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Regen? Kein Problem. Davon ließen sich die Mitglieder und Gäste der Kolpingsfamilie nicht abhalten, gut gelaunt das Kloster Speinshart und das idyllische Klosterdorf zu erkunden. Pater Johannes Bosco, der Kaplan in St. Jakob und Vizepräses der Kolpingsfamilie Cham, begrüßte die Besucher herzlich und führte sie durch das Kloster und die wunderschöne Barockkirche Maria Immaculata. In der Kirche ist so viel zu sehen, dass jeder Blick Neues entdecken lässt. Die Kirche wird von einem großen Rosenkranz in der Mitte des Kirchenschiffes geprägt, es ist ein Zeichen für die Rosenkranzbruderschaft.

Der Pater zelebrierte eine Maiandacht, bei der er vom Organisten Hajo Maier unterstützt wurde. Nach einem gemütlichen Mittagessen im Klosterhof wurde das Kloster besichtigt. Pater Bosco erzählte die Legende, die sich um die Entstehung und Gründung des Klosters rankt. Adelvolk und Richenza von Reifenberg gründeten das Kloster um 1145 nach einer Rettung aus Not.

Auch heute noch wird im Kapitelsaal das Treffen der Mitglieder des Prämonstratenser Ordens abgehalten. Zwar gibt es Sorgen um den Erhalt, denn es fehlt an Novizen, die sich für ein Leben im Kloster entscheiden.

Sehenswert ist das Klosterdorf. Schmucke Häuser und bunte Garten regen zum Spazieren gehen und träumen ein.

Nach Kaffeetrinken im Nachbardorf ging es mit vielen Eindrücken und dem Reisesegen, welcher Pater Johannes spendete, zurück nach Cham. Bei gutem Wetter werden sicher viele das Kloster erneut besuchen.

Die Kolpingsfamilie Cham besuchte am vergangenen Sonntag Pfarrer Alexander Dyadychenko in Rötz. Er war in seiner Zeit als Kaplan und Vizepräses in Cham der Kolpingsfamilie Cham ans Herz gewachsen, daher war die Freude groß, den beliebten Geistlichen in seiner Pfarrei Rötz im Gottesdienst erleben zu können.

Seine fröhlich, frische Art, das Evangelium zu verkünden tat richtig gut. Schön zu sehen, wie wohl sich der Pfarrer an seinem neuen Wirkungsort fühlt und wie er von seiner Gemeinde geschätzt wird.

Der Vormittag klang bei Weißwurst und Brezn gemütlich aus und viele schöne Erinnerungen wurden mit Alexander Dyadychenko ausgetauscht. Es war sicher nicht der letzte Besuch in der Kirche St. Martin in Rötz.

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Ausflug der Kolpingsfamilie Cham zu Pfarrer Dyadychenko in St. Martin, Rötz

Bei strahlendem Sonnenschein ging es mit der Kolpingsfamilie Cham auf den Lamberg.

Kaplan Martin Popp hielt in der Wallfahrtskirche „Heilige Walburga“ eine kleine Andacht und erinnerte dabei an die Jünger Jesu.

Im Anschluss wurde im Freien Kaffee getrunken, um das Osterfest ausklingen zu lassen.

„So viel kam zusammen? Das ist ja wunderbar“ freuten sich die Mitglieder des Weißen Ring, als sie am vergangenen Donnerstag von der Vorsitzenden der Kolpingsfamilie Cham, Gabriele Dahlmann, den großen Spendenscheck überreicht bekamen.

Bei der Lesung von Ex-Mordermittler Josef Wilfling im März war durch den Verkauf der Eintrittskarten die stolze Summe von 2.188 Euro zusammen gekommen. „Es ist uns immer eine Freude, wenn wir mit einer Spende Gutes tun können“ sagte Dahlmann bei der Übergabe. Mit dieser Summe kann der Weiße Ring wieder eine Menge Hilfe in die Wege leiten und ein wenig die Not der betroffenen Kriminalitätsopfer lindern.

Mehr über die Arbeit des Weißen Rings erfahren Sie auf der Webseite des Weißen Rings Cham. Ebenfalls auf der Webseite des Weißen Rings findet auch ein Bericht über die Lesung von Josef Wilfling.

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Spendenübergabe

Alles rund um den Kaffee erfuhren die Mitglieder der Kolpingsfamilie Cham, als sie vor einigen Tagen die Kaffeerösterei Chamer Land besuchten.

Jürgen Wittmann begann seinen Einblick in das beliebte Getränk mit dem Ursprung – den Bohnen. Dass Kaffee nicht gleich Kaffee ist, stellte die wissbegierige Gruppe ganz schnell fest. Bis endlich die wohlriechende und belebende Flüssigkeit in die Tasse kommt, hat die kleine, kirschgroße Kaffeebohne eine Menge hinter sich und viele Handgriffe sind erforderlich, um das richtige Aroma heraus zu kitzeln. Es war spannend den Röstungsvorgang zu beobachten und dann die verschiedenen Zubereitungsarten zu sehen – es gibt viel mehr als nur Filter, Kaffeepulver und heißes Wasser. Das sind zwar die Grundzutaten, aber auf das „Wie“ kommt es an. Das konnten die Anwesenden dann auch testen. Jeder hat so seine Vorlieben, aber alle waren sich einig, ein guter Kaffee ist seinen Preis und Zeit für die Zubereitung wert. Und wer keinen Kaffee mag, wie wäre es mal mit einem Tee auf Kaffeeblüten?

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Interessiertes Zuhören und Zuschauen bei der interessanten Führung in die Welt des Kaffee mit Jürgen Wittmann

Es ist ein ehrenwerter Brauch, am Heiligen Abend die Gräber von verstorbenen Angehörigen und Freunden zu besuchen, ein Licht für sie zu entzünden und ihrer im Gebet zu gedenken. Wenn dann kurz nach Einbruch der Dunkelheit die Kolpingsmusik die traditionellen Weihnachtslieder und Choräle erklingen lässt, versammeln sich besonders viele Menschen auf dem Chamer Friedhof – und lassen sich mitnehmen in der Erwartung und Freude auf die Geburt Christi. So waren auch heuer sehr viele unterwegs und durften sich auch an dem warmen Lichtermeer Hunderter Kerzen erfreuen.

Am Ende der halbstündigen Darbietung bedankte sich Stadtpfarrer Dieter Zinecker für die Bereitschaft und das Engagement der Musiker, das den Friedhofsbesuchern Jahr für Jahr eine große Weihnachtsfreude bereitet, und wünschte allen Anwesenden frohe und gesegnete Weihnachten.

Kolping feiert ihren Gedenktag, ehrt treue Mitglieder und nimmt neue Mitglieder auf.

Vergangenen Montag besuchten viele Kolpings Mitglieder das Fahrradmuseum in Arnschwang. Der Vorsitzende des Museums Hans Hruschka empfing die Kolpingsfamilie und ließ es sich nicht nehmen, sie durch die interessante Ausstellung zu führen. Das Museum beschäftigt sich mit der Geschichte und Kultur des Fahrrads. Viele Exponate sind sehr alt, einige gibt es auch nur in Arnschwang zu sehen. Das Hochrad wurde bestaunt und die Frage gestellt, wie mit so einem Gerät gefahren werden konnte. „Wie kommt man denn da überhaupt hoch“ fragte ein Besucher und Hruschka erklärte es sehr anschaulich, danach war jedem klar, dieses Fahrrad konnte keine Zukunft haben. Die Fahrräder der 50er Jahre kannten noch viele, oder waren damals damit unterwegs.

Im kleinen, gemütlichen Café zeigte der Schwiegersohn von Hruschka einen modernen Fahrradreifen eines Radsportlers. Dieser Reifen besteht ganz aus Karbon und ist federleicht. Nach der Führung trafen sich alle zum gemütlichen Teil. Hruschka setzte sich zu der Kolpingsfamilie und erzählte Lustiges aus dem „Nähkästchen“ des Museums. Zum Abschluss spendierte er noch eine Runde Hochprozentigen. Der Besuch endete erst gegen 21 Uhr und hat allen sehr viel Spaß gemacht.

Die Kolpingsfamilie (es sind nicht alle Teilnehmer auf dem Bild) im Fahrradmuseum Arnschwang

Die Kolpingsfamilie Cham besuchte am vergangen Montag die Synagoge und den jüdischen Friedhof in Straubing. Sie wollte damit ein Zeichen setzen, gegen den aufkommenden Antisemitismus. Guido Scharrer, der die Gruppe begleitete, sagte, dass nach neuen Umfragen 40 Prozent der Befragten eine antijüdische Haltung einnehmen würde.

Zuerst ging es zum alten jüdischen Friedhof am Thomasweg in Straubing, Scharrer beantworte die Fragen bezüglich Beerdigungsriten. Die Mitglieder der Kolpingsfamilie Cham erfuhren, dass der Jude ganz einfach bestattet werde. Kurz nach seinem Tod in einem von der Gemeinde genähten Hemd in einem Sarg aus sechs Brettern, ohne Schnickschnack. Auch das Grab ist ganz einfach und soll nicht mehr bearbeitet werden. Was darauf wächst, darf wachsen. Erst mit der Zuwanderung der Juden aus dem Osten kam Blumenschmuck dazu.

Danach ging es zur Synagoge. Hier fällt zuerst auf, dass schon der Außenbereich mit Kameras überwacht wird und auch die Türen streng per Schließanlage gesichert sind. Die Synagoge wurde 1907 eröffnet. Straubing bildete damals mit 35 Familien das jüdische Zentrum in Niederbayern. Sie kamen aus Landshut, Passau, Deggendorf, Plattling, Vilshofen und Grafenau. Scharrer erzählte den interessierten Besuchern viel über das Leben der Juden von damals und heute. Mit dem hinterhältigen und brutalen Mord an einem Viehhändler am 15. März 1933 begann auch in Straubing die Leidenszeit der Juden. 1933 befanden sich 110 Juden in Straubing, 1939 nur noch 51. Mittlerweile ist die Gemeinde auf fast 1.000 Mitglieder angewachsen. Zum 100-jährigen Bestehen der Gemeinde war der damalige Bundespräsident Roman Herzog und der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Ignaz Bubis, nach Straubing gereist.

Das Herzstück der Synagoge ist das Allerheiligste, in dem die Thora, die fünf Bücher Mose aufbewahrt wird. Aus dieser wird bei der Versammlung gelesen. Heute sitzen Frauen und Männer gemeinsam im großen Versammlungsraum, nicht mehr die Frauen auf der Empore, jedoch noch immer geschlechtergetrennt. Auch in der Synagoge brennt ein Licht, es symbolisiert die Anwesenheit Gottes, es brennt aber nicht mehr nach Ende der Versammlung. In der Synagoge hängen zwei Gedenktafeln in deutscher und hebräischer Sprache, mit den 92 Namen der Gemeindemitglieder, die in der Zeit des Nationalsozialismus ermordet wurden. Scharrer beantwortete viele Fragen. Beim Verlassen der Synagoge zeigte er auf den Westgiebel mit den Gebotstafeln.

Wiesenfelden, der Beckenweiher waren am letzten Samstag das Ausflugsziel der Kolpingsfamilie Cham. Bei schönem Herbstwetter wurde der Rundweg gegangen und die interessante Landschaft mit ihrer sehenswerten Flora und Fauna erkundet.

Die kleine Marien – Wallfahrtskapelle in Heilbrunn stand im Anschluss auf dem Programm. Erwin Reith erwartete die Gruppe und zeigte ihr die Gnadenquelle, die Kapelle und die danebenstehende Kirche. Mit dem Organisten Hajo Maier erklang die Eisenbarth-Orgel zur Freude der Ausflügler.

Den Abschluss dieses schönen Nachmittags machte eine gemütliche Runde im Gasthaus Steudl.

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Spaß macht es