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Das Hochfest der Gottesmutter Maria, der „Schutzfrau Bayerns“, wurde in unserer Pfarrei heuer bereits am Vorabend des 1. Mai mit einem feierlichen Gottesdienst begangen.

Stadtpfarrer Dieter Zinecker begrüßte dazu besonders einige Erstkommunionkinder mit ihren Eltern und führte ihnen die herausgehobene Bedeutung sowohl des Festtages als auch der Gestalt der Gottesmutter vor Augen – sichtbar gemacht am prächtigen Blumenschmuck am Marienaltar der Pfarrkirche. Auch im Johannes-Evangelium von der Hochzeit zu Kanaan, das der Pfarrer verkündete, tritt die tragende Rolle Marias zu Tage: Ihren Worten „Sie haben keinen Wein mehr!“ folgt ein Wunder-Zeichen Jesu, das mit der Wandlung von Brot und Wein in Leib und Blut Jesu heute in jeder Messfeier geschieht: Aus Wasser wird Wein.

Zentral und eine Kernbotschaft dieses Evangeliums sei allerdings auch, so Zinecker in seiner Predigtansprache, die Aussage Marias „Was er euch sagt, das tut!“, mit der sie deutlich macht: Sie erkennt ihre Grenzen und lenkt alle Aufmerksamkeit der Diener, welche die Hochzeitsgäste bewirten sollen, auf Jesus; da wird offenbar: Wer auf Jesus hört und tut, was er sagt, der erlebt Ungewöhnliches, Übernatürliches mitten im Leben.

Am Ende des stimmungsvollen Gottesdienstes, dem Eva Berzl mit Gesang und Orgelspiel musikalische Ausstrahlung verlieh, konnten sich alle Mitfeiernden noch an der Bayern-Hymne erfreuen: „Gott mit dir, du Land der Bayern (…).“

„Maria ist immer die Straße, die zu Christus führt.
Jede Begegnung mit ihr wird notwendig zu einer Begegnung mit Christus.“
(Papst Paul VI., Enzyklika „Mense Maio“)

Liebe Gläubige, liebe Kirchenbesucher,

Wir sind nun in dem für viele Menschen schönsten Monat des Jahres angekommen: dem Mai. In diesem Monat ist es, als ob die Natur mit Macht und aller Fülle, die sie hat, nach außen bricht. Allerorts entspringt neues Leben. Kein Wunder, dass der Mai auch der Monat der Marienverehrung ist. Die Gottesmutter ist schließlich ein Inbegriff des wachsenden Lebens. Sie hat Gottes Sohn geboren, der den Tod besiegt hat und steht somit wie der Mai für den Neuanfang.

Maria war ein Mensch wie wir alle. Auch sie musste um ihren Glauben ringen. Aber sie hatte die Gabe zuzuhören, nachzudenken und zu vertrauen. Sie hat ihr Leben in Gott festgemacht. So wurde sie ein Zeichen der Hoffnung, des Vertrauens und der Freude. Aus dieser Verehrung heraus feiern wir die Maiandachten.

Im Rosenkranzgebet bitten wir Maria um ihre Fürsprache bei Gott. Und was wären diese Andachten ohne die wunderbaren Marienlieder, die wir singen? Eines davon ist: „Maria, Maienkönigin, dich will der Mai begrüßen“. Nicht nur der Mai, sondern auch wir wollen Dich grüßen. Denn wir wissen, dass dein Mutterherz allen geöffnet ist, die in Not sind und der Hilfe bedürfen. So kommen auch wir in diesen Tagen der Corona Krise mit unserer Unsicherheit vor der Zukunft und dem Vertrauen, auf dich du Helferin in unseren Nöten.

Wir alle wünschen Ihnen einen gesegneten Wonnemonat Mai, in dem nicht nur die Natur, sondern auch unsere Herzen und unsere Lebensfreude wieder aufblühen. Und möge uns die Gottesmutter gerade jetzt, in dieser Zeit, eine treue Fürsprecherin bei Gott sein.

Ihr
P. Jim, Pfarrvikar
mit Dieter Zinecker, Pfarrer und Michaela Maier, Gemeindereferentin

Gebet von Papst Franziskus an Maria zum Monat Mai

In dieser dramatischen Situation voll von Leiden und Ängsten, welche die ganze Welt bedrücken, wenden wir uns an dich, o Mutter Gottes und unsere Mutter, und suchen Zuflucht unter deinem Schutz und Schirm.

Jungfrau Maria, in dieser Pandemie des Coronavirus wende deine barmherzigen Augen uns zu und tröste alle, die um ihre verstorbenen Angehörigen trauern und weinen, die zuweilen in einer die Seele verletzenden Weise beerdigt wurden. Stütze alle, die sich um die Kranken ängstigen, denen sie wegen der Ansteckungsgefahr nicht nahe sein können. Schenke Zuversicht denen, die wegen der ungewissen Zukunft und der Auswirkungen auf Wirtschaft und Arbeit in Sorge sind.

Mutter Gottes und unsere Mutter, erflehe für uns bei Gott, dem barmherzigen Vater, dass diese harte Prüfung ein Ende habe und am Horizont wieder Hoffnung und Friede erscheine. Wie zu Kana trete bei deinem göttlichen Sohn für uns ein, dass die Familien der Kranken und der Verstorbenen getröstet werden und sie im Herzen wieder Vertrauen fassen können.

Beschütze die Ärzte, die Krankenschwestern und –pfleger, die im Gesundheitswesen Tätigen und die Freiwilligen, die in dieser Notsituation an vorderster Front kämpfen und ihr Leben riskieren, um das anderer zu retten. Begleite ihr heroisches Bemühen und gib ihnen Kraft, Güte und Gesundheit.

Sei du bei denen, die Tag und Nacht die Kranken pflegen, und hilf den Priestern, die mit seelsorgerischem Eifer und einem dem Evangelium entsprechenden Einsatz versuchen, allen zu helfen und eine Stütze zu sein.

Heilige Jungfrau Maria, erleuchte den Verstand der Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, auf dass sie geeignete Lösungen zur Bekämpfung des Virus finden.

Stehe den Verantwortlichen der Nationen bei, dass sie Weisheit, Fürsorge und Großmut walten lassen und mit Weitblick und im Geist der Solidarität durch soziale und wirtschaftliche Programme all denen zur Hilfe kommen, denen das Nötige zum Leben fehlt.

Heilige Maria, rühre die Gewissen an, damit die Unsummen für die Vermehrung immer ausgeklügelterer Waffensysteme vielmehr einer angemessenen Forschung zur künftigen Vermeidung ähnlicher Katastrophen zugutekommen.

O geliebte Mutter, lass in der Welt das Zugehörigkeitsgefühl zu der einen großen Familie wachsen im Bewusstsein des Bandes, das uns alle eint, damit wir in geschwisterlichem und solidarischem Geiste der vielfachen Armut und den Situationen des Elends Abhilfe leisten. Stärke uns, damit wir feststehen im Glauben, Ausdauer haben im Dienen und beharrlich sind im Beten.

O Maria, Trösterin der Betrübten, nimm deine geplagten Kinder in den Arm und erwirke bei Gott, dass er in seiner Allmacht eingreife, um uns von dieser schrecklichen Epidemie zu befreien, damit das Leben unbeschwert wieder seinen normalen Gang aufnehmen kann.

Dir vertrauen wir uns an, die du auf unserem Weg als Zeichen des Heils und der Hoffnung erstrahlst. O gütige, o milde, o süße Jungfrau Maria.
Amen.

Heilige Maria, Mutter Gottes,

du hast der Welt
das wahre Licht geschenkt,
Jesus, deinen Sohn – Gottes Sohn.

Du hast dich ganz
dem Ruf Gottes überantwortet und
bist so zum Quell der Güte geworden
die aus ihm strömt.

Zeige uns Jesus.
Führe uns zu ihm.

Lehre uns ihn kennen
und ihn lieben,
damit auch wir selbst
wahrhaft Liebende
und Quelle lebendigen Wassers
werden können
inmitten einer dürstenden Welt.

Papst Benedikt XVI, Enzyklika Deus Caritas Est

Hilf, Maria, es ist Zeit,

hilf, Mutter der Barmherzigkeit!

Du bist mächtig, uns aus Nöten
und Gefahren zu erretten.

Denn wo Menschenhilf‘ gebricht,
mangelt doch die Deine nicht.

Nein, Du kannst das heiße Flehen
deiner Kinder nicht verschmähen.

Zeige, dass Du Mutter bist,
wo die Not am größten ist!

Hilf, Maria, es ist Zeit,
hilf, Mutter der Barmherzigkeit! Amen!

Ich gehe, wenn ich traurig bin,

zur lieben Mutter Gottes hin
und alles Leid und allen Schmerz
vertrau’ ich ihrem Mutterherz.

Der Sohn in seiner Leidensnacht
hat sie als Mutter uns vermacht.
Uns helfen ist ihr Mutterpflicht.
Maria, sie vergisst uns nicht.

Manch’ Herz ist an Erbarmen reich,
doch ihrem Herz ist keines gleich.

Des Kindes Leid, des Kindes Schmerz
fühlt nur so recht ihr Mutterherz.

Drum geh‘, hast du betrübten Sinn,
nur gleich zur Mutter Gottes hin,
und alles Leid und allen Schmerz
erzähle ihrem Mutterherz!

Und sie, die Mutter-Königin
verschafft dir wieder heit’ren Sinn.

Drum felsenfest dich ihr vertrau.
Sie ist ja unsre liebe Frau.

Amen!

Das „Memorare“ des heiligen Bernhard von Clairvaux

Gedenke, o gütigste Jungfrau Maria, dass es nie erhört worden ist, dass jemand, der zu Dir seine Zuflucht genommen, Deine Hilfe angerufen, um Deine Fürsprache gefleht, von Dir sei verlassen worden. Von solchem Vertrauen erfüllt, nehme ich meine Zuflucht zu Dir, o Mutter, Jungfrau der Jungfrauen, zu Dir komme ich, vor Dir stehe ich seufzend als elender Sünder. O Mutter des ewigen Wortes wolle meine Worte nicht verschmähen, sondern höre mich gnädig an und erhöre mich.

Amen!

Aus dem Gotteslob

Engel des Herrn GL 3,6
Unter deinen Schutz und Schirm (Das älteste Mariengebet) GL 5,7
Sei gegrüßt, o Königin GL 10,1
Der Rosenkranz GL 4
Marienlieder GL 520- 537
Lauretanische Litanei GL 566
Andacht „Maria“ GL 676,4
Magnificat GL 631,4
Vesper an Marienfesten GL 649

„Tag der Großen Visitation“ war angesagt in unserer Pfarrei am vergangenen Dienstag. Und ein sehr erfreulicher Anblick tat sich da in der Pfarrkirche auf für Regionaldekan Holger Kruschina und Stadtpfarrer Dieter Zinecker an seiner Seite, als sie zum abendlichen Gottesdienst zum Altar schritten: Das Gotteshaus war – unter Corona-bedingten Abstandsregeln – bis zum letzten Platz gefüllt, mit vielen Angehörigen der Pfarrei samt ihrer Expositur Vilzing St. Laurentius sowie weiteren Gläubigen.

Merklich angetan von dem großen Interesse fand der Gast aus Roding gleich herzliche Worte der Begrüßung für alle Anwesenden und bedankte sich für die freundliche Aufnahme und Gastfreundschaft vor Ort. Im Auftrag des Bischofs sei er gekommen, wie er ausführte, um die im Zehnjahresrhythmus stattfindende Visitation vorzunehmen. Deren Sinn und Zweck sei es, sich bei den Pfarrgeistlichen über die Entwicklung der hiesigen Seelsorge zu informieren, und sich zugleich die Sorgen und Nöte der Pfarrgemeinde anzuhören, nicht zuletzt um diesbezüglich mögliche Anregungen und neue Impulse geben zu können.

In seiner Predigt nahm er insbesondere die Lesung vom Tage und das von Pfarrer Zinecker verkündete Johannes-Evangelium in den Blick und zog daraus so manche Parallele in die Gegenwart: Mit den Worten des Stephanus „Ihr Halsstarrigen, ihr, die ihr euch mit Herz und Ohr immerzu dem Heiligen Geist widersetzt, eure Väter schon und nun auch ihr (…)“ seien nicht „die Anderen“ gemeint, sondern jeder und jede von uns könne sich angesprochen fühlen. Der Märtyrer Stephanus stirbt aufgrund von Hass, aber er vergibt denen, die ihn quälen. Ohne den Blick zum Himmel wäre das nicht möglich; denn erst aus dem Himmel strömt die Hoffnung und kann auch für uns, in unseren Tagen aufleben. Aus dem Evangelium geht hervor: Sogar „mitten in der Wüste“ schenkt Gott Leben im Überfluss.

Der Regionaldekan machte seinen Zuhörern Mut zu einem erneuerten Leben im Glauben – auch in schwerer Zeit – und rief eindringlich dazu auf, der Pfarrgemeinde miteinander ein Gesicht zu geben und auf den (Pilger-)Wegen des Lebens weiter voranzugehen.

Im Anschluss an die Gottesdienstfeier folgte der abschließende Programmpunkt der Großen Visitation: Hatte sich Kruschina nachmittags schon mit den Priestern und der pastoralen Mitarbeiterin über das seelsorgerliche Wirken für die Pfarrei St. Jakob und ihrer Expositur unterhalten, so nahm er sich nunmehr noch Zeit für eine Gesprächsrunde im kleinen Kreis von Pfarrer, Kirchenpflegern und Pfarrgemeinderatssprechern. Wichtige Themenfelder der Kirche kamen hier zur Sprache, ausgehend von der Vergangenheit über die Gegenwart – bis hin zu einem Blick in die nähere und fernere Zukunft, wie Relevanz der Kirche in der Gesellschaft gestern und heute, Priestermangel, Missbrauchsdebatte, Kirchenaustritte, geplanter Neuzuschnitt der Dekanate im Bistum und vieles andere mehr.

Viel Lob hatte Kruschina schlussendlich noch parat für das, was er vor Ort gesehen und erfahren hatte. Dass es ein harmonisches Miteinander „auf Augenhöhe“ in der Pfarrei und ihren Gremien gebe, habe er bereits aus den ihm vorab zugeleiteten schriftlichen Zustandsberichten entnehmen können. Ganz begeistert zeigte er sich von der Homepage der Pfarrei, die keine Wünsche offenlasse, sowie vom Angebot, Gottesdienste auch im Livestream – in hoher technischer Qualität – anzubieten.

Mit einem herzlichen Dankeschön von Stadtpfarrer Zinecker an den Regionaldekan endete die Visitation.

Im Bild:
– Regionaldekan Holger Kruschina und Stadtpfarrer Dieter Zinecker feierten mit vielen Gläubigen einen festlichen Gottesdienst anlässlich der Großen Visitation in der Pfarrei St. Jakob in Cham
– Gesprächsrunde im Kreis von Verantwortlichen der Pfarrei

Auch in unserer Pfarrei hat man am heutigen Sonntag in allen Gottesdiensten ganz besonders der vielen Toten der Corona-Pandemie gedacht. Das Gebet galt dabei auch allen, die infolge unheilbarer Erkrankung oder unbegleitet durch Angehörige und Freunde in diesen Monaten einsam gestorben sind, sowie den vielen Menschen, die den Erkrankten unter Einsatz all ihrer Kräfte beistehen. Gerade der österliche Glaube an die Auferstehung, so die Zelebranten Stadtpfarrer Dieter Zinecker bzw. Pfarrvikar Pater Jim, gebe allen Verstorbenen Trost und Hoffnung auf ein Leben in Gottes himmlischem Reich.

Als äußeres Zeichen für dieses liebevolle Gedenken waren am Marienaltar der Pfarrkirche ein Trauerflor und entzündetes Kerzenlicht angebracht (im Bild). Daneben leuchtete die Osterkerze, d a s Symbol für den Auferstandenen Herrn Jesus Christus.

Sehen Sie auch das Video und die Rede des Bundespräsidenten zum Zentralen Gedenkakt für die Verstorbenen in der Pandemie.

Die heutige Sonntagsmesse haben wir wieder live ins Internet übertragen. Vielen Dank fürs Zuschauen! Nach den Störungen bei den letzten beiden Videos hat es offenbar dank ein paar technischer Umbauten wieder gut geklappt. 😅

Öffnen auf Youtube...

Mit Jesus verbunden

Damit die Jünger die Verbindung zwischen Gott und Menschen verstehen, bedient Jesus sich im Evangelium vom 5. Sonntag der Osterzeit eines Bildes aus dem Alltag der damaligen Menschen: Das Bild von einem Weinstock.

Jesus sieht sich als der Weinstock, der die Menschen (Reben) mit dem versorgt, was sie brauchen. Diese Verbindung ist für die Menschen lebensnotwendig. Wenn ein Mensch die Verbindung zum Weinstock löst, ist er – nach den Worten des Evangeliums – nicht überlebensfähig. Auf den Glauben bezogen heißt das: Ohne Jesus fehlt dem Glauben die Grundlage. Ein Glaube ohne Grundlage ist nicht möglich.

Am Eingang unserer Pfarrkirche wird dieser Zusammenhang noch in ein ganz anderes Bild gebracht. Genau über dem Eingang findet sich das Gesicht Jesu in Stein gehauen. Wenn ich durch den Eingang gehe, dann kommen mir die Worte aus dem Hochgebet in den Sinn: „Durch ihn und mit ihm und in ihm …“.

Der Kopf Jesu ist über der Tür. Die Tür kann man somit auch als Körper Jesu sehen. Wenn ich also durch die Tür trete, dann gehe ich in ihn hinein, ich bin in ihm und werde durch ihn gestärkt.

Jeder Besuch der Kirche ist also eine Bestätigung und Bestärkung meiner Verbindung zu Jesus. Ich bleibe so an Jesus dran, wie eine Rebe am Weinstock und mein Glaube bekommt die Nahrung, die er braucht.

Eine gute, stabile Glaubensverbindung wünscht Ihnen
Michaela Maier, Gemeindereferentin

 

Liebe Besucher unserer Kirche, liebe Pfarrgemeinde,

am 21. April feiern wir den Gedenktag des Hl. Bruder Konrad von Parzham. Konrad war 41 Jahre lang Pförtner im Kloster der Kapuziner von Altötting. Dort hat er für Wanderer und Arme viel Gutes getan. Seine bekanntesten Worte waren: „In Gottes Namen!“ Konrad starb am 21. April 1894.

Wenn wir heute „In Gottes Namen!“ sagen, dann hat das oft einen eher angestrengten Unterton. Wir sagen es, wenn wir eigentlich schon nicht mehr können oder wollen.

Bei Bruder Konrad hatte dieser Satz sicher eine andere Bedeutung. Zum einen: Er hat alles, was er tat, zur Ehre Gottes getan. Zum anderen war ihm bewusst: Gott ist da. In allem und jedem.

Vielleicht wäre es eine gute Übung für jeden von uns, den Tag mit den Worten des Heiligen Konrad zu beginnen: „In Gottes Namen!“ – und in dem Bewusstsein, dass wir als Christen aufgerufen sind, uns jeden Tag neu in den Dienst Gottes zu stellen.

Herzliche Grüße
Michaela Maier, GR,
Dieter Zinecker, Pfr.,
Pater Jim, Pfarrvikar

Lieder

326 Wir wollen alle fröhlich sein
790 Halleluja lasst uns singen
791 Der Heiland erstand
455 Alles meinem Gott zu Ehren
542 Ihr Freunde Gottes
543 Wohl denen, die da wandeln

Andachten

675,1 Erwartung
675,4 Auferstehung
680,9 Wiederkunft

Stundengebet

624 Laudes in der Osterzeit
641-644 Vesper in der Osterzeit
659 Abendlob
662-665 Komplet

Psalmen

31 Selig der Mensch
33 Herr, unser Herrscher
36 Auf dich haben unsere Väter vertraut
46 Lass dein Angesicht über uns leuchten
50 Unsere Tage zu zählen

Allgemeine Gebete

4 Rosenkranz: Die glorreichen Geheimnisse
6 Vor Gottes Angesicht
8 Lobpreis
11 Meine Zeit in Gottes Händen

Bruder-Konrad-Litanei

Herr, erbarme dich unser.
Christus, erbarme dich unser
Herr, erbarme dich unser.

Christus höre uns – Christus, erhöre uns
Gott Vater vom Himmel – erbarme dich unser
Gott Sohn, Erlöser der Welt – erbarme …
Gott Heiliger Geist – …
Heiligste Dreifaltigkeit, ein einiger Gott

Heilige Maria – bitte für uns
Heiliger Franziskus von Assisi
Heiliger Konrad von Parzham
Du treuer Diener der Kirche
Du Vorbild der gotterfüllten Arbeit
Du Spiegel der Geduld und Sanftmut
Du Muster des Gehorsams und der vollkommenen Armut
Du Abgrund an Demut und Bescheidenheit
Du Meister der Gottesliebe und des inneren Gebetes
Du inniger Verehrer der lieben Gottesmutter
Du eifriger Apostel an der Klosterpforte zu Altötting
Du väterlicher Freund der Kinder
Du edler Wohltäter der Armen
Du geduldiger Tröster der Betrübten
Du barmherziger Fürsprecher für die Sünder
Du nimmermüder Helfer des Volkes
Heiliger Konrad, du mächtiger Fürsprecher am Throne Gottes

Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt – verschone uns, o Herr.
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt – erhöre uns, o Herr.
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt – erbarme dich unser.

Fürbitten

Jesus Christus, der sich der verstoßenen Menschen annahm, bitten wir:
1. Für alle Christen: schenke ihnen deine Liebe. Herr, erbarme dich. Christus, erbarme dich.
2. Für die Politiker: hilf, dass ihre Maßnahmen auch den Notleidenden zugutekommen. Herr, erbarme dich. Christus, erbarme dich.
3. Für die im Leben Gescheiterten: lass sie geduldige und gütige Helfer finden. Herr, erbarme dich. Christus, erbarme dich.
4. Für unsere Gemeinde: bewahre uns davor, Notleidenden gleichgültig zu begegnen. Herr, erbarme dich. Christus, erbarme dich.

Barmherziger Gott, durch den heiligen Konrad von Parzham haben die Armen deine Liebe erfahren. Lass auch uns nicht müde werden, allen Gutes zu tun durch Christus, unseren Herrn.
A.: Amen.

Vaterunser

Gegrüßest seist du Maria

Gebet

Gott,
du hast den heiligen Bruder Konrad
zum Dienst an den Wallfahrern
und Notleidenden berufen.
Mache auch uns bereit,
in Geduld und Güte denen zu begegnen,
die auf unsere Hilfe warten.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Ehre sei dem Vater…

Reichlich Osterfreude hat sich ausgebreitet am Samstagabend in unserer Pfarrkirche, deren Glocken zum Festgeläut anschwellen durften: Denn verkündet wurde in der Osternacht die Frohbotschaft von der Auferstehung und vertrieben das „Dunkel der Herzen“ – vertrieben vom Licht des Lebens. Das Geheimnis jener Nacht (aus gegebenem Anlass diesmal schon früh am Abend gefeiert) wird von der Liturgie ja so gewaltig entfaltet, dass auf die Mitfeiernden eine Flut an Eindrücken einströmt:

In der Lichtfeier, dem spannungsgeladenen Wechsel von der Dunkelheit zum Licht, wird szenisch umgesetzt, was als „Geheimnis des Glaubens“ gefeiert wird. Und mit der gerade entzündeten Osterkerze trägt Stadtpfarrer Dieter Zinecker d a s Symbol für den Erstandenen durch das ansonsten dunkle Kirchenschiff zum Altar. Auch das Osterlob, gefühlvoll gesungen von Gemeindereferentin Michaela Maier, bewegt die Sinne; ehe im Wortgottesdienst die Geschichte der Welt und ihrer Menschen facettenreich dargestellt wird. Zwischen den einzelnen Lesungen verbreiten die Antwortpsalmen von Kantorin Eva Berzl Hoffnung auf Gottes Wirken im Jetzt und Heute: „Sende aus deinen Geist und das Antlitz der Erde wird neu.“

Langsam kommt der Übergang vom Dunkel zum Licht – und alle Anwesenden können sich vom feierlichen Osterhalleluja berühren lassen. Der Pfarrer verkündet das Markus-Evangelium und dessen bahnbrechende Botschaft: „Erschreckt nicht! Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden; er ist nicht hier.“

Von Ostern als einzigartiger „Geschichte gegen den Tod“ handelt die Festpredigt von Pfarrer Zinecker. Sein Blick geht dabei zurück ins 14. Jahrhundert, als in Europa die Pest wütet und den Schriftsteller Boccaccio zu seinem legendären Werk „Il Decamerone“ inspiriert: Junge Leute fliehen vor der Seuche in Florenz auf ein Landhaus und suchen Zerstreuung darin, sich gegenseitig Geschichten gegen den Tod zu erzählen. „Und damit sind wir hier bei uns heute, mitten in unserem Leben: Immer gibt es für uns und für die Menschen rings um uns bedrückende Erfahrungen (…) und jetzt seit gut einem Jahr umso mehr. Einschränkungen, schwerwiegend und belastend (…).“ Da gelte: „Wir Christen müssen um Gottes willen zusammenkommen, um Geschichten des Neubeginns und der Liebe zu hören: Geschichten, die ins Leben führen. Kirche ist eine Erzählgemeinschaft: Erzähl mir von deinem Glauben: Erzähl mir von der Hoffnung, die du hast, die du trotz allem, was du Negatives aufzählen kannst, nicht aufgibst. Erzähl mir vom Leben!“ Erzählen nicht im Sinne von gegenseitiger Zerstreuung und trotz mancher offenbleibenden Fragen aus den uralten Schriftworten, wie der Prediger betont. „Kardinal Marx hat gesagt: Von Ostern muss ein Impuls der Erneuerung ausgehen: Für jeden einzelnen von uns, für mich als Mensch: Für die Kirche insgesamt, in der so viele Schattenseiten zu sehen sind (…). Erneuerung auch für die ganze Welt.

Liebe Mitchristen, Ostern ist tatsächlich und im wahrsten Sinne des Wortes ein Fest gegen den Tod: Und so feiern wir diesen „Schwellengottesdienst“: Wir brauchen uns nicht vertrösten lassen mit dem, was in einem Leben möglich ist, das doch zugrunde geht. (…) Das Duell zwischen Tod und Leben ist entschieden. Die Totenstille dieser Welt ist überwunden. Der Weg vom Dunkel ins Licht ist endgültig eingeschlagen.“

Nach der eindrucksvollen Predigt verlagert sich das Geschehen zum Taufbecken: Im Rahmen der Tauferneuerung wird die Weihe des Taufwassers mit der Osterkerze vollzogen, die Gläubigen erneuern ihr Taufversprechen. Österlicher Jubelgesang begleitet dann die Eucharistie, zu deren Abschluss Pfarrer Zinecker den Anwesenden und der ganzen Pfarrgemeinde – auch per Livestream – gesegnete Ostern wünscht. Den vielen Mitwirkenden sagt er ein herzliches Dankeschön für ihr großes Engagement, insbesondere den Ministranten, Eva Berzl für die musikalische Begleitung und Mesnerin Sabine Schardt. Gute Tradition ist schließlich die Segnung der Osterspeisen. Und im (gesprochenen) Schlusslied können alle Mitfeiernden nochmals ihre Osterfreude zum Ausdruck bringen: „Er ist erstanden von dem Tod (…) Halleluja.“

Im Bild:
Feierliche Gestaltung der Osternacht in St. Jakob – mit einer Fülle von Eindrücken

Angefangen vom Palmsonntag über den Gründonnerstag und Karfreitag bis hin zur Lichtfeier der Osternacht erlebten auch viele Gläubige der Expositur Vilzing die Gottesdienste an den Osterfeiertagen.

Die Osternacht begann am Vorplatz der St. Laurentiuskirche, wo das Osterfeuer loderte und geweiht wurde. An ihm wurde die Osterkerze entzündet. Gemeinsam zog Pfarrvikar Pater Jim mit den Lektoren und Ministranten in die dunkle Kirche ein. Mit dem dreimaligen Ruf ,,Lumen Christi“ und der Antwort ,,Deo gratias“ wurde nach und nach das Licht der Osterkerze auf die Kerzen der Ministranten und der Gottesdienstbesucher verteilt. So erhellte sich die Anfangs noch dunkle Kirche immer mehr.

Von mehreren Lektoren wurden die Lesungen vorgetragen. Beim österlichen Gloria vor dem Evangelium ertönten zum ersten mal seit Gründonnerstag wieder die Orgel, die Glocken der Kirche und die Ministranten ließen ihre Handglocken erklingen.

„Christus ist vor knapp 2000 Jahren in Jerusalem auferstanden“, so Pater Jim in seiner Predigt, „er ist für die ganze Welt auferstanden, so dass er jetzt hier ist, mitten unter uns. Sein Geist der Liebe ist stärker als alle Distanz, die wir jetzt – in Zeiten von Corona- um der Liebe willen, körperlich einhalten müssen! ,,Deshalb“, so der Geistliche ,,lasst uns in dieser Osternacht umso lauter und mit großer Zuversicht das Leben begrüßen und aus ganzem Herzen rufen Christus ist auferstanden! Halleluja!“, so beendete Pater Jim seine Predigt. Im Anschluss segnete er die mitgebrachten Speisen sowie das Wasser, mit dem im kommenden Jahr die Täuflinge ihr erstes Sakrament empfangen werden.

Abschließend sagte der Geistliche allen ein „Vergelt’s Gott“, die mitgewirkt hatten.

Musikalisch sehr würdevoll wurde die Auferstehungsfeier von Franziska und Andreas Zistler umrahmt.

„Absprung vom Karussell Tod“
Wilhelm Wilms

Liebe Besucher unserer Kirche, liebe Pfarrangehörige!

Wir können Ostern feiern! Vielleicht nicht so, wie wir es uns wünschen, mit vielen Besuchen, eng gedrängt in der Kirche, mit unbeschwerter Freude, Händedrücken und Umarmung. Aber wir feiern es mit Überzeugung, mit dem Wissen um den Sinn dieser Tage, mit einer inneren Freude:

„Gott / wir sind auf dem karussell unserer logik wahnsinnig geworden … immer im kreis … immer in uns selbst … ostern ist denken übers denken hinaus / ostern ist der aufstand gegen das bloß gedachte / ostern ist absprung vom karussell tod … auferstehung / ein unmögliches wort / gott / aber wir sagen es dennoch / auf wiedersehen / allen / die der tod verwandelt hat“
(Wilhelm Willms, der geerdete Himmel. wiederbelebungsversuche Kevelaer, 10.20)

Der Tod ist nicht abgeschafft, es gibt so viel Sterben mitten im Leben, so viele sind nicht mehr da und fehlen uns. Aber unser Leben hat eine Perspektive: Es gibt etwas jenseits vom dem, was wir unmittelbar überblicken können: Einer ist abgesprungen vom ewig sich drehenden Karussell: Hinübergesprungen in eine neue Wirklichkeit. Darauf können wir hoffen, es glauben, es erahnen.
„Doch über allem strahlt ein Lachen / An Dich zu denken / Wie gut das tut / Ist diese Freude in der Trauer … die Botschaft, die Du sendest / Ich wart auf dich / du wirst schon seh`n …! (Ralf Huning)

Das ist unser österlicher Glaube: Es gibt etwas über unser begrenztes Dasein hinaus, da wartet einer auf uns, welch eine Freude.

Ihnen ein frohes und gesegnetes Osterfest!
Ihre
Dieter Zinecker, Pfarrer
mit P. Jim, Pfarrvikar, und Michaela Maier, Gemeindereferentin

Auferstehungs-Andacht

Gl 675,4 Die Auferstehung Jesu ist die Mitte unseres Glaubens.

Vesper in der Osterzeit

Gl 642,4 Christus ist unser Osterlamm
Gl 643 + 644 Danket dem Herrn, denn er ist gütig

Lieder – Osterzeit

Gl 328 Gelobt sei Gott im höchsten Thron
Gl 329 Das ist der Tag, den Gott gemacht
Gl 334 O Licht der wunderbaren Nacht
Gl 790 Halleluja lasst uns singen

Was für ein Fest!

Das ist das Fest, das uns stärkt mit der Strahlkraft des auferstandenen Christus.
Das ist das Fest, das uns blüht, wie die wahre Freude der aus dem Tod Erlösten.
Das ist das Fest, das uns lockt wie der knospende Frühling in der neuen Schöpfung.
Das ist das Fest, das uns einlädt an den gedeckten Tisch der Sehnsucht und des brennenden Herzens.
Das ist das Fest, das uns führt in die weiten Räume des unzerstörbaren Lebens.
(Paul Weismantel, Fastenkalender 2020, 12.4.2020)

Singt, ihr Christen

Kv: Singt, ihr Christen, singt dem Herrn: Halleluja, Halleluja, Halleluja!
1.) Weihet dem Osterlamm, Christen, Gesänge des Lobes! Das Lamm erlöste die Schafe; Christus, der ohne Schuld, versöhnte die schuldige Welt mit dem Vater.
2.) Tod und Leben stritten im Kampf wie nie einer war; der Fürst des Lebens erlag dem Tod; zum Leben erstanden, triumphiert er als König.
3.) Maria, sage uns an: Was hast du auf dem Wege gesehn? Ich sah das Grab, und Christus sah ich, der lebt. In seiner Klarheit sah ich den erstandenen Herrn.
4.) Ich sah das Tuch und die Linnen und sah die Engel, die sagten mir sichere Kunde. Ja, auferstanden ist Christus, er, meine Hoffnung. Nach Galiläa geht er den Seinen voran.
5.) Wir wissen: erstanden ist Christus, wahrhaft erstanden vom Tod. Du Sieger, du unser König, erbarme dich unserer Not.
Amen, Halleluja
Altes Gotteslob Nr. 217

Wenn das einer könnte

„Friede sei mit euch! Nach diesen Worten
zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite“ (Joh 20,19f.)
seine Narben zeigen, / seine Wunden, das Blut
noch nicht getrocknet
und nicht fluchen / nicht richten
wenn das einer könnte
die Reihe wäre an ihm / den Himmel auszugraben
die vergessenen Toten
Wilhelm Bruners, Verabschiede die Nacht, Klens-Verlag, S. 74

ostern III

einmal werden / die steine leicht
auf unseren gräbern / liegen
und leicht / werden wir uns erheben / aus dem staub und
über schwellen gehen / mit flügelschritt
ein wind wird uns / forttragen in den kreis / der wartenden und
brot und wein gehen / von mund zu mund
Wilhelm Bruners, Niemandsland Gott, Tyrolia-Verlag, S. 75

Mit Osteraugen sehen

Gott, mit Osteraugen wollen wir unsere Welt sehen.
Du hast uns eine neue Brille geschenkt, damit wir auf die Welt blicken im Licht der Auferstehung deines Sohnes.
Jedes Jahr lässt du die Erde neu aufblühen und in frischem Grün erstrahlen. Uns Menschen hast du in deine Schöpfung gestellt und sie uns übergeben. Wir können die Welt gestalten und in Achtung voreinander und in Liebe miteinander verbunden leben.
Deinen Sohn hast du gesandt: Er ist uns Menschen zugetan. Er hat das geknickte Rohr nicht gebrochen und den glimmenden Docht nicht ausgelöscht.
Für uns hat er getragen und ertragen, was ihm bestimmt war: Das Kreuz hat er angenommen, um mit uns Menschen das Leid zu teilen. Er trägt es mit uns und für uns und uns voran.
Im Licht des Ostermorgens hast du ihn auferweckt: Das Grab ist leer, der Held erwacht. Die Hoffnung auf ein neues Leben hast du uns ins Herz gepflanzt.
Lass uns leben als Kinder des Lichts, als Kinder des Neuen Bundes, den er gestiftet hat, in der Zuversicht, dass nichts uns trennen kann von dir, Gott: Der du das erste und letzte Wort sprichst: Werde, lebe – und höre nicht auf damit.
(nach Gedanken von Michael Johannes Schindler, in: Gottes Volk. Bibel und Liturgie im Leben der Gemeinde 4/2018, S. 22)

Du bist im Weiten nah

Wo sind sie, Herr, die Engel des Lichts, die uns sagen, wo du uns erwartest, ganz anderswo als hier, wo wir dich begruben.
So wie wir den Stein vor dein Grab wälzten, so sind unsere Herzen verriegelt mit doppeltem Türschloss.
Ganz wie Maria Magdalena wollen wir dich festhalten, wir sperren dich weg in Kirche, flanieren durch die Straßen, und jammern in der Verlorenheit, du habest uns verlassen.
Und doch fort und fort in der Öde des Gewühls, im Augenglanz eines Sterbenden, in der Wonne der Liebenden, in der Lieblichkeit des Frühlings, im Aufwogen unseres Blutes, im Teilen mit den Bedürftigen ist dein Auferstehn.
Alleluja, du Auferstehender, unsern Gräbern entronnen, du bist im Weiten, weit von uns, irgendwo – und erschreckend nah … o Auferstehung heute.
aus der französischen Zeitung „Prier“

Wir sind Kinder des achten Tags

(Th. Wilder, Wir Kinder des achten Schöpfungstags, Deutsch 1986, S. 23)