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Ein herzliches Willkommen bereiteten die Gottesdienstbesucherinnen und Besucher in der heutigen Vorabendmesse in der Stadtpfarrkirche von Cham St. Jakob ihrem zusätzlichen Pfarrvikar Pater John Kooran.

Pater John ist seit Anfang Juni Teil der Klostergemeinschaft der Redemptoristen am Chamer Klosterberg und nimmt seitdem Dienste im Kloster, in der Klosterkirche und eben auch bei uns in Cham St. Jakob und in Vilzing St. Laurentius wahr. Die Chamer sind Pater John keine Unbekannten, er war schon einige Male hier und sprang als Aushilfe mehrere Wochen bei verschiedenen Gottesdiensten ein.

Vor bereits 26 Jahren feierte Pater John seine Profess in Indien und arbeitete danach in der Mission. Seit 2025 wirkte er in Österreich in der Landeshauptstadt Wien, bis er nun in Cham gebraucht wurde. Neben Pfarrer Pater Bartsch, Pfarrvikar Pater Jim und Gemeindereferentin Michaela Probst wird er als weiterer Pfarrvikar unterstützen und in der Seelsorge tätig sein.

Pfarrgemeinderatssprecher Dr. Martin Moro begrüßte Pater John auf das Herzlichste und freute sich über den Zuwachs in der Pfarrei und auf das gemeinsame Gestalten einer lebendigen Pfarrei. „Lieber Pater John, wir wissen, dass Du im Moment noch mit der Fahrschule unterwegs bist, um deinen indischen Führerschein in Deutschland anerkennen zu lassen.“, so Dr. Moro und weiter „Für deinen deutschen Führerschein und für das wichtigste Utensil beim Auto, den Schlüssel, haben wir Dir ein kleines Geschenk vorbereitet, welches wir Dir heute mit Freude überreichen wollen. Auch enthalten sind ein paar süße Leckereien zum Genießen. Herzlich willkommen lieber Pater John! Wir freuen uns, dass Du bei uns bist!“

Die Besucherinnen und Besucher freuten sich sichtlich und begrüßten Pater John mit einem herzlichen Applaus.

Damit auch alle Pater John kennenlernen können, waren wir auch heute mit unserer Videokamera dabei.

Mein Name ist Pater John Kooran CSsR und ich komme aus Kerala im Süden Indiens. Am 12. April 2008 wurde ich zum Priester geweiht. Nach meiner Priesterweihe war ich zunächst als Kaplan in drei Pfarrgemeinden tätig. Anschließend wirkte ich vierzehn Jahre lang als Missionsprediger bei der Kongregation der Redemptoristen. In dieser Zeit leitete ich Volksmissionen, Exerzitien und geistliche Erneuerungsprogramme in zahlreichen Pfarren und kirchlichen Einrichtungen in ganz Indien.

Neben meinem missionarischen Dienst übernahm ich verschiedene Aufgaben in der syromalabarischen Provinz der Redemptoristen. Ich war Missionskoordinator, Berufungspromotor, Sekretär für das Apostolat sowie Rektor eines Klosters. Diese Tätigkeiten haben meine priesterliche Berufung vertieft und mir wertvolle Erfahrungen in der Seelsorge und in der Verkündigung des Evangeliums vermittelt.

Im vergangenen Jahr lebte ich in Österreich, wo ich die deutsche Sprache erlernte und in der Seelsorge mitarbeitete. Nun freue ich mich sehr, meinen Dienst hier in Cham zu beginnen und die Menschen dieser Pfarrei kennenzulernen. Besonders freue ich mich auf meinen Dienst in Cham, da ich bereits während der Advents- und Fastenzeit die Gelegenheit hatte, das Pfarrleben hier mitzuerleben.

Ich habe die Pfarrei als lebendig und engagiert erlebt, die Menschen als offen und herzlich und die Umgebung als ruhig und wunderschön. Diese Erfahrungen haben meinen Wunsch bestärkt, diese Gemeinschaft im Glauben zu begleiten und ihr zu dienen.

Ich freue mich auf viele Begegnungen, auf das gemeinsame Feiern unseres Glaubens und auf das Miteinander in der Pfarrgemeinde. Bitte begleiten Sie mich mit Ihrem Gebet. Seien Sie gewiss, dass auch ich Sie täglich in meine Gebete einschließen werde.

Mit herzlichen Grüßen und Gottes Segen
P. John Kooran

Bereits am vergangenen Donnerstag durfte unser Stadtpfarrer Pater Jens Bartsch ein großartiges Jubiläum feiern. Vor 25 Jahren hat Pater Bartsch im Ordensgelübde sein feierliches Versprechen abgelegt, sich als Redemptorist an die Ordensregeln zu halten und dauerhaft in der Ordensgemeinschaft zu leben und zu wirken.

Insofern war es der Pfarrei und dem Pfarrgemeinderat als Vertreter der Pfarrei wichtig und eine Freude im Rahmen der gestrigen Pfarrgemeinderatssitzung „unserem Pfarrer“ Pater Bartsch die herzlichsten Glückwünsche zu übermitteln und auch mit Dankesworten für sein Wirken als Seelsorger und einem kleinen Geschenk zu würdigen. Stellvertretend für den Pfarrgemeinderat überreichte PGR-Sprecher Dr. Martin Moro das Präsent und beglückwünschte Pater Bartsch , die weiteren PGR-Mitglieder stimmten mit einem lauten Applaus dazu ein.

Bevor die Sitzung dann ihren weiteren Verlauf nahm, war noch Gelegenheit mit einem Gläschen Sekt mit dem Jubilar anzustoßen.

Unsere herzlichen Glückwünsche Pater Bartsch und weiterhin Gottes Segen und Schutz sowie Freude bei Ihrer Arbeit als Seelsorger in unserer Pfarrei!

Heute möchten wir Ihnen die Klosterkirche Maria Hilf in Cham als Kirche des Redemptoristenordens näher vorstellen. Befindet sie sich doch im Gebiet der Pfarrei Cham und überragt mit ihren beiden Türmen und ihrer prächtigen Fassade die Stadt und prägt so das Stadtbild. Die Kirche lädt zum Besuch und Verweilen, zum Beten und Feiern ein. Für viele Menschen aus Cham und Umgebung ist die Klosterkirche zu einem spirituellen Ort und zur geistlichen Heimat geworden. Heute sehen wir das als selbstverständlich an, doch es war nicht immer so.

Durch die Säkularisation im Jahr 1803 wurden viele Stifte und Klöster in Bayern aufgehoben und die Patres und Brüder vertrieben, so auch in Cham. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts änderte sich jedoch die politische und gesellschaftliche Stimmungslage und es kam zu vielen Neugründungen.

Auch in Cham wurde in der Bevölkerung der Wunsch nach einem Kloster stark, den der damalige Stadtpfarrer Michael Schmied gerne aufgriff. Mit großer pastoraler Weitsicht erkannte er, dass es neben der pfarrlichen Struktur für einen lebendigen Glauben auch noch etwas anderes braucht: ein Kloster und ein Exerzitienhaus.

Es wurden jahrelange Verhandlungen mit der Diözese Regensburg, mit der Ordensgemeinschaft der Redemptoristen und der Regierung geführt. 1898 war es schließlich soweit, dass die Verhandlungen erfolgreich abgeschlossen wurden und die Redemptoristen nach Cham kommen konnten.

Im Jahre 1900 begann man außerhalb der Stadt mit dem Neubau der Klosterkirche, dem Kloster und einem Exerzitienhaus. Der Redemptorist P. Josef Schleinkofer als erster Rektor des Klosters ging mit Hochdruck an die Verwirklichung des großen Vorhabens. Die Pläne und Entwürfe für den gesamten Kirchenbau stammen vom Redemptoristen-Bruder Max Schmalzl, ebenso die Innenausstattung: die gesamte Ausmalung der Kirche, Altäre, Chorgestühl. Kanzel, Beichtstühle, Stuhlwangen an den Bänken usw.

In der Zeit um 1900 wollte man etwas Neues schaffen. Verschiedene Kunstepochen waren schon wieder vorbei. Deshalb entschied man sich dafür, aus jeder Epoche das zu nehmen, was gefiel. Man spricht vom Historismus, dem Rückgriff auf frühere Kunstepochen.

Der Grundriss der Klosterkirche entspricht den Basiliken der frühen Kirche: Großes Mittelschiff, Seitenschiffe mit Kapellen, im Chorraum die große Apsis. Das Kirchengebäude ist im Stil der Neuromanik erbaut, ergänzt durch eine große Rosette an der Fassade, die man aus gotischen Kathedralen kennt. Die beiden mächtigen Türme sind an den Beginn des Chorraums angesetzt, da nur dort der Untergrund die nötige Stabilität besitzt.

Die Klosterkirche ist der Gottesmutter geweiht und trägt den Titel „Maria Hilf“, denn im Zentrum der Apsis befindet sich die Ikone der „Mutter von der immerwährenden Hilfe“. Es handelt sich um eine sogenannte Passions-Ikone. Das Original der Ikone um die Zeit 1500 stammt aus Kreta und befindet sich in der Kirche St. Alfonso in der Via Merulana in Rom, der Generalatskirche der Redemptoristen.

Viele weitere Informationen zum Kloster der Redemptoristen in Cham und zur Klosterkirche Maria Hilf finden Sie auf den Internetseiten des Klosters Cham.

Verlautbarung des Generalvikariates des Bistums Regensburg

Aufgrund der längeren krankheitsbedingten Abwesenheit von Herrn Pfarrer Hellauer wird für die pastorale seelsorgerliche Versorgung der Gemeinde St. Jakob wie folgt verfügt:

1. Pfarradministrator ist Herr Pater Renju, Redemptoristenkloster Cham
2. Pfarrvikar ist Herr Pater Jim VADAKKUMPARAMBIL John OCARM.
3. Gemeindereferentin ist Frau Beate Schmaderer

gez. Msgr. Roland Batz, Generalvikar

Heute hat sich eine Vielzahl von Menschen aus Cham und der Umgebung, die sich um den Frieden und die Freiheit in der Ukraine sorgen, auf dem Kirchplatz vor unserer Stadtpfarrkirche St. Jakob in Cham versammelt. In einer würdigen und beeindruckenden Feier wurde um den Frieden in der Ukraine gebetet.

Vielen Dank an alle Redner für die klaren und beeindruckenden Worte und das uneingeschränkte Bekenntnis zu Frieden, Freiheit und Demokratie. Vielen Dank liebe Kolpingmusik für die musikalische Gestaltung der Feier und eure spontane Zusage zur Mitwirkung. Vielen Dank an euch alle Besucher, die ihr gekommen seid und eure Anteilnahme gezeigt habt!

Von Peter Schrettenbrunner haben wir freundlicherweise eine sehenswerte Bilderserie zur Verfügung gestellt bekommen, auf die wir hier gerne verweisen (auf der Webseite dann nach unten scrollen):

Bilderserie zum Friedensgebet (https://ois.gmachtin.bayern/)

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