Ganz besondere Stimmung hat sich ausgebreitet an diesem Samstagabend in der Stadtpfarrkirche von St. Jakob: Die diesjährigen Ehejubilare unserer Pfarrei samt Expositur Vilzing St. Laurentius hatten sich zum Gottesdienst versammelt, um für ihr trautes Zusammenleben und langes Miteinander „in guten wie in schlechten Tagen“ Lob und Dank vor Gott zu bringen.

„Ich will Dir danken, Gott (…), weil mich Deine große Liebe trägt“: Im Lied wurde der Lobpreis vom Duo Evi Schneider/Eva Berzl auch musikalisch umgesetzt und gab dem festlichen Charakter von Beginn an zusätzlich Raum und Gestalt.

Stadtpfarrer Dieter Zinecker freute sich eingangs, zusammen mit Pfarrvikar Pater Jim, über die vielen Mitfeiernden, die das Gotteshaus unter Corona-Bedingungen bis zum letzten Platz füllten und voller Leben brachten. Auf 20 bis hin zu 60 Jahren Ehestand konnten und können die erschienenen Paare zurückblicken.

In seiner Predigt machte der Pfarrer anhand eines schlagenden Beispiels die Wechselfälle des Lebens anschaulich: Einerseits gebe es für jedermann die Verpflichtung, etwas leisten, etwas tun zu müssen, sich Wissen und Kompetenzen aneignen zu müssen; andererseits gebe es „die Muße, das Genießen und Sichnehmen, was andere für mich vorbereitet haben (…)“: Wo beides zusammentreffe, wie etwa die pure Notwendigkeit der Nahrungsaufnahme mit der herausgehobenen Gestaltung eines Festessens, zu zweit oder in größerem Kreis, da sei auch „das Zentrum des christlichen Glaubens“: Das Mahlhalten, exemplarisch wunderbar dargestellt in der Erzählung vom Mahlhalten der Emmaus-Jünger („Und sie erkennen ihn, als er ihnen das Brot bricht.“).

„So feiern wir unser Leben, und so feiern wir hier in der Kirche unseren Glauben.

Liebe Ehejubilare, liebe Mitchristen, auch Ihre Ehe steht in diesem Spannungsbogen: Alltag, wiederkehrende Pflichten – und dann das Besondere: Dass ich wahrnehme, wie Du Dich heute fühlst (…), dass wir Feste feiern, lange Gespräche miteinander führen, uns erinnern an schöne Erlebnisse der vergangenen Jahre.“ In diesem Zusammenhang zitierte der Geistliche aus der Enzyklika „Die Freude der Liebe“ von Papst Franziskus: „„Die intensivsten Freuden des Lebens kommen auf, wenn man die anderen beglücken kann (…), belebend ist die Freude, anderen Vergnügungen zu bereiten und zu sehen, wie sie genießen.“ Da ruft der Papst uns allen und besonders Ihnen, liebe Ehejubilare, in Erinnerung: Das Eheleben lebt von den Festen, die immer wieder den Alltag erhellen. Es lebt davon, gute Ideen zu haben: Wie kann ich dem anderen einen Glücksmoment schenken? (…). Ich wünsche Ihnen, dass Sie da füreinander erfinderisch sind und auf gute Einfälle kommen, dass Sie miteinander festliche Momente sammeln. Dazu lege Gott seinen Segen auf Sie alle.“

Nach der Predigt wurde den Hochzeitsjubilaren ein feierliches Segensgebet zuteil, zunächst gemeinsam und anschließend persönlich: Paarweise traten sie an die Altarstufen, wo ihnen Pfarrer Zinecker Gottes Segen für ihr weiteres Eheleben zusprach. Bewegende Momente fürwahr ….

Im Anschluss an den Gottesdienst ging es zur weltlichen Feier ins Hotel am Regenbogen (Kolpinghaus), wo an schön gedeckten Tischen zum gemeinsamen Essen eingeladen war. Für das unterhaltsame Rahmenprogramm sorgten Isabella, Markus und Rafael Hartl sowie Sabine Beer vom Pfarrgemeinderat, und ließen in Wort, Bild und Musik die vergangenen (bis zu)60 Ehe-Jubiläumsjahre Revue passieren. Zu guter Letzt gab es noch ein kleines Geschenk in Form von Fotos und Sektgläsern mit persönlicher Gravur.

Allgegenwärtig praktisch auch hier: Das Wort des Papstes: „Belebend ist die Freude, anderen Vergnügungen zu bereiten …“.

Im Bild:
-Stadtpfarrer Dieter Zinecker und Pfarrvikar Pater Jim zusammen mit den (Corona-bedingt) auf zwei Gruppen verteilten Ehejubilaren von Cham St. Jakob und der Expositur Vilzing
-Paarweise erhielten die Ehejubilare den Segen Gottes zugesprochen

Evangelium für Kinder
am 28. Sonntag im Jahreskreis

(T: M. Maier nach Mt 22,1-14)

Einmal erzählt Jesus den Hohenpriestern und den Ältesten des Volkes:
Mit dem Reich Gottes ist es wie mit einem König,
der die Hochzeit seines Sohnes vorbereitete.
Er schickte seine Diener zu den Hochzeitsgästen, um sie einzuladen.
Die Gäste aber wollten nicht kommen.

Deshalb schickte der König die Diener noch einmal zu den Gästen
und lies ihnen ausrichten:
´Das Hochzeitsessen steht schon bereit.
Kommt zur Feier!`
Aber die Gäste kümmerten sich nicht um die Einladung,
sondern arbeiteten einfach weiter.
Einige der Eingeladenen packten die Diener
schlugen auf sie ein und töteten sie.

Da wurde der König wütend.
Er schickte seine Soldaten und lies die Mörder umbringen.
Ihre Stadt ließ er niederbrennen.

Dann sagte er zu den Dienern:
Das Hochzeitsessen ist fertig,
aber die Gäste, die ich einladen wollte, waren es nicht wert, eingeladen zu werden.
Daher geht auf die Straßen und ladet alle ein, die ihr trefft.
Die Diener machten das, was der König ihnen aufgetragen hatte.
So füllte sich der Saal mit allen möglichen Gästen.

Als sich die Gäste zum Essen gesetzt hatten,
kam der König, um sich seine Gäste anzusehen.
Er bemerkte einen Mann, der sich auf die Hochzeit nicht vorbereitet hatte.
Er trug kein Hochzeitsgewand.
Der König sagte:
´Wie konntest du so zu einer Hochzeit kommen?´
Der Mann hatte darauf keine Antwort.
Deshalb befahl der König seinen Dienern:
´Werft den Mann hinaus.
Er hat hier nichts verloren.`

Ja, so ist es mit dem Reich Gottes:
Alle sind dorthin eingeladen.
Aber das Reich Gottes ist nur für die etwas,
die sich auch darauf vorbereiten.“

„Danket Gott, denn er ist gut, groß ist alles, was er tut (…)“ heißt es beziehungsreich im stimmungsvollen Lied: Der Dank für den Schöpfer des Lebens steht stets im Mittelpunkt des Erntedankfestes am ersten Oktobersonntag eines Jahres.

Dementsprechend wurde diese Fest auch in unserer Pfarrei in allen Gottesdiensten des vergangenen Wochenendes gefeiert. Im Blickpunkt dabei: Der Erntealtar als Sinnbild für die Fülle der Gaben, die Gott den Menschen schenkt.

Zum Familiengottesdienst am Sonntagvormittag hatten sich zur besonderen Freude des Zelebranten, Pfarrvikar Pater Jim und Gemeindereferentin Michaela Maier, sehr viele Familien mit Kindern zur Messe versammelt; darunter zahlreiche Mädchen und Jungen, die in zwei Wochen Erstkommunion feiern werden und die den Gottesdienst in sehr ansprechender Weise mitgestalteten.

Deutlich zum Ausdruck kam dabei, wie gedankenlos und verschwenderisch hierzulande doch oft mit den Gaben Gottes umgegangen werde, während zur gleichen Zeit unzählige Menschen auf allen Kontinenten bittere Not leiden. Eine gerechtere Verteilung der Güter der Welt und die Bewahrung der Schöpfung zum Wohle aller sei daher unverzichtbar und das Gebot der Stunde.

Am Ende des kurzweiligen Gottesdienstes dankte Pater Jim nochmals für dessen Vorbereitung durch das Familiengottesdienst-Team sowie die liebevolle Gestaltung des Erntealtars.

Im Bild: Pfarrvikar Pater Jim zelebrierte den Familiengottesdienst in St. Jakob

Evangelium für Kinder
am 27. Sonntag im Jahreskreis

(T: M. Maier nach Mt 21,33-44)

Einmal erzählt Jesus den Hohenpriestern und Ältesten des Volkes folgende Geschichte:
„Es war einmal ein Gutsbesitzer.
Er legte einen Weinberg an,
zog darum einen Zaun,
baute einen Keller und ein Wohnhaus.
Als er damit fertig war,
vermietete er den Weinberg an Weinbauern, sogenannte Winzer.
und reiste in ein anderes Land.

Als es Zeit zur Ernte war,
schickte der Gutsbesitzer seine Angestellten zu den Weinbauern.
Sie sollten seinen Anteil an der Ernte abholen.
Aber die Winzer wollten nichts von der Ernte abgeben.
Sie töteten die Angestellten des Gutsbesitzers.
Das wollte sich der Gutsbesitzer nicht gefallen lassen.
Er schickte neue Angestellte.
Mehr, als beim ersten Mal.
Aber diese Angestellten töteten die Winzer genauso.

Deshalb schickte der Gutsbesitzer seinen Sohn zu dem Weinberg.
Er dachte:
Die Weinbauern werden sich nicht trauen,
meinem Sohn etwas zu tun.

Als die Winzer den Sohn sahen,
sagten sie zueinander:
Das ist der Sohn des Weinbergbesitzers.
Er wird einmal alles erben.
Wenn wir ihn töten,
dann gehört der Weinberg einmal uns.
Sie packten den Sohn
und töteten ihn ebenfalls.

Was glaubt ihr?
Was wird der Besitzer des Weinbergs mit den Winzern tun,
wenn er selbst in den Weinberg kommt?“

Die Hohenpriester und Ältesten sagen zu Jesus:
„Der Weinbergbesitzer wird den bösen Winzern alles wegnehmen.
Dann wird er den Weinberg an andere Weinbauern vermieten.
An solche, auf die er sich verlassen kann und die ihm seinen Anteil an der Ernte geben.“

Da sagt Jesus:
„Ihr habt recht.
Und deshalb frage ich euch:
Habt ihr nie in der Bibel von dem Stein gelesen, den die Maurer nicht haben wollten?
Der Stein ist zum wichtigsten Stein geworden.
Wer auf diesen Stein fällt
oder auf wem der Stein fällt,
der wird durch den Stein getötet.

Deshalb sage ich euch:
Ihr seid wie die Weinbauern, denen einmal der Weinberg weggenommen wird.
Ihr werdet nicht in das Reich Gottes kommen,
sondern nur die, die wirklich verstehen,
was Gott von ihnen will und danach handeln.“

Liebe Schülerin, lieber Schüler!

Im Juli 2021 findet in der Pfarrei St. Jakob die Firmung statt. Mit deiner Unterschrift, mit der Erklärung deiner Eltern und der Angabe eines Firmpaten kannst du dich für die Firmung anmelden. Deine Eltern haben dich taufen lassen. Du hast in der Schule und in der Pfarrgemeinde schon Einiges über den Glauben erfahren. Bei der Erstkommunion bist du zum Tisch des Herrn erstmals zugelassen worden.

Nun steht die Firmung für die 5. Klassen an. Was heißt das? Das Wort „Firmung“ kommt von „firmare“ (lat. stärken). Du sollst stark und fit werden im Glauben. Dabei unterstützen dich deine Eltern. Denn zur Vorbereitung auf die Firmung und zur Hinführung zum Glauben ist auch ihre Hilfe notwendig. Wie bei der Taufe wird dich ein Pate bzw. eine Patin bei der Firmung begleiten. Die Firmpatin/Der Firmpate muss selbst katholisch und gefirmter Christ sein, muss das 16. Lebensjahr vollendet haben, darf nicht aus der Kirche ausgetreten sein und soll ein Leben führen, das dem Glauben und dem zu übernehmenden Dienst entspricht.

Deine Eltern können das Patenamt nicht übernehmen. Du brauchst eine dritte Person deines Vertrauens, z.B. dein/e Taufpate/in.

Mit deiner Unterschrift, der Unterschrift deiner Eltern und dem ausgefüllten Daten meldest du dich persönlich im Pfarramt von St. Jakob an. Wir möchten gerne kurz mit dir über deine Anmeldung sprechen. Die Firmvorbereitung wird, neben dem Religionsunterricht in der Schule, vor allem in der Pfarrei stattfinden.

Für deine Eltern findet am Dienstag, 01.12.2020 um 20.00 Uhr im Pfarrheim von St. Jakob ein Elternabend statt, an dem wir sie über die Firmvorbereitung der Pfarrei informieren.

Wir wünsche dir, deinen Eltern und Paten eine gute Zeit der inneren und äußeren Vorbereitung auf die Firmung, und einen Gewinn für`s Leben.

Hier geht es zur Anmeldung zur Firmung 2021

Die Anmeldung besteht aus folgenden drei Teilen:

  • Die Anmeldung
  • Anschreiben der Firma Rothbauer (Fotograph)
  • Einverständnis für die Fotos und Namensveröffentlichungen

Zu einem „Einkehrabend“ haben sich vor kurzem die Pfarrgemeinderäte unserer Pfarrei getroffen. Auf das ursprünglich geplante Einkehrwochenende im niederbayerischen Benediktinerkloster Rohr hatte man heuer umständehalber verzichtet, dafür aber eine gute Alternative auf heimischen Boden gefunden, um nach längerer Sitzungspause wieder einmal näher miteinander ins Gespräch zu kommen.

Als Einstimmung hatte Stadtpfarrer Dieter Zinecker zum Besuch der Abendmesse eingeladen, und ein Großteil des Ratsgremiums fand sich dann auch zu deren Mitfeier in der Pfarrkirche ein.
Danach ging es in den Pfarrsaal, wo in gemeinsamer Runde, wenn auch im notwendigen Abstand zueinander, getagt wurde.

Gemeindereferentin Michaela Maier als Referentin des Abends sorgte hier für die bestimmenden geistlichen Impulse, dabei vor allem im Blickpunkt: Die Corona-Pandemie mit ihren vielfältigen Auswirkungen auf das Leben in der Kirche im Allgemeinen und in der eigenen Pfarrei im Besonderen. Das sorgte unter den Anwesenden für einen angeregten Gesprächsaustausch, der weitreichende Einschnitte, Negatives wie auch Positives zu Tage förderte.

Zum Abschluss des Treffens sprach man miteinander ein Abendgebet und Pfarrer Zinecker erteilte allen Beteiligten den Segen Gottes.

Ein kurzweiliger geselliger Teil stand am Ende des gelungenen Einkehrabends.

Im Bild: Das Pfarrgemeinderatsgremium pflegte einen angeregten Gesprächsaustausch im Pfarrheim

„Heuer ist alles anders“. So waren die ersten Worte des Vorsitzenden des Kapellenbauvereins Konrad Nachreiner. Dennoch kamen am Sonntag auf Einladung des Vereins zahlreiche Bewohner von Michelsdorf und auch der Umgebung in ihrer Kapelle St. Michael zusammen, um gemeinsam einen Gottesdienst anlässlich des Patrozinium zu feiern. Der Gottesdienst fand diesmal im Freien auf der Wiese statt, so dass auch genügend Abstand zwischen den Teilnehmern eingehalten werden konnte.

Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst mit dem bewährten Chor aus Michelsdorf. An der Geige und Orgel musizierten Theresa und Michael Neuberger. Der Dank galt auch all jenen, die in irgendeiner Form an der Vorbereitung und Feier des Patroziniums mitgewirkt haben.

Am Abend des 23. Septembers lud Stadtpfarrer Dieter Zinecker, unter Einhaltung der Coronamaßnahmen, alle neben- und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Expositur St. Laurentius zu einem Danke-Essen in das Gasthaus Otto Eisenreich nach Vilzing ein.

Pfarrer Zinecker begrüßte und bedankte sich bei allen Anwesenden für die große Unterstützung in der Pfarrei. „Vielen Dank für die ungezählten Stunden, die sie alle während des ganzen Jahres für die Belange der Pfarrei aufbringen“, so Zinecker. Mit einem Willkommens-Geschenk in Form eines Blumenstraußes wurde Frau Heidi Treml vorgestellt. Sie hat die Leitung des Kneipp Kindergartens St. Laurentius in Vilzing übernommen. Frau Treml bedankte sich herzlich für die Einladung, des ganzen Kiga-Teams. Sie freut sich auf die Neue Aufgabe und hofft auf eine gute Zusammenarbeit mit allen Verantwortlichen.

Im Anschluss wurde Herr Max Brunner als Kirchenpfleger verabschiedet. Dieses Amt wurde von Herrn Zistler Christoph übernommen. Am 05.11.2000 wurde Herr Brunner mit den meisten Stimmen als Nachfolger von Josef Stelzer gewählt. „Seine 19–Jährige Tätigkeit als Kirchenpfleger verdient großen Respekt und Anerkennung“, so Pfarrer Zinecker.

„Herr Max Brunner pflegte beste Beziehungen zu den Menschen, auf ihn konnte und kann man sich immer verlassen. Auch bei der Grundlegenden Renovierung der Kirche war Herr Brunner federführend dabei. Es verging fast kein Tag, an dem man Herrn Brunner nicht an der Baustelle antraf “, so Zinecker. Als Geste der Wertschätzung seiner Tätigkeit von fast zwei Jahrzehnten überreichte Pfarrer Zinecker eine Dankurkunde der Diözese Regensburg und seiner Frau Monika Brunner einen Blumenstrauß. Mit einer geschnitzten Figur des Hl. St. Laurentius und einem Fotobuch bedankte sich auch Herr Christoph Zistler im Namen der gesamten Kirchenverwaltung.

Nach dem gemeinsamen Tischgebet wurde das Essen genossen und der Abend fand einen gemütlichen Ausklang.

Evangelium für Kinder
am 26. Sonntag im Jahreskreis

(T: M. Maier nach Mt 21,28-32)

Damals sagt Jesus zu den Hohenpriestern und den Ältesten es Volkes:
Was sagt ihr zu dieser Geschichte:
Ein Mann hatte zwei Söhne.
Zum ersten Sohn sagte er:
´Geh und arbeite heute in meinem Weinberg.`
Der Sohn sagte:
`Ja, Papa, das mach ich.`
Aber der Sohn ging nicht, obwohl er es versprochen hatte.

Als der Mann das merkte,
ging er zu seinem zweiten Sohn und
bat ihn, in den Weinberg zu gehen.
Der zweite Sohn sagte aber:
´Ich habe keine Lust! Ich bleib daheim.`

Kurz danach tat es dem Sohn leid, was er zu seinem Vater gesagt hatte
und er ging doch zum Arbeiten in den Weinberg.

Soweit die Geschichte.

Was sagt ihr dazu: Wer von den beiden tut das, was der Vater möchte?“

Die Hohenpriester und Ältesten sagen:
„Natürlich der zweite Sohn.“

Daraufhin sagt Jesus:
„Die, die schlimmere Sachen in ihrem Leben gemacht haben,
als ihr, werden vor euch in das Reich Gottes kommen.
Und wisst ihr warum?

Johannes der Täufer hat euch gesagt,
was ihr tun müsst, um in Gottes Augen richtig zu handeln.
Und was habt ihr gemacht?
Ihr habt ihn zwar gehört, aber nicht verstanden.
Ihr denkt, dass ihr sowieso alles richtig macht
und nichts in eurem Leben verändern müsst.
Doch das stimmt nicht.

Aber die anderen, die Johannes wirklich zugehört haben,
die haben auf ihr Leben geschaut
und gemerkt, was daran falsch ist.
Sie haben ihr Leben geändert.
Und genau deswegen werden sie vor euch in das Reich Gottes kommen.“

„Mit Jesus verbunden“: Unter diesem Leitwort, dargestellt auf einer farbenprächtigen Schautafel, haben sich am vergangenen Wochenende, verteilt auf zwei Gottesdienste, die diesjährigen Erstkommunionkinder unserer Pfarrgemeinde offiziell vorgestellt. Am Kirchweihsonntag (18. Oktober 2020) werden sie zum ersten Mal an den Tisch des Herrn treten und die heilige Speise empfangen – umständehalber mit einiger zeitlicher Verzögerung. Der gespannten Vorfreude aller Beteiligten auf das große Ereignis kann dies freilich keinen Abbruch tun.

Auch Stadtpfarrer Dieter Zinecker, Zelebrant beider Gottesdienste zusammen mit Gemeindereferentin Michaela Maier, freute sich in seinen Einleitungsworten auf das bevorstehende Fest und hob die Bedeutung des Sonntags hervor, als den Tag, an dem man Christus besonders nahe sein, ja seine Gegenwart miteinander feiern könne.

Für seine Predigt hatte der Geistliche eine kleine Geschichte mitgebracht, die vom Wagnis des Glaubens handelte: Ein Junge steht am Fenster im Obergeschoß eines brennenden Hauses und schreit in höchster Not um Hilfe. Unten steht mit ausgebreiteten Armen der Vater und schreit aus Leibeskräften: „Spring!“ Nach einigem Zögern springt der Junge – und landet heil und unversehrt in den Armen des Vaters. Diese Erzählung zeige, wie wichtig es sei, mit festem Vertrauen durchs Leben zu gehen – Vertrauen auf die Eltern, auf andere Menschen, ganz besonders auf Gott.

Wichtig, und eine gute Hilfe für die Kinder zur Vorbereitung auf die Erstkommunion sei auch, auf die Stimme Gottes zu hören, genau „hinzuhören, was Gott mir sagen will“. Wenn die Kinder ihr weißes Festgewand trügen, dann könnten sie das in dem Bewusstsein tun, dass Gott immer für sie da sei und zu jeder Zeit Halt gebe; dann könnten sie Freude daran haben, ein Jünger Jesu und ganz eng mit ihm verbunden zu sein.

Nach der Predigt wurden die Mädchen und Buben von der Gemeindereferentin namentlich aufgerufen und durften vor den Altar treten, um sich einzeln vom Pfarrer segnen zu lassen und anschließend die bereitliegenden Kommuniongewänder in Empfang zu nehmen. Der Gottesdienst endete schließlich, so wie er begonnen hatte: Mit stimmungsvollem Gesang, mitgetragen von Organistin Eva Berzl.

Diese Mädchen und Buben (im Bild mit Pfarrer und Gemeindereferentin) werden am 18. Oktober 2020, zusammen mit sieben weiteren, ihre Erstkommunion in St. Jakob feiern:

Bild 1 (Vorabendmesse):
Steffi Fittigauer, Isabelle Fleischmann, Nina Gietlhuber, Hannes Lausser, Marie Lesinski, Emma Schierer, Marina Sperl, Pia Soukup, Oliver Weindich, Philip Weindich, Leon Zerr;

Bild 2 (Sonntagsmesse):
Maximilian Batzl, Laurenz Breu, Lena Brunner, Johannes Hauser, Vincent Iskalla, Leon Kagermeier, Annalena Ochsenmeier, Pauline Plötz, Thomas Schmidt.