Es war ein atemberaubender Anblick beim Weihnachtskonzert der Stadtkapelle Kolpingmusik Cham in unserer Stadtpfarrkirche St. Jakob in Cham. Die große Stadtpfarrkirche war bis auf den letzten Platz gefüllt, alle noch aufgestellten Stühle waren besetzt und die Stimmung war voller Erwartungen.

„Festliche Weihnachtsmusik“ stand auf dem Programm der Stadtkapelle und weiter „Mit der Weihnachtsgeschichte vertont für Blasorchester und Chor“.

Nach einer Begrüßung durch Pfarrer Pater Jens Bartsch machte die Stadtkapelle mit verschiedenen Stücken den Auftakt. Diese ließen bereits eindrucksvoll den Klangkörper erleben und die Erwartungen steigen. Es folgte sodann das Hauptwerk des Abends, die „Große Weihnachtspartita, vorgetragen in 11 Teilen im Wechsel der Stadtkapelle, begleitet vom großen Chor und jeweils unterbrochen durch die von Andreas Förster vorgetragene Weihnachtsgeschichte. Der lang anhaltende Applaus am Ende des Konzerts gab der Begeisterung der Zuhörerinnen und Zuhörer Ausdruck. Liebe Instrumentalistinnen und Instrumentalisten, liebe Sängerinnen, liebe Sänger und lieber Sprecher, ihr habt eindrucksvoll euer Können gezeigt! Unser großer Applaus dafür! Lieber Dirigent und liebe Chorleiterinnen und Chorleiter, vielen Dank für eure Mühe des Einstudierens und Übens. Es hat sich wundervoll angehört!

Zum Ende des Konzerts durften noch alle Besucher des Abends mit „Stille Nacht“ in das Konzert einstimmen.

Herzlich eingeladen waren nach dem Konzert alle Besucherinnen und Besucher auf einen Glühwein oder Kinderpunsch, den die Kolpingmusik im benachbarten Pfarrheim anbot. Viele Konzertgäste nahmen dies noch gerne an und ließen das Konzert bei einem warm machenden Getränk nachklingen.

Vielen Dank an alle Mitwirkenden der Stadtkapelle Kolpingmusik Cham, den beteiligten Chören Ökumenischer Chor Nittenau-Bruck unter der Leitung von Lucia Ochsenbauer, der Chorgemeinschaft Cham unter der Leitung von Sonja Steinkirchner, dem Chor aus Michelsneukirchen, dem Sprecher Andreas Förster für euer Kommen und der musikalischen Bereicherung der Stadtpfarrkirche St. Jakob. Wir haben uns sehr über euer Konzert gefreut und laden euch gerne nächstes Jahr wieder ein! Wir freuen uns schon auf euch!

Vielen Dank an Stefan Steinkirchner für die professionelle Ton- und Lichttechnik. Es hat sich wunderbar angehört. Das Licht hat die Kirche in ganz besonderer Weise in Szene gesetzt. Toll gemacht!

Weihnachtskonzert der Stadtkapelle Kolpingmusik Cham

Sprecher: Andreas Förster
Dirigent: Anton Lautenschlager

Mitwirkende
Ökumenischer Chor Nittenau-Bruck unter der Leitung von Lucia Ochsenbauer
Chorgemeinschaft Cham unter der Leitung von Sonja Steinkirchner
Chor Michelsneukirchen

Programm:

The Christmas King (Good King Wenceslas)
James L. Hosay

O little town of Bethlehem
Arr. Ludwig Schulte

Fantasy on a Christmas Spiritual, ChamSax
Albert Loritz

Abendmond
Thiemo Kraas

Giudita
Alfred Bösendorfer

Bahnt einen Weg unserm Gott (mit Chor)
Lothar Kosse, Bearbeitung Kurt Gäble

Große Weihnachtspartita
Alfred Bösendorfer
Preludio – Jubilate, Wie schön leuchtet der Morgenstern, Vom Himmel hoch, Fröhlich soll mein Herze springen, Heilige Nacht, Den die Hirten lobeten sehre, Es ist ein Ros‘ entsprungen, Ich steh‘ an deiner Krippen hier, Nun singet und seid froh, Postludio

Stille Nacht
Franz Xaver Gruber, Text Joseph Mohr

Herzlich einladen möchten wir zur Nacht der Lichter

am Freitag, den 12.Dezember um 19:00 Uhr
bei uns in der Stadtpfarrkirche.

Am Freitag, den 12. Dezember findet um 19 Uhr in Cham St. Jakob eine Nacht der Lichter statt. Mit Texten, Liedern und Gebeten wollen wir zur Ruhe kommen und uns auf Weihnachten einstimmen.

Anschließend sind alle Besucherinnen und Besucher herzlich zum Beisammensein bei Tee, Glühwein und Lebkuchen im Innenhof zwischen Pfarrheim und Pfarrhaus eingeladen.

Wir freuen uns auf eine zahlreiche Teilnahme bei einer bestimmt wunderbaren Atmosphäre!

Fr12Dez19:00Fr21:00Nacht der Lichter19:00 - 21:00(GMT+00:00)

Erhabene Bläser, feine Saiten-klänge und warme Stimmen: Am Samstagabend hat sich die Kirche Sankt Jakob Cham in einen Ort der Besinnung und des Miteinanders verwandelt. Josef Meindl, musikalischer Leiter des adventlichen Konzerts, begrüßte die zahlreichen Besucher. Besonders am Herzen lag Meindl die Wahl des Eröffnungsliedes seiner „Jakob Singers“: „We Are the World“. Der Text, so betonte er, erinnere an die gemeinsame Verantwortung, als Weltgemeinschaft zusammenzufinden eine Botschaft von Liebe, Zukammenhalt und Mitgefühl, die in die aktuelle Zeit passe.

Zu Beginn segnete Pater Jens Bartsch den Adventskranz und entzündete die erste Kerze. Zwischen den musikalischen Beiträgen gab Bartsch besinnliche Impulse. Auch die Segnung und Ausgabe der Marienfiguren zum alten Brauch des Frauentragens unterstrich den Gedanken der Gemeinschaft.

Musikalisch bot das Konzert eine beeindruckende Vielfalt. Die „Jakob Singers“ spannten mit Stücken wie „Take a Winter Walk with Me“ und „Durch das Dunkel hindurch“ einen Bogen von winterlicher Weite bis zu leiser Hoffnung. Die „Waldmünchner Saitenmusi“ entführte die Zuhörer mit Liedern wie „S‘ Kripperl im Wald“ und dem „Imster Bauernmenuett“, gespielt auf Zither, Hackbrett und Gitarre, in die alpenländische Weihnachtswelt. Die „Wolfersdorfer Sänger“ ließen mit eindringlichen Werken wie „Rorate“ und „Vor mir brauchst di ned fürchten“ festliche Ruhe einkehren. Prächtig erklangen die „Godlmusikanten“, die mit ihren Blasinstrumenten kraftvolle Interpretationen wie „Sol Invictus“ und „Welch‘ Freude“ präsentierten.

Zum Abschluss vereinte das gemeinsame Singen von „Tauet, Himmel, den Gerechten“ alle Anwesenden.

Der langanhaltende Applaus im vollbesetzten Gotteshaus war der verdiente Lohn für die herausragende Leistung der Musiker.

Vielen Dank an Herrn Gregor Raab für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung des Textes und der Bilder zum Adventssingen!

Heute am 22. November feiern wir den Gedenktag der Heiligen Cäcilia. Die Heilige Cäcilia ist die Patronin von Albi (Südfrankreich), der Kirchenmusik, der Organisten, Orgelbauer, Instrumentenmacher, Sänger, Musiker und Dichter.

Der heiligen Cäcilia sind nicht nur Kunstwerke, sondern auch Musik und Erzählungen gewidmet worden. Henry Purcell komponierte im Jahr 1683 das „Laudate Ceciliam“ und 1692 als Ode für den Cäcilientag „Hail, bright Cecilia“. Heinrich von Kleist schrieb die Erzählung „Die heilige Cäcilie oder die Gewalt der Musik“ nach einer alten Legende: Aachen am Ende des 16. Jahrhunderts. In den benachbarten Niederlanden wüten die Bilderstürmer. Auch das Cäcilien-Kloster soll gestürmt werden. Die Heilige vollbringt jedoch – in der Gestalt einer Nonne als Kapellmeisterin – ein Wunder. Denn die wunderschöne Musik bändigt die Horden, die das Kloster überfallen wollen. Die Anstifter werden von ihr zum katholischen Glauben bekehrt (Quelle: katholisch.de).

Insofern war es heute allen Gottesdienstbesucherinnen und Besuchern sicherlich eine große Freude dem Gesang des Cäcilienchors von St. Jakob unter der Leitung von Herrn Kraus zuzuhören. Begleitet wurde der Chor von Instrumentalistinnen und Instrumentalisten an der Orgel und an der Geige. Vielen Dank lieber Cäcilienchor und Musiker für die heutige musikalische Gestaltung des Gottesdienstes! Es war uns eine Ehre und Freude euch und euren wunderbaren Klängen zuzuhören!

Eine weitere Besonderheit gab es heute: Die beiden Stadtpfarrer, Pater Jens Bartsch von St. Jakob und Dr. Kazimierz Pajor von St. Josef tauschten heute ihre Plätze. Pfarrer Pajor nannte dies bildhaft einen „Kanzeltausch“. Dadurch durften wir heute Pfarrer Pajor bei uns in der Stadtpfarrkirche willkommen heißen. Vielen Dank lieber Herr Pfarrer, dass Sie heute mit uns Gottesdienst gefeiert haben. Der „Kanzeltausch“ passt auch wunderbar in die Zukunft der Kirchen, auf dem Weg zu einer Pfarreiengemeinschaft „Chamer Land“.

Für alle, die heute nicht dabei sein konnten, aber gerne den Gottesdienst besuchen oder den Klängen des Cäcilienchors lauschen wollen, waren wir heute auch wieder mit unserer Videokamera dabei. Viel Freude beim Anschauen und heute besonders auch beim Anhören!

Die goldenen, von Kerzen umringten Herzen vor dem Altar, gaben bereits den ersten Hinweis auf den besonderen Gottesdienst am heutigen Sonntagvormittag. Zahlreiche Ehejubilare aus der Pfarrei St. Jakob durften wir heute zu diesem besonderen Anlass in unserer Stadtpfarrkirche begrüßen. Mit den angemeldeten insgesamt 30 Paaren war ein neuer Rekord zu verzeichnen.

Den zweiten Hinweis auf den besonderen Gottesdienst gaben die Jakob Singers, die als vielstimmiger Chor und mit verschiedenen Instrumenten eine zusätzliche feierliche Note in die gemeinsame Messfeier brachten.

Für unsere Ehejubilare war es sicherlich ein bewegender Moment nach vielen gemeinsam verbrachten Jahren erneut vor den Altar zu treten und den Segen Gottes als Ehepaar neu zu empfangen. Pater Bartsch fand bereits in der Predigt und dann für jedes einzelne Paar persönliche Worte zum Jubiläum.

Liebe Jubelpaare, wir können uns gut vorstellen, dass euch bereits im Vorfeld viele Gedanken und Erinnerungen durch den Kopf gegangen sind. Wir wünschen euch allen aus ganzem Herzen noch viele weitere glückliche gemeinsame Jahre, Gesundheit und v0r allem die schützende Hand Gottes. Herzlichen Glückwunsch und unser großer Respekt für eure Liebe, die euch so viele Jahre getragen hat. Ihr seid uns allen ein Vorbild!

Während des Gottesdienstes durften wir dann noch die stattliche Anzahl an Kleinkindern mit ihren Eltern und Großeltern willkommen heißen, die von der parallel stattgefundenen Kinderkirche zu uns gestoßen sind.

Vielen Dank an alle, die sich um die Gestaltung des feierlichen Gottesdienstes bemüht haben. Besonders der Mesnerin Sabine Schardt für die Gestaltung des schönen Blumenschmucks, Frau Hartl für die Organisation und Vorbereitung, den Jakob Singers unter der Leitung von Sepp Meindl für die musikalische Umrahmung und den vielen Helferinnen und Helfern bei der Feier im Kolpinghaus.

Herzlichen Dank allen Gottesdienstbesuchern für euer Kommen und Mitfeiern! Für alle, die heute nicht dabei sein konnten, haben wir die heutige Feier wieder als Video aufgezeichnet.

Nach dem Gottesdienst waren alle Jubelpaare eingeladen, gemeinsam im Kolpinghaus die vergangenen Jahre Revue passieren zu lassen und ein gemeinsames „Hochzeitsessen“ zu genießen. Im Kolpinghaus wurde beim Sektempfang auf die Jubelpaare angestoßen. Anschließend präsentierte Isabella Hartl mit einer Power-Point-Präsentation zehn interessante Fakten zum Thema Ehe und Liebe. Beim Faktencheck konnten die Feiernden ihr Wissen testen, sodann erfuhren sie mehr über das beliebteste Lied auf Hochzeiten („Ganz in Weiß“), berühmte Ehepaare oder die teuerste Hochzeit der Welt. Nach dem gemeinsamen Mittagessen gab es als Geschenk der Pfarrei eine rote Rose und Schokolade mit einem Zitat zum Thema Liebe von Wilhelm Busch. In geselliger Runde und bei guten Gesprächen war man sich einig, dass man sich beim nächsten runden oder halbrunden Jubiläum in ähnlichem Rahmen wieder treffen sollte.

Heute am Weltmissionssonntag durften wir auch einen großartigen Geburtstag feiern: Unser Weltladen feierte sein 30-jähriges Jubiläum am Standort in Cham.

Dass der Weltladen gut in unserer Mitte verankert ist, zeigte sich auch an der großen Anzahl an Gottesdienstbesucherinnen und Besuchern, die am heutigen Sonntag mitgefeiert haben. Vielen Dank an euch alle, dass ihr so zahlreich erschienen seid!

Herzlichen Dank auch an unseren Chor die „Jakob Singers“ unter der Leitung von Sepp Meindl für die wunderbare Musik.

Übrigens: Unser Weltladen am Steinmarkt in Cham ist ein Fachgeschäfte für den Fairen Handel. Ein Besuch im Weltladen ist wie eine Entdeckungsreise: Aromatischer Kaffee, pikante Gewürze, schöne Geschenkartikel — hier finden Sie das Beste aus dem Süden. Und es gibt noch mehr zu entdecken: Die Produkte im Weltladen sind nicht nur von besonderer Qualität — sie sind zugleich ein kleines Stück Weltpolitik. Denn sie stammen alle aus Fairem Handel. Der Weltladen freut sich, wenn Sie kommen und sich von den Produkten inspirieren lassen.

Dazu der Bericht aus der Zeitung (mit freundlicher Genehmigung von Herrn Gregor Raab):

Seit drei Jahrzehnten steht der Weltladen Cham für gelebte Solidarität, Fairness und Verantwortung gegenüber Produzenten in aller Welt. Dieses besondere Jubiläum wurde am Sonntagvormittag mit einem feierlichen Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Jakob begangen, den Mitarbeiterinnen des Weltladens liebevoll vorbereitet hatten. Vor dem Altar erinnerten Körbe, Gewürze, Kaffee, Schokolade und kunsthandwerkliche Gegenstände an die Vielfalt und Bedeutung des fairen Handels. Musikalisch umrahmt wurde die Messe von den „Jakob Singers“ unter der Leitung von Sepp Meindl, die mit Liedern wie „We Are the World“ und „Da berühren sich Himmel und Erde“ für eine festliche Atmosphäre sorgten. In seiner Predigt stellte Peter Jens Bartsch die Frage: „Recht und Gerechtigkeit – geht das in eins?“ Anhand des Gleichnisses vom Zöllner und Pharisäer erinnerte er daran, dass menschliche Urteile oft nicht als gerecht empfunden werden. „Gott ist der Richter, der nicht verurteilt, sondern barmherzig ist“, so der Geistliche. Diese Barmherzigkeit solle auch im Lebensstil spürbar werden, denn die Industrienationen lebten vielfach auf Kosten des globalen Südens. Aktionen wie der Weltladen trügen jedoch dazu bei, diese Ungerechtigkeit zu mildern.

In einem Wortspiel stellte Oberministrantin Katharina Alt Fragen, die die ehrenamtlichen Helferinnen Birgitt Gruber, Margarete Schaler, Elisabeth Heigl und Emmi Wittmann beantworteten. Sie betonten, dass der Weltladen dazu beitrage, dass Menschen in ihren Heimatländern bleiben können, weil sie für ihre Produkte faire Preise erhalten. Das Sortiment umfasst Waren aus über 70 Ländern – von Lebensmitteln wie Reis, Tee und Kaffee bis hin zu Bolgakörben aus Ghana, Schals aus Indien, Kerzen aus Indonesien oder Filzblumen aus Nepal. In den Fürbitten baten die Ehrenamtlichen Birgitt Gruber, Irmgard Lankes, Resi Ittmann und Angela Weß zudem um menschenwürdige Lebensverhältnisse in Entwicklungsländern sowie um Kraft und Zuversicht für alle, die sich für faire Lebensbedingungen einsetzen. Auch erinnerten sie an die Verstorbenen, die den Weltladen Cham über viele Jahre hinweg geprägt hatten. Zum Abschluss dankte Pater Bartsch allen Helferinnen und Helfern des Weltladens für ihren Einsatz zum Wohle der Gemeinschaft und für ihren unermüdlichen Dienst an den Mitmenschen. Jeder Besucher erhielt nach der Messe am Kirchenportal einen fair gehandelten Teebeutel. Im Anschluss konnten außerdem Fairtrade-Tüten zu 5, 10 oder 15 Euro erworben werden, gefüllt mit ausgewählten Produkten aus dem Sortiment des Weltladens. Zahlreiche Gläubige nutzten die Gelegenheit, den Weltladen mit ihrem Beitrag zu unterstützen oder kleine Geschenke für Familie und Freunde mitzunehmen.

Wir feiern 30 Jahre Weltladen in Cham mit einem Festgottesdienst am Weltmissionssonntag, den 26. Oktober 2025 um 9.00 Uhr in der Stadtpfarrkirche St. Jakob und freuen uns über viele, die mit uns feiern!

Es singen und musizieren die Jakob Singers unter der Leitung von Sepp Meindl.

Heute durften wir Erntedank in doppelter Bedeutung feiern. Der mit vielen Früchten, Gemüse und Speisen üppig gestaltete und geschmückte Erntedankaltar lud bereits zur Mitfeier dieses besonderen Gottesdienstes ein. „Erntedank“ feierte heute aber auch unsere Gemeindereferentin Beate Schmaderer, die heute aus dem aktiven Berufsleben ausgeschieden und nach 45 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand gewechselt ist.

Stadtpfarrer Pater Bartsch schlug bereits in seiner Predigt die Brücke vom vorne aufgebauten großen Bild eines Propheten hin zur uns alle fordernden Aussage „Propheten sind wir alle“. Auch Gemeindereferentin Beate Schmaderer war Zeit ihres Dienstes in dieser Mission unterwegs und nahm ganz unterschiedliche Aufgaben war. Für alle diese Aufgaben dankte am Ende des Gottesdienstes stellvertretend für die Pfarrei Cham St. Jakob mit Expositur Vilzing St. Laurentius Pfarrgemeinderatssprecher Dr. Martin Moro. Er wies auf die in der Kirche versammelten „Früchte“ ihrer Arbeit hin, in dem Beate Schmaderer viele Kinder in der Vorbereitung auf ihre Erstkommunion oder Firmung begleitet hat. Neben dem Religionsunterricht in der Schule, der Seniorenarbeit, der Krankenhausseelsorge und dem Beerdigungsdienst dankte Dr. Moro auch für die vielen gemeinsamen Projekte und immer mit guten Ideen gefüllten Sitzungen des Pfarrgemeinderats. Als Andenken an die Pfarrei überreichte Dr. Moro einen Geschenkkorb, der neben italienischen kulinarischen Freuden auch einen Reiseführer nach Rom enthielt. Liebe Beate, vielen Dank für Deine Zeit bei uns in der Pfarrei! Du hast uns immer bereichert!

Einen blumigen Gruß aus Vilzing überreichte Christoph Zistler als Kirchenpfleger der Expositur und dankte für die Arbeit und die Aushilfen in St. Laurentius. Die lange Schlange der Gratulanten setzte sich fort mit Michaela Schedlbauer und Christine Maurer für das Familiengottesdienstteam, welche eine bebilderte Uhr als kleines Geschenk überreichten. Vertreterinnen der Gemeindereferentenarbeit und des Hospitzdienstes dankten ebenfalls in berührenden Worten Beate Schmaderer für ihre langjährigen Dienste. Zum Schluss des Gottesdienstes ergriff Beate Schmaderer selbst nochmal das Wort und erzählte über ihre Laufbahn und die verschiedenen Stationen ihres beruflichen Lebens.

Musikalisch gestaltet wurde der heutige Gottesdienst vom Gospelchor O’Jessas aus Sattelbogen, der mit großer Stimmenanzahl diese schöne Feier bereichert hat. In schöner Abwechslung zum Gospelchor ließ Organist Hermann Seitz die Orgel beeindruckend erklingen. Lieber Chor, lieber Hermann, den Applaus am Ende des Gottesdienstes habt ihr euch redlich verdient. Vielen Dank liebe Gottesdienstbesucher für den extra Applaus am Ende des Gottesdienstes für das Postludium, das Orgelspiel zum Auszug aus der Kirche.

Liebe Kinder, schön, dass ihr heute der Einladung von Pater Bartsch nach vorne an den Altar gerne gefolgt seid, um das „Vater unser“ gemeinsam zu beten!

Ein Erntedankaltar entsteht nicht von alleine. Insofern gebührt allen Spenderinnen und Spendern sowie allen Helferinnen und Helfern sowie unserer Mesnerin Sabine unser großer Dank für die besondere Arbeit zum Dekorieren der Früchte. Liebe Ministranten, vielen Dank, dass ihr heute in so großer Abordnung an der Feier teilgenommen habt!

Nach dem Festgottesdienst gab es im Pfarrheim bei vielen vorbereiteten Leckereien noch ausreichend Gelegenheit untereinander ins Gespräch zu kommen. Das gut gefüllte Pfarrheim zeigte, dass viele der Einladung gerne gefolgt sind. Vergelts Gott den Helferinnen aus der Kirchenverwaltung Cham St. Jakob für die Organisation und die Vorbereitung des Stehempfangs.

Auch heute waren wir wieder mit unserer Videokamera dabei. Viel Freude beim Anschauen!

Musik verbindet – und das in vielerlei Hinsicht. Unter diesem Motto stand auch die erste große Chorfahrt der Jakob Singers Cham gemeinsam mit dem Harrlinger Chor. Beide Chöre werden von Josef Meindl mit großem Engagement und Einsatz geleitet. Josef Meindl war es auch, der sich vor mehr als einem Jahr an die akribische Planung der Chorfahrt machte. Und dem verbindenden Gedanken gemäß sollte die gemeinsame Reise in die Bundeshauptstadt Berlin gehen.

Schon im Vorfeld trafen sich die beiden Chöre und arbeiteten fokussiert an ihrem Repertoire, das nicht nur Lieder für die moderne Gottesdienstgestaltung umfasste.

Die erste Station führte die beiden Chöre an den Wannsee. Dort kehrten sie gemütlich in einem Biergarten ein und genossen die entspannte Atmosphäre am Wasser, bevor sie einen ausgiebigen Spaziergang entlang des Sees unternahmen. Ein weiteres unvergessliches Erlebnis war die Besichtigung des Bundestages. Die Chormitglieder bekamen nicht nur spannende Einblicke in die deutsche Politik, sondern nutzten auch die einzigartige Gelegenheit, im Plenarsaal einen spontanen Jodler zum Besten zu geben. Anschließend konnte auch die berühmte Glaskuppel des Reichstagsgebäudes besichtigt werden, die einen faszinierenden Panoramablick über die Stadt bot.

Der Besuch des Brandenburger Tors, des Alexanderplatzes und des Schlosses Charlottenburg stand ebenso auf dem Programm wie eine unterhaltsame und informative Bustour mit einer original Berliner-Schnauze-Stadtführerin zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und durch einige lebendigen Stadtteile. Am Reichstagsgebäude konnte bei Dunkelheit eine Lichtinstallation bewundert werden, die an die Verhüllung des Gebäudes durch Christo und Jeanne-Claude im Jahr 1995 erinnert.

Auch die Abendgestaltung war in Berlin musikalisch geprägt und bot für jeden Geschmack etwas: Ein Teil der Gruppe nutzte die Gelegenheit, die beeindruckende Oper „La Traviata“ von Giuseppe Verdi in der Deutschen Oper zu besuchen. Ein anderer Teil nahm an der mitreißenden Musikrevue „Falling in Love“ im Friedrichstadt-Palast teil und ließ sich von aufwendigen Kostümen, tollen Liedern und atemberaubender Akrobatik begeistern. Wieder andere Chormitglieder gaben in einer Karaoke-Bar ihre Gesangskünste zum Besten und feierten bis in die späten Abendstunden.

Das Highlight der Reise war der Auftritt in der St. Matthias Kirche in Schöneberg. Hier hatten die Chöre die Ehre, einen Gottesdienst musikalisch zu gestalten. Die beeindruckende Akustik des Kirchenraums ließ die Lieder gut wirken. Auch das neu angeschaffte Soundsystem kam zum ersten Mal außerhalb Chams zum Einsatz und bestand seine Bewährungsprobe bestens. Die abwechslungsreichen Lieder, der Gesang des vierstimmig besetzten Chores und die Instrumentalisten Josef Meindl am E-Piano, Otto Mühlbauer am Drumset, Rudi Frisch an der Gitarre, Johannes Feldbauer an der Trompete, Evi Schneider an der Querflöte und Mona Weiß an der Klarinette begeisterten die Gottesdienstbesucher. Nach dem letzten Lied, dem Gospel „Ride the chariot“, bei dem Diana Gruber-Sperl die Soloparts übernahm, zollten die Kirchenbesucher den beiden Chören einen langanhaltenden Applaus.

Der Abend klang bei einem Buffet im Restaurant Feuerbach in Berlin-Schöneberg aus. Hierbei bedankte sich Isabella Hartl im Namen beider Chöre bei Josef Meindl für die umfassende Organisation der Berlinfahrt mit einem Geschenk. Der Chorleiter habe viel Zeit und Herzblut in die Vorbereitung der Fahrt gelegt und es durch seine aufgeschlossene, wertschätzende und positive Art zusätzlich geschafft, das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Chöre zu stärken.

Mit vielen neuen Eindrücken und der Gewissheit, in Berlin musikalisch etwas hinterlassen zu haben, kehrten die Jakob Singers und der Harrlinger Chor nach Hause zurück. Die Vorfreude auf die nächsten Auftritte, zum Beispiel beim Open-Air-Pfarrfest von St. Jakob am 27. Juli und bei der Landesgartenschau am 3. August ist groß.

Anlässlich des Internationalen Tags der Pflege durften wir am vergangenen Sonntag Abend, dem Muttertag, eine beindruckende Zahl an Musikerinnen und Musikern zu einem Benefizkonzert in unserer Stadtpfarrkirche Cham St. Jakob begrüßen. Unsere Kirche bot mit ihrer großzügigen Gestaltung, der tollen Akustik und der einzigartigen Eisenbarth-Orgel einen wundervolle Raum für dieses Konzert.

Begründet auf dem Geburtstag der britischen Krankenschwester Florence Nightingale, war das Benefizkonzert als Zeichen der Wertschätzung für alle Tätigen im Gesundheits- und Sozialwesen und verwandten Fachbereichen, darunter Feuerwehr, Polizei, Bundeswehr und anderen Einsatzkräften gedacht. Insofern waren auch alle Interessierten aus diesen Gruppierungen, alle Pfarrangehörige und natürlich auch alle Freunde der Musik herzlich eingeladen.

Frau Pavlina Vencova verstand es als Organisatorin des Abends humorvoll und galant durch den Abend zu führen. Als Krankenschwester kennt sie die Pflege von Menschen aus ihrer täglichen Arbeit und weiß auch um die besonderen Anforderungen dieses Berufs. Frau Vencova hatte ein buntes Programm mit verschiedenen Musikern und Gesangsgruppen aus Deutschland und Tschechien zusammengestellt.

Der Konzertreigen begann mit leisen und im Verlauf deutlich lauteren Tönen an der Orgel, wunderbar ergänzt und begleitet an der Panflöte:

Petr Tomeček – Panflöte (Prag)
Václav Metoděj Uhlíř – Orgel (Hradec Králové)
– J. S. Bach – Air
– J. S. Bach – Arioso
– J. Massenet – Meditation
– T. Albinoni – Adagio
– R. Lovland – Song from A Secret Garden
– V. Petrov – Jana Eyrová
– G. Caccini – Ave Maria
– R. Lovland – Adagio

Während der ersten Orgelstücke durften wir bereits den Ehrengast in unserer Mitte begrüßen: Florence Nightingale zog mit ihrer Laterne und ihren Büchern in die Kirche ein und nahm ihren Platz am Tisch vor den Altar ein. Gespielt wurde Florence Nightingale von Anna Vencova, der Tochter von Frau Vencova. Liebe Anna, du hast das so toll gemacht und wir haben dir gerne bei deinen Textvorträgen zugehört! Dieser Applaus ist nur für dich: APPLAUS! 👏👏

Als Vertreter der Stadt Cham und der verschiedenen helfenden Berufsgruppen durften wir unseren zweiten Bürgermeister, Herrn Walter Dendorfer, begrüßen. In seiner kurzen Ansprache verdeutlichte er die Bedeutung der Hilfskräfte für eine funktionierende Kommune und einen funktionierenden Staat. Es freut uns, dass die Stadt Cham durch verschiedene Investitionen, dies auch tagtäglich versucht umzusetzen. Pfarrgemeinderatssprecher Dr. Martin Moro oblag es, die Gäste im Namen der Pfarrei Cham St. Jakob willkommen zu heißen und die herzlichen Grüße des terminlich verhinderten Stadtpfarrers Pater Jens Bartsch auszurichten. Dr. Moro begrüßte in seinen Worten insbesondere auch die Künstlerinnen und Künstler und dankte für ihr ehrenamtliches Engagement an diesem Abend. Er freute sich mit allen Gästen über die bereits gehörte und noch kommende Musik.

Im Programm weiter ging es mit weitaus moderneren Stücken, vorgetragen von Michaela Daschner an der Gitarre:

Michaela Daschner – Gesang
– Paper Aeroplane
– An Angel
– Herz wie a Bergwerk
– The Rose
– Ein bisschen Frieden

Die modernen Lieder haben eindrucksvoll gezeigt, dass sich getragene und moderne Lieder in einem Konzert wunderbar zu einem Gesamtwerk mischen können. Mit „Ein bisschen Frieden“ waren auch aktuelle Themen einbezogen, die sogar das Publikum zum Mitsingen animiert haben. Vielen Dank liebe Gäste für euer spontanes Mitmachen!

Den Übergang zur tschechischen Liedsprache machten dann Michal Foist an der Gitarre zusammen mit der Sängerin Tereza Beňušíková:

Michal Foist & Tereza Beňušíková
Komponist und Texter: Michal Foist
– Pohlazení
– Můj bližní
– Víc chci ti dát
– Němá tvář

Obwohl die meisten Gäste vielleicht nicht alles vom Liedtext verstanden haben dürften, waren diese wunderschön anzuhören. Das Duo erweiterte sich dann bald zu einer sehr viel größeren Gruppe rund um das MTS – Trio und trug eine Reihe weiterer tschechischer Volkslieder vor. Mit zwei Gitarren, einer Mundharmonika und einer starken Gesangsgruppe endete schließlich der musische Teil des Konzerts.

Liebe Pavlina, vielen Dank für Deine Mühen rund um die Vorbereitung und Moderation dieses Benefizkonzerts. Vielen Dank liebe Anna, dass du uns die Hauptperson des Abends durch dein Schauspiel näher gebracht hast. Unser herzlicher Dank und vor allem unser großer Applaus gilt aber euch, liebe Musikerinnen und Musiker. Ohne euch, wäre dieser Abend nicht möglich gewesen. Ihr hattet zum Teil eine weite Anreise auf euch genommen, nur um diesen schönen Abend mit uns gestalten zu können. Euch allen gebührt unser GROSSER APPLAUS! 👏👏👏

Nicht zuletzt möchten wir uns bei Ihnen bedanken, liebe Gäste des Abends. Wir haben uns sehr über euer Kommen und euer Interesse an den Pflegeberufen gefreut. Vielen Dank für eure großzügige Spende, wir werden für die beachtliche Spendensumme einen passenden Verwendungszweck finden!

Am Folgetag des Benefizkonzerts fand in Schwandorf ein Austauschforum zum Internationalen Tag der Pflege statt. Die folgenden Bilder zeigen Impressionen von diesem sicherlich für alle Beteiligten sehr interessanten Tag: