„Schule statt Fabrik – Sternsinger gegen Kinderarbeit“: Unter diesem Leitspruch waren die Sternsinger der Expositur Vilzing am Montag von Haus zu Haus unterwegs. Sie brachten den Segen Gottes für das Jahr 2026 in die Häuser und Wohnungen und baten singend und betend um Spenden für benachteiligte Kinder weltweit.

An die Türen schrieben sie den traditionellen Segensspruch 20*C+M+B+26, der für „Christus mansionem benedicat“ – Christus segne dieses Haus – steht. Begleitet wurden die als Sternsinger verkleideten Ministrantinnen und Ministranten von einigen Kindern die sich freiwillig beteiligen, sowie von den diesjährigen Kommunion und Firmkindern.

Am Dreikönigstag zogen die Sternsinger gemeinsam mit Pater Jim, der die Messe zelebrierte, in die St.-Laurentius-Kirche ein. Dort trugen sie gemeinsam den Segensspruch vor.

Die gesammelten Spenden kommen Kinderprojekten zugute, die sich weltweit für Bildung, Schutz und bessere Zukunftsperspektiven einsetzen – insbesondere im Kampf gegen ausbeuterische Kinderarbeit.

Platz zu schaffen – diesen Auftrag erhielten die künftigen Kommunionkinder aus der Expositur Vilzing von der Gemeindereferentin Michaela Probst am Sonntag beim Familiengottesdienst in der Sankt-Laurentius-Kirche.

Auf den ersten und auch auf den zweiten Blick: Offensichtlich war die (gewollte) Unordnung vor dem Altar, über die so mancher Gottesdienstbesucher gewiss staunte. Verschiedene Gegenstände, Spielsachen und anderes, lagen verstreut „im Weg rum“, wie Michaela Probst die ungewohnte Szenerie beschrieb. Aufgabe für die Drittklässler: Für Ordnung sorgen und die Gegenstände aufräumen. Und im übertragenen Sinne auch Platz in ihren Herzen zu schaffen, Platz für Jesus – angesichts des nahenden Weihnachtsfestes und auch im Hinblick auf die im April 2026 anstehende Erstkommunion.

Vor einigen Wochen schon hat sich Michaela Probst mit den zehn Vilzinger Kommunionkindern aufgemacht, sich in Gruppenstunden auf das Sakrament der Kommunion vorzubereiten. Beim Sonntagsgottesdienst am zweiten Advent stellten sich die Kinder nun den Kirchgängern aus der Expositur vor. Michaela Probst hat die Kommunionvorbereitung unter das Motto „Jesus ist unser Schatz“ gestellt, passend dazu füllt jedes Kind eine kleine Kiste mit eigenen, ideellen Schätzen, die dem jeweiligen Kind etwas bedeuten und „kleinen Zeichen, die uns an Jesus erinnern“, erklärte Michaela Probst die Idee hinter dem Motto.

Gemeinsam mit Stadtpfarrer Pater Jens Bartsch führte die Gemeindereferentin durch den Familiengottesdienst, ehe sich die zehn Kinder mit ihrem Namen und einem persönlichen Vorsatz der Gemeinde vorstellten: Carlotta Mikschl, Valentina Winter, Johanna Ziereis, Leni Zistler, Lukas Bauer, Jamie Dietl, Jonas Ederer, Alexander Heigl, Max Meier und Leonhard Panzer.

Am Ende des Gottesdienstes ergriff Kirchenpfleger Christoph Zistler das Wort: Er wies darauf hin, dass der Chor „La Musica“, der die Sonntagsmesse musikalisch gestaltet hatte, mit diesem Gottesdienst zugleich sein 25-jähriges Bestehen begangen habe. Gegründet im August 2000 durch Silvia Fischer als „Kinder- und Jugendchor Vilzing“ und seit 2008 unter der Leitung von Christina Schmaderer und Sonja Ziereis, habe der Chor schon viele kirchliche Ereignisse in der Expositur „mit neuem geistlichem Liedgut, mit rhythmischen, modernen und gefühlvollen Liedern“ bereichert.

An Weihnachten dürfen sich die Vilzinger Katholiken zudem auf eine Neuerung freuen: Erstmals wird im Rahmen der Christmette ein Krippenspiel aufgeführt. Die teilnehmenden Kinder proben derzeit schon fleißig, damit am Heiligen Abend nichts schiefgeht.

Wir wünschen Euch allen einen schönen ersten Adventssonntag und einen guten Beginn der vorweihnachtlichen Zeit!

Der Adventskranz geht auf den evangelischen Pastor Johann Hinrich Wichern zurück, der von 1808 bis 1881 in Hamburg lebte. 1839 kam ihm die Idee, die beständige Frage der Kinder im Hamburger Rauhen-Haus, wie lange es noch bis Weihnachten dauere, auf ganz anschauliche Weise zu beantworten: Er hing ein Wagenrad mit Kerzen für jeden Tag des Advents auf: Vier dicke weiße für die Sonntage und rote kleine für die Werktage. Je nach Beginn des Advents – der erste Sonntag ist immer jener, der dem 30. November am nächsten kommt – konnte dieser Kranz zwischen 22 und 28 Kerzen haben. Ab 1860 wurde das Rad mit grünen Zweigen umwickelt. Der Adventskranz verbreitete sich zunächst unter evangelischen Christen, wobei man der Einfachheit halber nur vier Kerzen für die Sonntage aufsteckte. 1925 ist der Adventskranz mit vier Kerzen zuerst in einer katholischen Kirche in Köln bezeugt. Gefördert durch die Jugendbewegung Quickborn verbreitete sich der Brauch auch in katholischen Kirchen und bei den Gläubigen zu Hause (Quelle: katholisch.de).

Vielleicht haben Sie es bemerkt: Die Kerzen auf unserem Adventskranz in der Stadtpfarrkirche St. Jakob haben unterschiedliche Farben. Die Farben sind an die liturgischen Farben angelehnt. Das heißt, es sind meist drei violette und eine rosa Kerze, die für den dritten Adventssonntag Gaudete steht, um damit die Freude am Herrn auch am Adventskranz deutlich zu machen.

Gönnen Sie sich z.B. beim Besuch des Christkindlmarkts eine kleine Auszeit in der Stille unserer Stadtpfarrkirche St. Jakob und schauen Sie sich den Adventskranz gerne einmal genauer an.

Am Sonntag, dem Hochfest Christkönig, wurden in der Expositurkirche St. Laurentius in Vilzing zwei Ministranten verabschiedet. Am Ende des Gottesdienstes dankte Oberministrant Andreas Zistler den beiden für ihren treuen und zuverlässigen Dienst am Altar.

„Seit fast zehn Jahren ist Teresa, und seit nahezu acht Jahren ist Julian für unsere Expositurgemeinde im Einsatz. Für dieses Engagement darf ich im Namen unserer Expositur ein herzliches Vergelt’s Gott sagen“, betonte Zistler.

Weiter sprach er seinen Dank und seine guten Wünsche aus: „Für euren langjährigen Dienst am Altar wünschen wir euch Gottes Segen für die Zukunft. Möge euch diese Zeit in guter Erinnerung bleiben und ihr mit Freude darauf zurückblicken.“

Im Anschluss überreichte den beiden ein kleines Abschiedsgeschenk.

Die goldenen, von Kerzen umringten Herzen vor dem Altar, gaben bereits den ersten Hinweis auf den besonderen Gottesdienst am heutigen Sonntagvormittag. Zahlreiche Ehejubilare aus der Pfarrei St. Jakob durften wir heute zu diesem besonderen Anlass in unserer Stadtpfarrkirche begrüßen. Mit den angemeldeten insgesamt 30 Paaren war ein neuer Rekord zu verzeichnen.

Den zweiten Hinweis auf den besonderen Gottesdienst gaben die Jakob Singers, die als vielstimmiger Chor und mit verschiedenen Instrumenten eine zusätzliche feierliche Note in die gemeinsame Messfeier brachten.

Für unsere Ehejubilare war es sicherlich ein bewegender Moment nach vielen gemeinsam verbrachten Jahren erneut vor den Altar zu treten und den Segen Gottes als Ehepaar neu zu empfangen. Pater Bartsch fand bereits in der Predigt und dann für jedes einzelne Paar persönliche Worte zum Jubiläum.

Liebe Jubelpaare, wir können uns gut vorstellen, dass euch bereits im Vorfeld viele Gedanken und Erinnerungen durch den Kopf gegangen sind. Wir wünschen euch allen aus ganzem Herzen noch viele weitere glückliche gemeinsame Jahre, Gesundheit und v0r allem die schützende Hand Gottes. Herzlichen Glückwunsch und unser großer Respekt für eure Liebe, die euch so viele Jahre getragen hat. Ihr seid uns allen ein Vorbild!

Während des Gottesdienstes durften wir dann noch die stattliche Anzahl an Kleinkindern mit ihren Eltern und Großeltern willkommen heißen, die von der parallel stattgefundenen Kinderkirche zu uns gestoßen sind.

Vielen Dank an alle, die sich um die Gestaltung des feierlichen Gottesdienstes bemüht haben. Besonders der Mesnerin Sabine Schardt für die Gestaltung des schönen Blumenschmucks, Frau Hartl für die Organisation und Vorbereitung, den Jakob Singers unter der Leitung von Sepp Meindl für die musikalische Umrahmung und den vielen Helferinnen und Helfern bei der Feier im Kolpinghaus.

Herzlichen Dank allen Gottesdienstbesuchern für euer Kommen und Mitfeiern! Für alle, die heute nicht dabei sein konnten, haben wir die heutige Feier wieder als Video aufgezeichnet.

Nach dem Gottesdienst waren alle Jubelpaare eingeladen, gemeinsam im Kolpinghaus die vergangenen Jahre Revue passieren zu lassen und ein gemeinsames „Hochzeitsessen“ zu genießen. Im Kolpinghaus wurde beim Sektempfang auf die Jubelpaare angestoßen. Anschließend präsentierte Isabella Hartl mit einer Power-Point-Präsentation zehn interessante Fakten zum Thema Ehe und Liebe. Beim Faktencheck konnten die Feiernden ihr Wissen testen, sodann erfuhren sie mehr über das beliebteste Lied auf Hochzeiten („Ganz in Weiß“), berühmte Ehepaare oder die teuerste Hochzeit der Welt. Nach dem gemeinsamen Mittagessen gab es als Geschenk der Pfarrei eine rote Rose und Schokolade mit einem Zitat zum Thema Liebe von Wilhelm Busch. In geselliger Runde und bei guten Gesprächen war man sich einig, dass man sich beim nächsten runden oder halbrunden Jubiläum in ähnlichem Rahmen wieder treffen sollte.

Am vergangenen Mittwoch trafen sich im Pfarrheim in Grafenkirchen Vertreter der an der geplanten Pfarreiengemeinschaft „Chamer Land“ beteiligten Pfarreien für einen Rückblick auf die vergangenen Monate und einem Austausch zukünftiger Ideen und Termine.

Durchweg positiv bewertet wurde die kürzlich im Oktober durchgeführte gemeinsame Sternwallfahrt nach Streicherröhren. Ein herzlicher Dank wurde den Gastgebern von St. Martin in Untertraubenbach ausgesprochen, die sich, neben vielen weiteren Engagierten, besonders um die Organisation und auch um das leibliche Wohl der Wallfahrer gekümmert haben. Insofern lag es nahe, dass auch im Jahr 2026 eine erneute gemeinsame Wallfahrt an einem noch zu bestimmenden Ort geplant werden könnte.

Ausgetauscht wurde sich über verschiedene geplante Aktivitäten in den Pfarreien und der Idee, Veranstaltungstermine und Einladungen gegenseitig über die Pfarrbriefe im „Chamer Land“ bekannt zu machen.

Vielen Dank an die Organisationen in Grafenkirchen als diesmalige Gastgeber der Ideenrunde. Eure Bewirtung mit Kaffee, Tee und Kuchen war vorzüglich! 🙂 Ein neuer Termin wurde für den April 2026 vereinbart.

Heute am 19. Oktober 2025 durften wir den traditionellen Kirchweih Sonntag als Hochfest in unserer Stadtpfarrkirche St. Jakob feiern. „Kirchen“, so Pater Jim, „haben mit ihren oft großen Gebäuden und hohen Kirchtürmen eine herausragende Bedeutung an ihren jeweiligen Orten. Auch der Klang ihrer Glocken trägt viele Kilometer weit und macht die Kirchen zu hörbaren Zeugen unseres Glaubens“.

Lieber Pater Jim, fast schon hätten wir Dir während Deiner Predigt ins Wort fallen wollen. Denn nicht nur unsere Kirchen sind weithin sichtbare und hörbare Boten der Frohen Botschaft. Auch Du bist seit 20 Jahren im priesterlichen Dienst und damit hauptberuflich ein Verkünder der Frohen Botschaft, Menschenfischer und mit Leib, Seele und Humor Seelsorger bei uns in der Pfarrei. Lieber Jim, herzlichen Glückwunsch zu Deinem Festtag! Wir sind dankbar, dass wir Dich bei uns haben und freuen uns mit Dir über Dein Jubiläum.

Am Ende des Gottesdienstes überraschte Pfarrer Pater Jens Bartsch mit seinen Glückwünschen und einem Präsent den sichtlich erfreuten Jubilar. Christoph Zistler für die Expositur Vilzing und Dr. Martin Moro für den Pfarrgemeinderat St. Jakob schlossen sich den Glückwünschen gerne an und überreichten ebenfalls kleine Geschenke zum Jubiläum. In die Glückwünsche kräftig einstimmen konnten schließlich alle Besucherinnen und Besucher des heutigen Gottesdienstes beim vom Organisten angestimmten Jubiläumsständchen „Wer glaubt, ist nie allein“.

Das war sie nun also, die erste gemeinsame Veranstaltung in der neu gebildeten Pfarreiengemeinschaft Chamer Land: Die Sternwallfahrt nach Streicherröhren. Gemeinsam wurde geplant, gemeinsam wurden Ideen ausgetauscht und gemeinsam wurde sich auf den Weg gemacht.

Jede Pfarrei in der großen Pfarreiengemeinschaft startete von ihrem Heimatort aus und wählte selbst einen Weg zum ersten Treffpunkt vor der Kirche St. Martin in Untertraubenbach. Nach einer Stärkung mit Tee und Getränken zogen alle Wallfahrer gemeinsam in einem beeindruckenden Zug hoch zur Kapelle nach Streicherröhren. Ab Untertraubenbach gab die mit vielen Bläsern und Trommlern vertretene Kolpingmusik den Takt für den Marsch vor. An der Kapelle angekommen begrüßten Pfarrer Pater Jens Bartsch von Cham St. Jakob und Vilzing St. Laurentius sowie Pfarrer Michael Reißer von Grafenkirchen-Pemfling-Waffenbrunn alle Pilgerinnen und Pilger im Namen der gesamten Pfarreiengemeinschaft. Pater Jens Bartsch bedankte sich für die große Anzahl an Mitbeterinnen und Mitbetern, die sich an diesem Sonntag Nachmittag gemeinsam auf den Weg gemacht haben. Die rege Teilnahme war ein Zeichen der Verbundenheit und der Offenheit gegenüber den zu erwartenden Neuerungen und Entwicklungen in der Zusammenlegung der Pfarreien zu einer großen Pfarreiengemeinschaft Chamer Land. Das gibt Mut und Zuversicht für die weiteren Schritte.

Nach dem schönen Wortgottesdienst gab es bei Kaltgetränken, Tee und Glühwein ausreichend Gelegenheit für einen regen Austausch untereinander. Dies wurde auch ausgiebig genutzt.

Vielen Dank an alle, die diese gemeinsame Veranstaltung geplant und organisiert haben. Ein großes Vergelts Gott allen, die tatkräftig durch das Tragen der Lautsprecher, das Tragen der Pilgerkreuze, dem Vorbeten, dem Vorsingen und bei der Vorbereitung der Kapelle mitgeholfen haben. Vielen Dank an unsere Gastgeber aus Untertraubenbach für die Bewirtung. Nicht zu vergessen: Danke an alle, die heute ihre Aufgeschlossenheit für „das Neue“ durch ihre Teilnahme gezeigt haben!

Beim Wortgottesdienst waren wir auch wieder mit unserer Videokamera dabei. Viel Freude beim Anschauen!

Liebe junge Christen, liebe Eltern und Paten!

Im kommenden Jahr ist es wieder möglich, das Sakrament der Firmung in Cham St. Jakob zu empfangen. Noch ist kein Firmtermin aus der Diözese bekannt, Wunschtermine sind jedoch für Juli 2026 angegeben.

Es gibt schon viele Nachfragen, daher hier kurz eine Information zum Sakrament der Firmung: Gefirmt werden junge Christen, die die 5. Klasse besuchen oder schon älter und noch nicht gefirmt sind. Mit Taufe und Erstkommunion ist die Firmung ein weiterer Schritt im Leben eines jungen Christenmenschen. Sie können sich entscheiden, ob Sie das Sakrament der Firmung empfangen möchten. Keiner soll sich dazu gezwungen fühlen.

Lieber Firmling!

Wichtig ist: Entscheide Dich wirklich bewusst dafür und für einen Weg mit Gott.

Als Pfarrgemeinde ist es für uns natürlich toll, wenn sich junge Christinnen und Christen dazu entschließen, durch die Firmung vollwertige Mitglieder unserer Gemeinde zu werden. Der Weg hin zur Firmung, soll ein Weg sein, der nicht auf Zwang oder Verpflichtung basiert, sondern eine prägende Erfahrung sein soll. So ist die Firmung nicht für uns wichtig, sondern für Euch liebe Firmlinge und Euer ganzes Leben.

Darum möchten wir Euch – Firmling mit einem Elternteil oder dem Firmpaten / der Firmpatin – zu einem Informationsabend einladen.

am Dienstag, 18. November 2025 um 18:30 Uhr
im Pfarrheim St. Jakob, Cham
Euch erwartet ein kleiner spiritueller Einstieg zur Firmung, gefolgt von Informationen und Terminen rund um die Firmung, Ausgabe der Anmeldungen usw.

Missing Event Data

Euer Pfarrer Pater Jens Bartsch
Eure Gemeindereferentin Michaela Probst

Die Anmeldung besteht aus folgenden drei Teilen:

  • Die Anmeldung
  • Patenerklärung
  • Datenschutzerklärung
Informationsschreiben zur Firmung
Anmeldung zur Firmung
Patenerklärung
Datenschutzerklärung

 

Heute durften wir Erntedank in doppelter Bedeutung feiern. Der mit vielen Früchten, Gemüse und Speisen üppig gestaltete und geschmückte Erntedankaltar lud bereits zur Mitfeier dieses besonderen Gottesdienstes ein. „Erntedank“ feierte heute aber auch unsere Gemeindereferentin Beate Schmaderer, die heute aus dem aktiven Berufsleben ausgeschieden und nach 45 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand gewechselt ist.

Stadtpfarrer Pater Bartsch schlug bereits in seiner Predigt die Brücke vom vorne aufgebauten großen Bild eines Propheten hin zur uns alle fordernden Aussage „Propheten sind wir alle“. Auch Gemeindereferentin Beate Schmaderer war Zeit ihres Dienstes in dieser Mission unterwegs und nahm ganz unterschiedliche Aufgaben war. Für alle diese Aufgaben dankte am Ende des Gottesdienstes stellvertretend für die Pfarrei Cham St. Jakob mit Expositur Vilzing St. Laurentius Pfarrgemeinderatssprecher Dr. Martin Moro. Er wies auf die in der Kirche versammelten „Früchte“ ihrer Arbeit hin, in dem Beate Schmaderer viele Kinder in der Vorbereitung auf ihre Erstkommunion oder Firmung begleitet hat. Neben dem Religionsunterricht in der Schule, der Seniorenarbeit, der Krankenhausseelsorge und dem Beerdigungsdienst dankte Dr. Moro auch für die vielen gemeinsamen Projekte und immer mit guten Ideen gefüllten Sitzungen des Pfarrgemeinderats. Als Andenken an die Pfarrei überreichte Dr. Moro einen Geschenkkorb, der neben italienischen kulinarischen Freuden auch einen Reiseführer nach Rom enthielt. Liebe Beate, vielen Dank für Deine Zeit bei uns in der Pfarrei! Du hast uns immer bereichert!

Einen blumigen Gruß aus Vilzing überreichte Christoph Zistler als Kirchenpfleger der Expositur und dankte für die Arbeit und die Aushilfen in St. Laurentius. Die lange Schlange der Gratulanten setzte sich fort mit Michaela Schedlbauer und Christine Maurer für das Familiengottesdienstteam, welche eine bebilderte Uhr als kleines Geschenk überreichten. Vertreterinnen der Gemeindereferentenarbeit und des Hospitzdienstes dankten ebenfalls in berührenden Worten Beate Schmaderer für ihre langjährigen Dienste. Zum Schluss des Gottesdienstes ergriff Beate Schmaderer selbst nochmal das Wort und erzählte über ihre Laufbahn und die verschiedenen Stationen ihres beruflichen Lebens.

Musikalisch gestaltet wurde der heutige Gottesdienst vom Gospelchor O’Jessas aus Sattelbogen, der mit großer Stimmenanzahl diese schöne Feier bereichert hat. In schöner Abwechslung zum Gospelchor ließ Organist Hermann Seitz die Orgel beeindruckend erklingen. Lieber Chor, lieber Hermann, den Applaus am Ende des Gottesdienstes habt ihr euch redlich verdient. Vielen Dank liebe Gottesdienstbesucher für den extra Applaus am Ende des Gottesdienstes für das Postludium, das Orgelspiel zum Auszug aus der Kirche.

Liebe Kinder, schön, dass ihr heute der Einladung von Pater Bartsch nach vorne an den Altar gerne gefolgt seid, um das „Vater unser“ gemeinsam zu beten!

Ein Erntedankaltar entsteht nicht von alleine. Insofern gebührt allen Spenderinnen und Spendern sowie allen Helferinnen und Helfern sowie unserer Mesnerin Sabine unser großer Dank für die besondere Arbeit zum Dekorieren der Früchte. Liebe Ministranten, vielen Dank, dass ihr heute in so großer Abordnung an der Feier teilgenommen habt!

Nach dem Festgottesdienst gab es im Pfarrheim bei vielen vorbereiteten Leckereien noch ausreichend Gelegenheit untereinander ins Gespräch zu kommen. Das gut gefüllte Pfarrheim zeigte, dass viele der Einladung gerne gefolgt sind. Vergelts Gott den Helferinnen aus der Kirchenverwaltung Cham St. Jakob für die Organisation und die Vorbereitung des Stehempfangs.

Auch heute waren wir wieder mit unserer Videokamera dabei. Viel Freude beim Anschauen!