Endlich wieder – nach siebenwöchiger Auszeit – miteinander Gottesdienst feiern am „Tag des Herrn“, am Sonntagvormittag in unserer Pfarrkirche! Groß war da die Freude – und bei allen Beteiligten deutlich hör- und sichtbar:

Bei den Gläubigen, die sich anfangs erst ein wenig einfinden mussten in die speziellen äußeren Bedingungen (Abstand halten, Mund-Nasen-Schutz), damit aber sehr schnell und problemlos zurechtkamen. – Und ebenso beim Zelebranten, Pfarrer Dieter Zinecker, der herzliche Willkommensworte an seine Pfarrgemeinde richtete, sichtlich angetan davon, einander wieder begegnen und miteinander – noch in der Osterzeit – Jesus als den Auferstandenen im Gottesdienst feiern zu können.

Zwar darf der Volksgesang aus Sicherheitserwägungen derzeit lediglich in reduziertem Umfang gepflegt werden; das österliche Halleluja und einige wenige Festgesänge, unterstützt von Eva Berzl an der Orgel, brachten jedoch auch in musikalischer Hinsicht sogleich wieder vertraute Stimmung in das Gotteshaus.

Für seine Predigt hatte der Stadtpfarrer bemerkenswerte Gedanken von Papst Franziskus mitgebracht, über offene und geschlossene Türen. In manchen Gegenden der Welt müssten Türen nicht abgeschlossen werden, in manch anderen dagegen seien Sicherheitstüren mittlerweile normal. Auf das Leben der Kirche jedoch dürfe dieses System nicht angewendet werden, da solle die Tür schützend, aber nicht abweisend sein. Umgekehrt dürfe man eine Tür auch nicht einfach einrennen, sondern müsse um Einlass bitten. Als Bewohner müsse man die Tür häufig aufmachen, um nachzuschauen, ob draußen vielleicht jemand stehe, dem Mut und Kraft zum Anklopfen fehlten. „Wie viele Menschen haben das Vertrauen verloren, haben nicht den Mut, an die Tür unseres christlichen Herzens, an die Türen unserer Kirchen zu klopfen. In Wahrheit wissen wir, dass wir selbst die Hüter und Diener der Tür Gottes sind (…) Jesus ist die Tür, die uns ein- und ausgehen lässt. Das Haus Gottes ist ein Zufluchtsort. Und wenn die Tür verschlossen ist, müssen wir nur sagen: „Herr, lass uns ein!“ Die Kirche ist die Türhüterin eines Gottes, der niemandem die Tür vor der Nase zuschlägt mit der Begründung, er gehöre nicht ins Haus.“

In den Fürbitten wurde vieler Anliegen, insbesondere auch aller Opfer von Unrechtsregimen gedacht. Das Lied am Ende des stimmungsvollen Gottesdienstes schließlich trug der Aktualität in doppelter Hinsicht Rechnung: Dem Mai als „Marienmonat und der angesichts der Corona-Pandemie herrschenden „stürmischen Zeit“: „Maria, breit den Mantel aus (..) lass uns darunter sicher stehn, bis alle Stürm vorübergehn.“

Im Bild:
Sonntagsgottesdienst unter besonderen äußeren Bedingungen: Alle Beteiligten wissen damit umzugehen

Liebe Kinder,
aber auch liebe Erwachsene,

was wisst ihr eigentlich alles über die Mutter Jesu? Wir wollen euch hier gerne ein Maria Mal- und Quizheft zur Verfügung stellen, mit dem ihr vielleicht das eine oder das andere Neue entdecken könnt. Wir wünschen euch viel Spaß damit!

Maria Mal- und Quizheft

Heilige Maria, Mutter Gottes
Viel Spaß beim Rätseln und Ausmalen!

Wenn ihr möchtet, dürft ihr eure ausgefüllten oder ausgemalten Quizbögen gerne in den Briefkasten im Pfarrhaus einwerfen.

(Diözese Regensburg KdöR 2020 | Hauptabteilung Seelsorge | erstellt v. Pastoralreferentin Heidi Braun | Gemeindekatechese
Bibeltext: Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift © 2017, Verlag Katholische Bibelanstalt GmbH, Stuttgart
Lieder: Gotteslob, Katholisches Gebet- und Gesangsbuch, Ausgabe für die Diözese Regensburg)

Hinführung:

Wer Abschied nimmt und für eine längere Zeit oder für immer geht, der hinterlässt eine Lücke. Er fehlt. Auch Jesus wird seinen Jüngern fehlen. Doch er versichert ihnen: Wir werden verbunden bleiben. Durch die Liebe – die konkrete, gelebte Liebe. Und durch den Geist, den Beistand, die Kraft Gottes.

+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Amen.

Lied: Der Heiland erstand (GL 791,1+3)

1. Der Heiland erstand,
der Heiland erstand,
die Nacht ist verschwunden, der Tod überwunden;
aus ewiger Quelle fließt Leben und Licht,
und Mächte der Hölle erschrecken uns nicht.
Halleluja, Halleluja!

3. Ihm töne Gesang,
voll Preis und voll Dank,
verherrlicht, verkläret, als göttlich bewähret
lebt Jesus nun wieder, der Heiland der Welt,
uns hat er als Zeugen und Erben bestellt.
Halleluja, Halleluja!

Gebet

Allmächtiger Gott, lass uns die österliche Zeit in herzlicher Freude begehen.
Lass uns in diesen Tagen die Auferstehung unseres Herrn feiern, damit das Ostergeheimnis unser ganzes Leben prägt und verwandelt.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn.
Amen.

Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten. Und ich werde den Vater bitten und er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll, den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt. Ihr aber kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch sein wird. Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen, ich komme zu euch. Nur noch kurze Zeit und die Welt sieht mich nicht mehr; ihr aber seht mich, weil ich lebe und auch ihr leben werdet. An jenem Tag werdet ihr erkennen: Ich bin in meinem Vater, ihr seid in mir und ich bin in euch. Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer mich aber liebt, wird von meinem Vater geliebt werden und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.
(Johannes 14,15-21)

Kurze Stille

Lied: Komm, Heilger Geist, auf uns herab (GL 797,1+2+4)

1. Komm, Heilger Geist, auf uns herab!
Du bist die schönste Himmelsgab
und aller guten Gaben Quelle;
du machst die Geister rein und helle.

2. O komm, der Armen Vater du!
Du bringst dem Lebensmüden Ruh
und Balsam für der Seele Wunde
und Kühlung in der heißen Stunde.

4. Schenk bangen Herzen Trost und Freud
und trüben Augen Heiterkeit;
komm, all erfreuend Licht, und stille
den Durst nach dir mit Geistesfülle!

Dank und Bitte

V Herr Jesus Christus, du bist vom Tod auferstanden. Du lebst.
A Herr, wir danken dir.
V Du zeigst uns den Weg zum Leben. – A …
V Du bleibst uns nahe mit deiner Liebe. – A …
V Du bereitest uns einen Platz bei deinem Vater im Himmel. – A …
V Du schenkst uns Zukunft. – A …
V Du sendest uns deinen Geist, den Geist der Wahrheit. – A …
V Herr Jesus Christus, wir bitten dich um deinen Geist. – A Herr, erhöre uns.
V Wir bitten um den Geist der Liebe, dass wir uns öffnen für dich und füreinander. – A …
V Wir bitten um den Geist der Freude, der alle Traurigkeit von uns nimmt. – A …
V Wir bitten um den Geist des Friedens, damit wir bereit sind zur Versöhnung. – A …
V Wir bitten um den Geist der Weisheit, damit wir unterscheiden lernen, was wichtig und belanglos ist, was gut und böse ist. – A
V Wir bitten um den Geist der Wahrheit, damit wir dich immer tiefer verstehen. – A …
V Wir bitten um den Geist der Stärke, damit wir aufrecht durch´s Leben gehen und in schwierigen Situationen bestehen. – A …
V Wir bitten um deinen Heiligen Geist, der frei und lebendig macht, der uns aufstehen lässt aus Bequemlichkeit und Angst. – A …

Vater unser

Segensgebet

Herr Jesus Christus, du lässt uns nicht allein.
Du schenkst uns dein Wort.
Du stehst uns bei in der Kraft des Heiligen Geistes.
Du bleibst uns nahe in der Liebe des Vaters.
Segne und behüte uns.

+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Amen.

Lied: Lasst uns erfreuen herzlich sehr (GL 533,1-3)

1. Lasst uns erfreuen herzlich sehr, Halleluja,
Maria seufzt und weint nicht mehr, Halleluja.
Verschwunden sind die Nebel all, Halleluja,
jetzt glänzt der lieben Sonne Strahl, Halleluja.
Halleluja, Halleluja, Halleluja.

2. Wo ist, o freudenreiches Herz, Halleluja,
wo ist dein Weh, wo ist dein Schmerz? Halleluja.
Wie wohl ist dir, o Herz, wie wohl, Halleluja,
nun bist du aller Freuden voll. Halleluja.
Halleluja, Halleluja, Halleluja.

3. Sag an, Maria, Jungfrau rein, Halleluja,
kommt das nicht von dem Sohne dein? Halleluja.
Ach ja: Dein Sohn erstanden ist, Halleluja,
kein Wunder, dass du fröhlich bis. Halleluja.
Halleluja, Halleluja, Halleluja.

Liebe Ministrantinnen und Ministranten!

Jetzt war es lange nicht mehr möglich, miteinander Messe zu feiern. Auch Ihr habt Euren Dienst nicht ausüben können. Das hat mir leid getan, ich habe Euch schon vermisst. Auch die Treffen und die Gruppenstunden konnten nicht stattfinden.

Jetzt ändert sich das, allerdings wird es nicht ganz einfach sein: In der Sakristei können sich nicht mehrere gleichzeitig aufhalten (man muss auch da Abstand halten), immer nur eine Person darf Gegenstände anfassen: Es wird also keinen Buchdienst geben, auch die Aufgaben bei der Gabenbereitung und bei der Reinigung von Hostienschale und Kelch sind nicht möglich. Weihrauch (mit einem Weihrauchfaß) ist nicht erlaubt.

Auch wir Priester und die Lektoren müssen uns an das gewöhnen, was jetzt für uns anders sein wird.

Bei der ersten Messe, die wir wieder feiern konnten, war schon ein Ministrant da und wollte seinen Dienst übernehmen. Das hat mich sehr gefreut, ich war aber auch ganz überrascht. Er hat dann die Handglocke genommen und bei der Wandlung geläutet.

Eigentlich wollte ich noch ein wenig warten, bis wir auch wieder den Ministrantendienst einführen. Wenn Ihr aber schon sehr gerne wieder ministrieren wollt, und das auch vorher mit Euren Eltern abgesprochen habt, können wir eine Möglichkeit schaffen:
– Freiwillige Meldung bei P. Jim (kein verpflichtender Plan)
– Nur 2 Ministranten (oder 3 Geschwister)
– Ihr habt einen Mund-Nasen-Schutz
– Ihr geht durch das Hauptportal, dort desinfiziert Ihr Euch die Hände, geht dann durch den Altarraum in die Sakristei, zieht Eure Gewänder an, einzeln, jeder für sich. Dann geht Ihr in den Altarraum und setzt Euch rechts und links in das Chorgestühl. Ihr habt die Handglocken bei Euch und läutet bei der Wandlung.

Das ist sicher noch nicht das, was Ihr Euch so vorstellt und was Ihr gerne wieder machen wollt. Aber es ist wichtig, dass wir uns an alle Vorsichtsmaßnahmen halten. Auch in der Kirche sollen Gefahren vermieden werden.

Niemand soll sich gedrängt fühlen, aber ich will auch die nicht ausschließen, die gerne und dringend kommen wollen.

Jedenfalls hoffen wir, dass es Euch und Euren Eltern gut geht.

Ganz herzlich grüßen Euch
Dieter Zinecker, Pfarrer
P. Jim, Pfarrvikar
Michaela Maier, Gemeindereferentin

Sieben lange Wochen hat es auch in unserer Pfarrei wegen der Corona-Pandemie keine öffentlichen Gottesdienste geben können. Zwar ist von Seiten der Seelsorger das Beste aus der Situation gemacht worden, und regelmäßig Gottesdienst zumindest im Kreis von Priester und Liturgischem Dienst gefeiert worden. Messfeiern zu den besonderen (Hoch-)Festen wie Palmsonntag, Karwoche und Osternacht waren zudem per Video in den Chamer Wohnungen zu sehen; hiervon wurde auch reichlich Gebrauch gemacht, wie viele dankbare Rückmeldungen gezeigt haben.

Als aber ab Montag, 4. Mai, die Kirchenportale wieder aufgetan werden durften, war es ein großer Moment – und die Freude gewaltig! Pfarrer Dieter Zinecker nutzte umgehend die Gunst der Stunde und lud gleich am Montagabend zur Abendmesse ein, ebenso am Dienstagabend. Die Gläubigen müssen sich erst an die besonderen Bedingungen gewöhnen, finden aber nach eigenem Bekunden großen Gefallen daran, wieder zusammenkommen zu dürfen. Die Sicherheitsvorkehrungen jedenfalls werden allseits akzeptiert und problemlos eingehalten.

Der Stadtpfarrer seinerseits freut sich ungemein über die wiedergewonnenen Möglichkeiten zur Messfeier und lädt an allen kommenden Tagen zur Mitfeier der Gottesdienste und der Maiandachten in der Pfarrkirche wie auch in der Expositur Vilzing St. Laurentius ganz herzlich ein.

Im Bild:
-Endlich kann Stadtpfarrer Dieter Zinecker wieder Gottesdienst zu seiner Pfarrgemeinde hingewandt feiern (nicht mehr als „geschlossene Angelegenheit“ in den Altarraum hinein)
-Die Gläubigen können sich endlich an der leuchtenden Osterkerze erfreuen, die den Platz gleich neben dem Altar einnimmt

Für die Gottesdienste in der Pfarrkirche St. Jakob steht nur eine begrenzte Anzahl an Sitzplätzen zur Verfügung. Die Zahl richtet sich danach, ob es sich bei den Besuchern um Einzelpersonen oder Mitglieder einer Hausgemeinschaft handelt, im Idealfall können bis zu 96 Gläubige die Gottesdienste mitfeiern.

Nach ersten Einschätzungen sollten die vorhandenen Plätze für die Vorabendmesse am Samstag und die Gottesdienste um 7.45 Uhr und 9 Uhr am Sonntag ausreichen, für den Gottesdienst um 10.30 Uhr ist eine telefonische Anmeldung im Pfarrbüro erforderlich.

Eine freie Platzwahl ist bei allen Gottesdiensten nicht möglich, es sind Ordner vor Ort, die Ihnen die Plätze zuweisen.

Die Anmeldung im Pfarrbüro ist während der Öffnungszeiten am Donnerstag von 13-17 Uhr und am Freitag von 9-11 Uhr und 14-16 Uhr unter Tel. 09971/1241 möglich, bitte geben Sie dabei an, ob Sie als Einzelperson teilnehmen bzw. wie viele Personen aus Ihrer Hausgemeinschaft dabei sind.

Evangelium für Kinder
5. Sonntag der Osterzeit

(T: M. Maier nach Joh 14,1-7)

Einmal sagt Jesus zu seinen Jüngern:
Lasst euch nicht durcheinander bringen.
Glaubt an mich und glaubt an Gott!
Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen.
Wenn ich dort einen Platz für euch vorbereitet habe,
komme ich wieder und hole ich euch zu mir.
Dann seid auch ihr da, wo ich bin.
Und wohin ich gehe – den Weg kennt ihr.

Thomas, einer der Jünger sagt:
Jesus, wir wissen nicht, wohin du gehst.
Wie sollen wir dann den Weg kennen?

Da sagt Jesus:
Ich bin der Weg.
Ich bin die Wahrheit.
Ich bin das Leben.

Niemand kommt zum Vater, außer durch mich.
Wenn ihr mich kennt, kennt ihr auch den Vater. (Gott)

„Ich bin der gute Hirt. Ich kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich.“ heißt es im Ruf vor dem Evangelium am heutigen Sonntag, dem vierten Sonntag der Osterzeit.

Und wie ein guter Hirt sich um seine Herde, um jedes Einzelwesen daraus kümmert und nicht ein Einziges vorschnell verloren gibt, das beschrieb Pfarrer Dieter Zinecker nochmals ausführlich in seinen einführenden Worten beim morgendlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche.

In seiner Predigt zitierte er ein das Hauptthema besonders aufbereitendes Gebet aus der Feder des (mittlerweile verstorbenen) „Poeten unter den Kabarettisten“, Hanns Dieter Hüsch, unter dem Titel „Führen und leiten“: „Im Übrigen meine ich – Möge uns der Herr weiterhin zu den Brunnen des Erbarmens führen (…) – Er möge uns weiterhin lehren – Das Kreuz als Krone zu tragen (…) – Wir müssen endlich damit beginnen – Das Zaghafte und Unterwürfige abzuschütteln – Denn wir sind Kinder Gottes: Gottes Kinder! Und jeder soll es sehen und ganz erstaunt sein – Dass Gottes Kinder so leicht und fröhlich sein können – Und sagen: Donnerwetter – Jeder soll es sehen und jeder soll nach Hause laufen – Und sagen: er habe Gottes Kinder gesehen – Und die seien ungebrochen freundlich Und heiter gewesen – Weil die Zukunft Jesus heiße – Und weil die Liebe alles überwindet – Und Himmel und Erde eins wären – Und Leben und Tod sich vermählen – Und der Mensch ein neuer Mensch wird – Durch Jesus Christus.“

Auch in den Fürbitten wurde Jesus als der Hirt seiner Herde angerufen, der „du uns auf den Wegen des Lebens führst.“

Eine gute Nachricht hatte der Stadtpfarrer zum Ende der feierlichen Sonntagsmesse mit großer Freude zu verkünden: Ab Montag, den 4. Mai, wird, wenn auch unter bestimmten Sicherheitsvorkehrungen, wieder zu öffentlichen Gottesdiensten eingeladen, in St. Jakob erstmals am Montag, 4. Mai, um 19.15 Uhr. Siehe dazu auch die dazu geltende Ordnung.

Im Bild:
Der Gute-Hirte-Sonntag wurde feierlich begangen

Das Hochfest der Gottesmutter Maria, Schutzfrau Bayerns (Patrona Bavariae), feiert die Kirche am 1. Mai jeden Jahres. Festlich begangen wurde dazu der Gottesdienst in unserer Pfarrei heuer am frühen Morgen, notgedrungen nochmals bei geschlossenen Kirchentüren.

In seinen Begrüßungsworten – an Pfarrer i. Ruhe Josef Amberger, den Liturgischen Dienst und die „im Geiste verbundene“ Pfarrgemeinde – stellte Pfarrer Dieter Zinecker die ganz besondere Rolle der Gottesmutter heraus: Sie, eine Frau aus dem Volk, sei stets an der Seite der Menschen und deren wohlangesehene Fürsprecherin in allen möglichen Anliegen. Gleichzeitig sei ihr Platz ganz nahe bei Gott, bei Jesus, ihrem geliebten Sohn; ihr tiefes Vertrauen auf ihn sei unerschütterlich und grenzenlos gewesen.

Nach den Lesungen und dem Halleluja trug der Ruhestandspfarrer das Johannes-Evangelium von der Hochzeit zu Kanaan vor, auch darin spielt Maria eine tragende Rolle und spricht den Satz, dem das Wunder-Zeichen Jesu – Aus Wasser wird Wein – folgen wird: „Sie haben keinen Wein mehr!“.

Zudem wurde in den Fürbitten u.a. aller Menschen gedacht, die sich in ihren Sorgen und Nöten der Gottesmutter anvertrauen und bei ihr im Gebet Hilfe und Trost finden. Der Schlusssegen des Stadtpfarrers schließlich band mit herzlichen Worten viele ein: „Alle Frauen und Männer, Kinder und Jugendlichen unserer Pfarrei, alle, die ihr verbunden sind, und alle, die das Gebet gerade jetzt besonders brauchen: Sie sind im Gedanken dabei.“

Am Ende des feierlichen Gottesdienstes, den Eva Berzl an der Chororgel begleitete, stimmten alle Anwesenden kräftig ein: „Gott mit dir, du Land der Bayern (…).“

Im Bild: „Patrona Bavariae“ wurde in der Stadtpfarrkirche feierlich begangen