakob und Vilzing St. Laurentius, die ihren Dank vor Gott brachten.

Zur Feier des Erntedankfestes ist am Sonntag Pater Jim mit den Ministranten und den Kindern des Kneipp- Kindergartens St. Laurentius mit kleinen Körben voller Obst und Gemüse in die festlich geschmückten Kirche eingezogen.

Diese war vom OGV Vilzing mit einem prächtig anzusehenden Erntedankaltar und Gestecken aus Ähren, Früchten und Blumen besonders geschmückt.

Pater Jim begrüßte zu Beginn des Gottesdienstes die Kindergartenkinder mit ihren Eltern, das Personal des Kindergartens und die Pfarrangehörigen.

„Ist unser Erntedank Schmuck heuer nicht wieder wunderbar?“, begann der Geistliche die Predigt, „Die vielen verschiedenen Früchte, das Gemüse, das Brot, so bunt und so reichlich, einfach schön anzuschauen. Doch dabei soll es nicht bleiben, denn nur zum Anschauen ist es viel zu schade. Daher feiern wir auch dieses Erntedankfest“, so Kaplan Jim, „wir sollen uns nämlich heute mal ganz besonders Gedanken über unser Essen machen, das wir jeden Tag bekommen. Denkt nur an die vielen Bauern die ihre Felder bearbeiten, die aussähen und sich kümmern müssen, damit sie am Ende das Getreide die Kartoffeln und die ganzen anderen Lebensmittel ernten können. Auch dürfen wir die Tiere nicht vergessen wie zum Beispiel die Hühner, die die Eier legen oder die Bienen, die alles bestäuben, erklärte der Pater den Kindern.

„Aber es kommt noch etwas dazu. Diese ganzen Früchte, die Tiere und Menschen gibt es ja nicht einfach so. Es gibt jemanden der all das mit großer Liebe geschaffen hat, nämlich Gott unseren Vater.“ Eigentlich, so Pater Jim, sollten wir ihm dafür jeden Tag Danke sagen, aber heute an Erntedank ganz besonders!

Das machten die Kindergartenkinder im Anschluss und zeigten so im gemeinsam gesungenen „Danke für diese gute Ernte“ ihre Dankbarkeit.

Zum Abschluss des Gottesdienstes bedankte sich der Geistliche bei allen, die zum Gelingen dieses Erntedankfestes beigetragen haben.

Erntedank gefeiert wurde am vergangenen Wochenende in allen Gottesdiensten in unserer Pfarrei. Besonders viele Gläubige, insbesondere Familien mit Kindern, waren zum Familiengottesdienst am späten Sonntagvormittag gekommen, zelebriert von Pfarrvikar Pater Jim, mit Gemeindereferentin Michaela Maier an seiner Seite. Auch per Livestream hatten sich zahlreiche Mitfeiernde zugeschaltet.

Der wunderbar angerichtete „Erntealtar“ in der Pfarrkirche, bestehend aus vielerlei Blumen, Feld- und Gartenfrüchten, zeigte nur einen kleinen Ausschnitt der Fülle dessen, die Gott den Menschen immer wieder neu schenkt: Er allein kann, auch aus kleinstem Samenkorn, wachsen und gedeihen lassen, wie sich am Beispiel eines stilisierten Apfelbäumchens zeigte, dem die Gemeindereferentin für eine sehr anschauliche Erzählung ihre Stimme verlieh.

Dem Dank in gesprochenem Wort ließ Sepp Meindl auch den Dank in Gesang und Orgelspiel eindrucksvoll folgen: „Der Herr krönt das Jahr mit seinem Segen.“ (Psalm 65)

Am Ende des beschwingten Gottesdienstes richtete Pater Jim herzliche Dankesworte an das Familiengottesdienst-Team für die umfassende Vorbereitung, sowie an das Team Lilo Standecker/Agnes Nachreiner für die liebevolle Gestaltung des Erntealtares.

Im Bild:
Der Dank an den Schöpfer allen Lebens stand im Mittelpunkt der Gottesdienste zu Erntedank in St. Jakob

„Das schönste Fest im Herbst“, so Pfarrvikar Pater Jim, haben wir heute gefeiert. Anlässlich dieses besonderen Tages fand ein Familiengottesdienst mit einem reich geschmückten Erntealtar statt. Den heutigen Familiengottesdienst haben wir daher auch als Livestream übertragen.

Vielen Dank liebe Zuschauer für die zahlreiche Teilnahme von zuhause!

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Heute am schönen und sonnigen Bundeswahlsonntag feierte unsere Kapelle St. Michael in Cham-Michelsdorf Patrozinium. Zu diesem festlichen Anlass versammelten sich viele Einwohner von Michelsdorf sowie viele weitere Gäste rund um die Kapelle, um zusammen Gottesdienst zu feiern. Den heutigen Gottesdienst haben wir auch als Video aufgenommen.

Vielen Dank an alle Gottesdienstbesucher, die mit uns bei der Kapelle Gottesdienst gefeiert haben!

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Liebe Eltern unserer Erstkommunionkinder!

Im kommenden Jahr feiert Ihr Kind das Fest der Erstkommunion. Die Vorbereitung darauf hat bereits mit dem neuen Schuljahr begonnen. Ihr Kind soll in diesem Jahr wesentliche Feiern des Glaubens kennen lernen und mitgestalten. Dadurch soll es weiter in die Gemeinschaft der Gläubigen hinein wachsen.

Sicher werden Sie Fragen der Vorbereitung und der Durchführung dieser Feier interessieren.

Dazu laden wir Sie zu einem Elternabend am Dienstag, den 12. Oktober 2021 um 20.00 Uhr in die Pfarrkirche von St. Jakob ein. Wir werden dabei auch einige grundsätzliche Überlegungen im Hinblick auf die Erstkommunion anstellen.

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An diesem Abend werden auch wichtige Weichen für gesamte Erstkommunionvorbereitung gestellt. Wir bitten wir Sie daher dringend, am Elternabend teilzunehmen. Bitte bringen Sie zum Elternabend auch die ausgefüllte Erstkommunionanmeldung Ihres Kindes mit. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Da durch Covid-19 alles etwas anders ist, bitten wir Sie, beim Elternabend einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen und sich im Eingangsbereich der Kirche die Hände zu desinfizieren. Danke! Da es vielleicht schon etwas kühler in der Pfarrkirche sein kann, empfiehlt sich wärmere Kleidung.

Mit freundlichen Grüßen
Walter Hellauer, Pfarrer
Pater JimVadakkumparambil, Pfarrvikar
Michaela Maier, Gemeindereferentin

Hier geht es zur Anmeldung zur Erstkommunion 2022

Die Anmeldung besteht aus folgenden drei Teilen:

  • Die Einladung zum Elternabend
  • Die Anmeldung
  • Einverständnis für die Fotos und Namensveröffentlichungen

Anmeldung ist bereits geschlossen!

 

Liebe Schülerin, lieber Schüler!

Voraussichtlich im Juli 2022 findet in der Pfarrei St. Jakob die Firmung statt. Mit deiner Unterschrift, mit der Erklärung deiner Eltern und der Angabe eines Firmpaten kannst du dich für die Firmung anmelden.

Deine Eltern haben dich taufen lassen. Du hast in der Schule und in der Pfarrgemeinde schon Einiges über den Glauben erfahren. Bei der Erstkommunion bist du zum Tisch des Herrn erstmals zugelassen worden. Nun steht die Firmung für die 5. Klassen an.

Was heißt das? Das Wort „Firmung“ kommt von „firmare“ (lat. stärken). Du sollst stark und fit werden im Glauben. Dabei unterstützen dich deine Eltern. Denn zur Vorbereitung auf die Firmung und zur Hinführung zum Glauben ist auch ihre Hilfe notwendig.

Wie bei der Taufe wird dich ein Pate bzw. eine Patin bei der Firmung begleiten. Die Firmpatin/Der Firmpate muss selbst katholisch und gefirmter Christ sein, muss das 16. Lebensjahr vollendet haben, darf nicht aus der Kirche ausgetreten sein und soll ein Leben führen, das dem Glauben und dem zu übernehmenden Dienst entspricht. Deine Eltern können das Patenamt nicht übernehmen. Du brauchst eine dritte Person deines Vertrauens, z.B. dein/e Taufpate/in.

Mit deiner Unterschrift, der Unterschrift deiner Eltern und dem ausgefüllten Daten meldest du dich persönlich im Pfarrheim von St. Jakob an. Wir möchten gerne kurz mit dir über deine Anmeldung sprechen.

Die Firmvorbereitung wird, neben dem Religionsunterricht in der Schule, vor allem in der Pfarrei stattfinden.

Für deine Eltern findet am Donnerstag, 18.11.2021 um 20.00 Uhr in der Pfarrkirche von St. Jakob ein Elternabend statt, an dem wir sie über die Firmvorbereitung der Pfarrei informieren.

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Wir wünsche dir, deinen Eltern und Paten eine gute Zeit der inneren und äußeren Vorbereitung auf die Firmung, und einen Gewinn für`s Leben.

Mit den besten Wünschen für dich, deine Eltern und Paten
Walter Hellauer, Pfarrer
P. Jim, Pfarrvikar
Michaela Maier, Gem.ref.

Hier geht es zur Anmeldung zur Firmung 2022

Die Anmeldung besteht aus folgenden drei Teilen:

  • Die Anmeldung
  • Anschreiben der Firma Rothbauer (Fotograph)
  • Einverständnis für die Fotos und Namensveröffentlichungen

Sehr gespannt warteten die Gläubigen der Expositur Vilzing am Samstagabend auf den Beginn des Gottesdienstes. Es war die erste offizielle Messe des neuen Stadtpfarrers Herrn Walter Hellauer.

Nach dem Einzug stellte er sich der Kirchengemeinde vor. In seiner Predigt ging Pfarrer Helllauer auf den „Pfarrer von Ars“ ein, heute ein angesehener Heiliger und Patron der Pfarrer. Am Ende der Messe übernahm Kirchenpfleger Herr Christoph Zistler das Wort und hieß den Geistlichen im Namen der Angehörigen der Expositur St. Laurentius herzlich willkommen.

„Wie sie letzten Samstag in Cham erzählt haben, war ihre Kindheit christlich geprägt durch die Schulzeit im Kloster Niederalteich und ihre Zeit als Pfarrer in Sulzbach-Rosenberg durch die Wallfahrt auf den dortigen Annaberg“, begann Herr Zistler die Begrüßung. „Auch wir haben in der Wallfahrtskirche in Schönferchen eine sehr kostbare Darstellung der Anna – Selbtritt aus dem 14. Jahrhundert. Sicherlich bietet sich demnächst Gelegenheit diese Figur vor Ort anzusehen“, so der Kirchenpfleger.

„Als Stadtpfarrer tragen Sie auch die Verantwortung für unsere Expositurgemeinde. Wir freuen uns auf eine förderliche, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen haupt- und nebenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie den Vertreterinnen und Vertretern in den Gremien und versichern Ihnen unsere Unterstützung zum Wohle der Expositur Vilzing. Bestimmt werden Sie mit der Zeit auch vielfältigen Kontakt zum Vereinsleben in unserer Expositur bekommen und freuen uns schon jetzt, Sie auch bei solchen Gelegenheiten begrüßen zu dürfen.“

Nach alter Tradition überreichte Herr Zistler Brot und Salz als Willkommensgruß.

Der Einladung zum anschließendem Stehempfang folgten die zahlreichen Kirchenbesucher sehr gerne und es gab die ersten persönlichen Gespräche mit dem neuen Stadtpfarrer.

Am 1. September hat Pfarrer Walter Hellauer seinen Dienst in unserer Pfarrei begonnen – und seitdem schon erste wichtige Kontakte in seiner neuen Gemeinde geknüpft. Am vergangenen Samstagabend wurde er nunmehr auch offiziell begrüßt und durfte sich zur Feier der Abendmesse (auch per Live-Stream übertragen) über eine unter Corona-Bedingungen voll besetzte Kirche freuen. Auch Hellauers Eltern, Chams Bürgermeister Martin Stoiber. Alt-Bürgermeister Leo Hackenspiel und Kaplan Stefan Hackenspiel, auf kurzem Weg aus Viechtach angereist, waren unter den Gottesdienstbesuchern.

Die Jakobskirche sei ihm in der vergangenen Woche „schon ein bisschen zur Heimat geworden“, betonte der Pfarrer in seinen einführenden Worten, nicht zuletzt „dank zweier Frauen“: Dank der seligen Alruna, figürlich dargestellt am Herz-Jesu-Altar der Pfarrkirche und bestattet im Kloster Niederaltaich, wo er, Hellauer, als Klosterschüler Erstkommunion und Firmung empfangen habe; und dank der heiligen Mutter Anna (bildlich und figürlich dargestellt), der er als „Wallfahrtspfarrer“ auf dem St. Annaberg zu Sulzbach-Rosenberg von 2001 bis August 2021 natürlich sehr verbunden sei.

In seiner Predigt nahm der Geistliche das Tages-Evangelium und dessen wichtigste Frage, wer dieser Jesus eigentlich sei, näher in den Blick. Dass in der Hl. Schrift Simon Petrus von Jesus scharf zurechtgewiesen werde – damit weise Jesus seine Jünger damals und die Menschen heute auf eine wichtige Erfahrung hin: „Wer Jesus nachfolgt, bricht zu keinem Sonntagsspaziergang auf; es geht vielmehr um Selbstverleugnung und Kreuzesnachfolge (…) Wir hören Gottes Wort Sonntag für Sonntag und nehmen uns vor, Gott zur Richtschnur unseres Lebens zu machen. Aber wie sieht es damit in unserem Alltag aus?“ Der Stadtpfarrer wusste seine Schlüsse zu ziehen: Wer mit Gott rechne, habe eine andere Perspektive, im irdischen Leben und auch darüber hinaus. Er habe zudem ein Auge auf seinen Nächsten, seinen Mitmenschen. „Gott will in all unseren Sorgen und Nöten da sein, er will uns aufrichten, wenn wir am Boden liegen (…) Unser Alltag ist der Ort der Fürsorge Gottes, deshalb ist unser Glaube mehr als alltagstauglich.“

Nach der Eucharistiefeier, noch vor dem Schlusssegen, richtete Dr. Richard Straube aus den Reihen des Pfarrgemeinderat-Sprechergremiums herzliche Willkommensgrüße an den neuen Stadtpfarrer und lud zur gedeihlichen Zusammenarbeit und einem guten Miteinander ein. In nicht einfachen Zeiten für die Institution „Kirche“ wolle man zusammenstehen und gemeinsam den Glauben leben. Ein bunter Blumenstrauß und ein Schlüsselanhänger in Form einer Jakobsmuschel unterstrichen die Ausführungen. Auch Bürgermeister Martin Stoiber nahm die gebotene Gelegenheit wahr, Pfarrer Hellauer „in unserer schönen Stadt Cham“ herzlich zu begrüßen und ein gutes Nachbarschaftsverhältnis zwischen Kirche und Rathaus anzubieten. Stoiber wies auch auf seine persönliche Zugehörigkeit zur Expositur Vilzing St. Laurentius hin und hoffte auch von da her auf gute Verbindungen. Mitgebracht hatte der Rathauschef neben einem Schreibtischset eine Tasse mit Chamer Motiv, die den Stadtpfarrer schon beim Frühstück an seinen Wirkungsort erinnern solle.

Der Geistliche nahm alle Willkommensgrüße dankend an und freute sich im Anschluss an die Gottesdienstfeier, beim Stehempfang im Innenhof des Pfarrhauses mit seiner neuen Pfarrgemeinde auf nähere Tuchfühlung gehen zu können. Hiervon wurde dann auch reger Gebrauch gemacht und der Stadtpfarrer fand sich in den vielen (Steh)-Tischrunden wieder. Erst der später einsetzende Regen beendete das abendliche Zusammensein.