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Am Samstag, den 09.05. um 19.00 Uhr und am Sonntag, den 10.05. um 09.00 Uhr feiern wir nun auch in Vilzing St. Laurentius wieder gemeinsam Messe.

Aufgrund der begrenzten Plätze in der Expositurkirche ist eine Teilnahme an den Gottesdiensten nur nach vorheriger Anmeldung möglich.

Die Anmeldung erfolgt während der Öffnungszeiten über das Pfarrbüro unter Tel. 09971/1241, Anmeldeschluss ist jeweils am Freitag um 11 Uhr. Es werden Ordner vor Ort sein, die Ihnen die Plätze zuweisen, ansonsten gelten die Vorgaben der Diözese lt. Veröffentlichung im letzten Pfarrbrief und auf dieser Internetseite.

In Schönferchen können bis auf weiteres keine Gottesdienste stattfinden, hier können die Vorgaben der Diözese wegen Platzmangels nicht umgesetzt werden.

„Ich bin der gute Hirt. Ich kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich.“ heißt es im Ruf vor dem Evangelium am heutigen Sonntag, dem vierten Sonntag der Osterzeit.

Und wie ein guter Hirt sich um seine Herde, um jedes Einzelwesen daraus kümmert und nicht ein Einziges vorschnell verloren gibt, das beschrieb Pfarrer Dieter Zinecker nochmals ausführlich in seinen einführenden Worten beim morgendlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche.

In seiner Predigt zitierte er ein das Hauptthema besonders aufbereitendes Gebet aus der Feder des (mittlerweile verstorbenen) „Poeten unter den Kabarettisten“, Hanns Dieter Hüsch, unter dem Titel „Führen und leiten“: „Im Übrigen meine ich – Möge uns der Herr weiterhin zu den Brunnen des Erbarmens führen (…) – Er möge uns weiterhin lehren – Das Kreuz als Krone zu tragen (…) – Wir müssen endlich damit beginnen – Das Zaghafte und Unterwürfige abzuschütteln – Denn wir sind Kinder Gottes: Gottes Kinder! Und jeder soll es sehen und ganz erstaunt sein – Dass Gottes Kinder so leicht und fröhlich sein können – Und sagen: Donnerwetter – Jeder soll es sehen und jeder soll nach Hause laufen – Und sagen: er habe Gottes Kinder gesehen – Und die seien ungebrochen freundlich Und heiter gewesen – Weil die Zukunft Jesus heiße – Und weil die Liebe alles überwindet – Und Himmel und Erde eins wären – Und Leben und Tod sich vermählen – Und der Mensch ein neuer Mensch wird – Durch Jesus Christus.“

Auch in den Fürbitten wurde Jesus als der Hirt seiner Herde angerufen, der „du uns auf den Wegen des Lebens führst.“

Eine gute Nachricht hatte der Stadtpfarrer zum Ende der feierlichen Sonntagsmesse mit großer Freude zu verkünden: Ab Montag, den 4. Mai, wird, wenn auch unter bestimmten Sicherheitsvorkehrungen, wieder zu öffentlichen Gottesdiensten eingeladen, in St. Jakob erstmals am Montag, 4. Mai, um 19.15 Uhr. Siehe dazu auch die dazu geltende Ordnung.

Im Bild:
Der Gute-Hirte-Sonntag wurde feierlich begangen

Das Hochfest der Gottesmutter Maria, Schutzfrau Bayerns (Patrona Bavariae), feiert die Kirche am 1. Mai jeden Jahres. Festlich begangen wurde dazu der Gottesdienst in unserer Pfarrei heuer am frühen Morgen, notgedrungen nochmals bei geschlossenen Kirchentüren.

In seinen Begrüßungsworten – an Pfarrer i. Ruhe Josef Amberger, den Liturgischen Dienst und die „im Geiste verbundene“ Pfarrgemeinde – stellte Pfarrer Dieter Zinecker die ganz besondere Rolle der Gottesmutter heraus: Sie, eine Frau aus dem Volk, sei stets an der Seite der Menschen und deren wohlangesehene Fürsprecherin in allen möglichen Anliegen. Gleichzeitig sei ihr Platz ganz nahe bei Gott, bei Jesus, ihrem geliebten Sohn; ihr tiefes Vertrauen auf ihn sei unerschütterlich und grenzenlos gewesen.

Nach den Lesungen und dem Halleluja trug der Ruhestandspfarrer das Johannes-Evangelium von der Hochzeit zu Kanaan vor, auch darin spielt Maria eine tragende Rolle und spricht den Satz, dem das Wunder-Zeichen Jesu – Aus Wasser wird Wein – folgen wird: „Sie haben keinen Wein mehr!“.

Zudem wurde in den Fürbitten u.a. aller Menschen gedacht, die sich in ihren Sorgen und Nöten der Gottesmutter anvertrauen und bei ihr im Gebet Hilfe und Trost finden. Der Schlusssegen des Stadtpfarrers schließlich band mit herzlichen Worten viele ein: „Alle Frauen und Männer, Kinder und Jugendlichen unserer Pfarrei, alle, die ihr verbunden sind, und alle, die das Gebet gerade jetzt besonders brauchen: Sie sind im Gedanken dabei.“

Am Ende des feierlichen Gottesdienstes, den Eva Berzl an der Chororgel begleitete, stimmten alle Anwesenden kräftig ein: „Gott mit dir, du Land der Bayern (…).“

Im Bild: „Patrona Bavariae“ wurde in der Stadtpfarrkirche feierlich begangen

(Diözese Regensburg KdöR 2020 | Hauptabteilung Seelsorge | erstellt v. Pastoralreferentin Heidi Braun | Gemeindekatechese
Bibeltext: Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift © 2017, Verlag Katholische Bibelanstalt GmbH, Stuttgart
Lieder: Gotteslob, Katholisches Gebet- und Gesangsbuch, Ausgabe für die Diözese Regensburg)

Hinführung

Mit dem heutigen Evangelium beginnen die sogenannten „Abschiedsreden“ Jesu. Abschied nehmen ist oft schwer und macht manchmal traurig. Jesus ermutigt seine Jünger: Glaubt an mich! Haltet euch fest an mir! Dann geht ihr sicher.

+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Amen.

Lied: Nun freue dich, du Christenheit (GL 792,1+2)

1. Nun freue dich, du Christenheit,
der Tag, der ist gekommen,
an dem der Herr nach Kreuz und Leid
die Schuld von uns genommen.
Befreit sind wir von Angst und Not,
das Leben hat besiegt den Tod:
Der Herr ist auferstanden.

2. An diesem österlichen Tag
lasst uns den Vater loben;
denn er, der alle Ding vermag,
hat seinen Sohn erhoben.
Das ist der Tag, den Gott gemacht;
das Leben ward uns neu gebracht:
Der Herr ist auferstanden.

Gebet

Guter Gott, durch Jesus bist du uns als liebender Vater zugänglich geworden.
Durch Jesus hast du uns erlöst und uns als deine Kinder angenommen.
Sieh voll Güte auf uns, stärke unseren Glauben und schenke uns wahre Freiheit und Leben.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
Amen.

Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:

Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich! Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten? Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin. Und wohin ich gehe – den Weg dorthin kennt ihr.

Thomas sagte zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie können wir dann den Weg kennen? Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.

Philippus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns. Jesus sagte zu ihm: Schon so lange bin ich bei euch und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater? Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch sage, habe ich nicht aus mir selbst. Der Vater, der in mir bleibt, vollbringt seine Werke. Glaubt mir doch, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist; wenn nicht, dann glaubt aufgrund eben dieser Werke! Amen, amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen und er wird noch größere als diese vollbringen, denn ich gehe zum Vater.
(Johannes 14,1-12)

Kurze Stille

Weg-Litanei

V Herr Jesus Christus, du bist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Zu dir rufen wir:
A Geh mit uns.

V Jesus, du Weggefährte deiner Jünger – A …
V Du verborgener Weggefährte – A …
V Du besorgter Weggefährte – A …
V Du geduldiger Weggefährte – A …
V Du göttlicher Weggefährte – A …
V Wenn wir Gott nicht mehr begreifen – A zeig uns den Weg.
V Wenn unser Glaube schwach wird – A …
V Wenn unsere Hoffnung im Erlöschen ist – A …
V Wenn unsere Liebe verstummt – A …
V Wenn wir ratlos geworden sind – A …
V Wenn unsere Herzen ausgebrannt sind – A …
V Wenn wir niedergeschlagen sind – A …
V Wenn alles zum Davonlaufen ist – A …

V Auf dem Weg durch die Wüste – A geh uns voran.
V Auf dem Weg in die Freiheit – A …
V Auf dem Weg durch die Ängste – A …
V Auf dem Weg in die Weite – A …
V Auf dem Weg durch das Dunkel – A …
V Auf dem Weg in das Licht – A …
V Auf dem Weg durch unsere vielen Tode – A …
V Auf dem Weg in unsere Auferstehung – A …
V Auf dem Weg zu deinem und unserem Vater – A …
V Du unser einziger Weg zum Ziel – A …
(nach Paul Ringseisen „Österliche Weglitanei“)

Lied: Jesus, dir leb ich (GL 367)

1. Jesus, dir leb ich,
Jesus, dir sterb ich,
Jesus, dein bin ich
im Leben und im Tod.

2. O sei uns gnädig,
sei uns barmherzig,
führ uns, o Jesus,
in deine Seligkeit.

In einer kurzen Stille tragen wir vor Gott unsere persönlichen Anliegen.
Wen oder was möchte ich Gott anvertrauen?

Vater unser

Segensgebet

Gott, unser Vater, wir strecken uns aus nach dem Leben. Wir suchen nach Halt und Sicherheit. Bleibe du bei uns und segne uns.
+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Amen.

Lied: Nun danket alle Gott (GL405,1+2)

1. Nun danket alle Gott
mit Herzen, Mund und Händen,
der große Dinge tut
an uns und allen Enden,
der uns von Mutterleib
und Kindesbeinen an
unzählig viel zu gut
bis hierher hat getan.

2. Der ewigreiche Gott
woll uns in unserm Leben
ein immer fröhlich Herz
und edlen Frieden geben
und uns in seiner Gnad
erhalten fort und fort
und uns aus aller Not
erlösen hier und dort.

Mariengruß – Gegrüßet seist du, Maria

Liebe Erstkommunionkinder,
liebe Pfarrgemeinde,

für manche ist es das erste Mal. Für manche schlicht schon lange her. Wie war denn das gleich wieder mit der Beichte? Anhand des nachfolgenden Quiz möchten wir euch gerne ein paar Tipps mit auf den Weg der Versöhnung geben!

Quiz zur Beichte

Auf dem Weg der Versöhnung. Wie war das nochmal mit der Beichte?
Hier ein kleiner Check. Viel Spaß!

Wenn ihr möchtet, dürft ihr eure ausgefüllten Quizbögen gerne in den Briefkasten im Pfarrhaus einwerfen.

Liebe Erstkommunionkinder,
liebe Eltern,

die Hinführung zur Erstkommunion ist coronabedingt eingeschränkt. Damit ihr euch dennoch gut auf euren großen Tag vorbereiten könnt, möchten wir euch gerne ein Quiz zur Erstkommunion zur Verfügung stellen.

Quiz zur Erstkommunion

Wie gut weißt du schon über die Erstkommunion Bescheid?
Hier kannst du dein Wissen testen. Viel Spaß!

Wenn ihr möchtet, dürft ihr eure ausgefüllten Quizbögen gerne in den Briefkasten im Pfarrhaus einwerfen.

 

(Diözese Regensburg KdöR 2020 | Hauptabteilung Seelsorge | erstellt v. Pastoralreferentin Heidi Braun | Gemeindekatechese
Bibeltext: Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift © 2017, Verlag Katholische Bibelanstalt GmbH, Stuttgart
Lieder: Gotteslob, Katholisches Gebet- und Gesangsbuch, Ausgabe für die Diözese Regensburg)

Hinführung:

Wir Menschen suchen nach Halt und Orientierung. Der „Gute-Hirte-Sonntag“ lädt uns ein: Mach dein Leben fest an Jesus Christus.
Jesus ist der gute Hirt. Er kennt uns, er ruft uns beim Namen, er führt uns ins Leben, er schenkt Leben in Fülle.

+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Amen.

Lied: Nun jauchzt dem Herren, alle Welt (GL 144,1+4)

1. Nun jauchzt dem Herren, alle Welt.
Kommt her, zu seinem Dienst euch stellt;
kommt mit Frohlocken, säumet nicht,
kommt vor sein heilig Angesicht.

3. Wie reich hat uns der Herr bedacht,
der uns zu seinem Volk gemacht
Als guter Hirt ist er bereit,
zu führen uns auf seine Weid.

Gebet

Herr Jesus Christus,
du bist der gute Hirt.
Du kennst uns – unsere Stärken und unsere Schwächen.
Du siehst unser Herz und weißt um unsere Freuden und Sorgen.
Lass uns auf deine Stimme hören und dir vertrauen,
darum bitten wir dich.
Amen.

Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

In jener Zeit sprach Jesus:
Amen, amen, ich sage euch: Wer in den Schafstall nicht durch die Tür hineingeht, sondern anderswo einsteigt, der ist ein Dieb und ein Räuber. Wer aber durch die Tür hineingeht, ist der Hirt der Schafe. Ihm öffnet der Türhüter und die Schafe hören auf seine Stimme; er ruft die Schafe, die ihm gehören, einzeln beim Namen und führt sie hinaus. Wenn er alle seine Schafe hinausgetrieben hat, geht er ihnen voraus und die Schafe folgen ihm; denn sie kennen seine Stimme. Einem Fremden aber werden sie nicht folgen, sondern sie werden vor ihm fliehen, weil sie die Stimme der Fremden nicht kennen.

Dieses Gleichnis erzählte ihnen Jesus; aber sie verstanden nicht den Sinn dessen, was er ihnen gesagt hatte.

Weiter sagte Jesus zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Ich bin die Tür zu den Schafen. Alle, die vor mir kamen, sind Diebe und Räuber; aber die Schafe haben nicht auf sie gehört. Ich bin die Tür; wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden; er wird ein- und ausgehen und Weide finden. Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.
(Johannes 10,1-10)

Kurze Stille

Psalm 23

V/A Der Herr ist mein Hirt, nichts wird mir fehlen.

V Der Herr ist mein Hirt, nichts wird mir fehlen.
Er lässt mich lagern auf grünen Auen *
und führt mich zum Ruheplatz am Wasser.

Meine Lebenskraft bringt er zurück. *
Er führt mich auf Pfaden der Gerechtigkeit,
getreu seinem Namen.

A Der Herr ist mein Hirt, nichts wird mir fehlen.

V Auch wenn ich gehe im finsteren Tal, *
ich fürchte kein Unheil;
denn du bist bei mir, *
dein Stock und dein Stab, sie trösten mich.

A Der Herr ist mein Hirt, nichts wird mir fehlen.

V Du deckst mir den Tisch *
vor den Augen meiner Feinde.
Du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, *
übervoll ist mein Becher.

A Der Herr ist mein Hirt, nichts wird mir fehlen.

V Ja, Güte und Huld *
werden mir folgen mein Leben lang
und heimkehren werde ich ins Haus des Herrn *
für lange Zeiten.

A Der Herr ist mein Hirt, nichts wird mir fehlen.

Bitten

V Jesus, du guter Hirt, zu dir kommen wir mit unseren Bitten:

Für die Hirten unserer Kirche, für die Ordensleute und für alle,
die im Dienst der Kirche stehen. Jesus, du guter Hirt –

A Wir bitten dich, erhöre uns.

V Für die jungen Menschen, die vor einer Berufswahl stehen und ihren Weg suchen. Jesus, du guter Hirt – A …
V Für die Menschen, die nicht mehr weiter wissen und auf eine Lösung, einen Ausweg hoffen. Jesus, du guter Hirt – A …
V Für Eltern, Großeltern, Lehrende und Erziehende und alle, die junge Menschen ins Leben begleiten. Jesus, du guter Hirt – A …
V Für die Menschen, die momentan ein Tal der Dunkelheit oder Trauer durchschreiten. Jesus, du guter Hirt – A …

Es können noch eigene Bitten angefügt werden.
Am „Gute-Hirte-Sonntag“ beten wir auch um geistliche Berufe. Ein entsprechendes Gebet ist im Gotteslob Nr. 21,3 zu finden.

Vater unser

Segensgebet

Herr, unser Gott, begleite uns. Zeig uns den Weg zum Leben.
+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Amen.

Lied: Wer glaubt, ist nie allein! (GL 8531+5)

Kv: Wer glaubt, ist nie allein!
Du, Herr, wirst mit uns sein
mit deiner Kraft, die Leben schafft.
Wer glaubt, ist nie allein!

1. Du bist Jesus, der Sohn Gottes,
allen Menschen bist du nah.
Zur Freundschaft lädst du uns ein,
Leben in Fülle willst du uns sein
in Zeit und Ewigkeit. – Wer glaubt …

5. Du bist Christus, Tür zum Leben,
du gibst alles, du nimmst nichts.
Die Liebe ist deine Macht.
Bleib, Herr, bei uns bei Tag und bei Nacht
in Zeit und Ewigkeit. – Wer glaubt …

(Diözese Regensburg KdöR 2020 | Hauptabteilung Seelsorge | erstellt v. Pastoralreferentin Heidi Braun | Gemeindekatechese
Bibeltext: www.evangelium-in-leichter-sprache.de |Lieder: Gotteslob, Katholisches Gebet- und Gesangsbuch, Ausgabe f.d. D. Regensburg)

Wir entzünden eine Kerze am Tisch.
Evtl. stellen wir eine Marienfigur oder ein Marienbild dazu und Blumen.

+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Amen.

Lied: Maria, dich lieben (GL 521,1+3)

1. Maria, dich lieben ist allzeit mein Sinn;
dir wurde die Fülle der Gnaden verliehn.
Du Jungfrau, auf dich hat der Geist sich gesenkt;
du Mutter hast und den Erlöser geschenkt.

3. Du Frau aus dem Volke, von Gott ausersehn,
dem Heiland auf Erden zur Seite zu stehn,
kennst Arbeit und Sorge ums tägliche Brot,
die Mühsal des Lebens in Armut und Not.

Hinführung

Den Monat Mai nennen wir Marienmonat. In Bayern beginnt dieser Monat mit dem Fest „Maria – Schutzfrau Bayerns“.
Wenn mich jemand in Schutz nimmt, dann hält er zu mir.
Wenn mir jemand Schutz bietet, dann meint er´s gut mit mir.
Wenn mich jemand beschützt, dann gibt er acht auf mich.
Der Evangelist Johannes erzählt uns vom ersten Wunder, das Jesus gewirkt hat. Maria spielt dabei eine besondere Rolle.
die ist diejenige, die acht gibt, es gut meint…


Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

Einmal war eine Hochzeit. Jesus und seine Freunde waren zur Hochzeit eingeladen. Maria, die Mutter von Jesus, war auch zur Hochzeit eingeladen. Die Gäste tranken viel Wein. Auf einmal war der Wein leer. Die Hochzeit war aber noch nicht zu Ende. Maria sagte zu Jesus: Die Gäste haben keinen Wein mehr zu trinken. Jesus sagte zu seiner Mutter: Was soll ich denn tun? Ich muss jetzt noch nichts machen. Maria aber sagte zu den Kellnern: Tut alles, was Jesus euch sagt.

Jesus ging zu den Kellnern. Bei den Kellnern standen 6 große Fässer. Die Fässer waren leer. Jesus sagte zu den Kellnern: Macht alle Fässer mit Wasser voll. Die Kellner taten, was Jesus sagte. Die Kellner füllten die Fässer voll mit Wasser. Jesus sagte zu den Kellnern: Nehmt nun ein Glas Wasser aus den Fässern. Der Koch soll das Wasser probieren. Der Koch probierte das Glas mit Wasser. Aber das Wasser war kein Wasser mehr. Das Wasser war guter Wein geworden. Der Koch sagte zum Bräutigam: Der neue Wein schmeckt viel besser als der erste Wein.

Dieses war das erste Wunder, das Jesus getan hat. Das Wunder war ein Zeichen, dass Jesus von Gott kommt. Die Freunde von Jesus glaubten, dass Jesus wirklich von Gott kommt.
(Johannes 2,1-11)


Impuls

Jesus wirkt sein erstes Wunder. Und was erfahren wir über Maria? –
Maria sieht die Not des Brautpaares. Sie macht Jesus darauf aufmerksam. Und sie weiß, dass Jesus helfen kann. Deswegen sagt sie zu den Kellnern: Tut alles, was Jesus euch sagt. Maria schaut auch auf uns. Sie sieht unsere Notlagen. Und sie bittet mit uns und für uns bei Gott. Darum wird sie als Schutzfrau Bayerns bezeichnet. Maria macht uns aber auch Mut: Vertraut auf Gott! Vertraut auf Jesus! Hört auf das, was Jesus sagt.


Lied: Lobet und preiset, ihr Völker (GL 408)

Lobet und preiset, ihr Völker den Herrn;
freuet euch seiner und dienet ihm gern.
All ihr Völker, lobet den Herrn.


Bitten

Herr Jesus Christus, Maria hat dir vertraut. Sie ist für uns ein großes Vorbild. In ihr hast du uns eine Fürsprecherin gegeben. Zusammen mit ihr bitten wir dich:

V Für alle Kinder und Jugendliche, besonders für diejenigen, die Gewalt erleiden –
A Wir bitten dich, erhöre uns.
V Für die Menschen, die nicht beachtet und ausgegrenzt werden. – A …
V Für die Menschen, die keine Wohnung haben. – A …
V Für die Menschen, die ihren Arbeitsplatz verloren haben. – A …
V Für die Menschen, die krank sind und Schmerzen haben. – A …
V Für die Menschen, die auf der Flucht sind. – A …
Es können noch eigene Bitten angefügt werden.


Vater unser


Mariengruß

Wir grüßen Maria, die Mutter Jesu:
Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir.
Du bist gebenedeit unter den Frauen,
und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.
Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder
jetzt und in der Stunde unseres Todes.
Amen.


Segensgebet

Guter Gott,
lass uns wie Maria dir vertrauen und auf dich hören.
Behüte und begleite uns.


+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Amen.


Lied: Segne du, Maria (GL 535,1+2)

1. Segne du, Maria, segne mich, dein Kind,
dass ich hier den Frieden, dort den Himmel find!
Segne all mein Denken, segne all mein Tun,
lass in deinem Segen Tag und Nacht mich ruhn!
Lass in deinem Segen Tag und Nacht mich ruhn!

2. Segne du, Maria, alle, die mir lieb,
deinen Muttersegen ihnen täglich gib!
Deine Mutterhände breit auf alle aus,
segne alle Herzen, segne jedes Haus!
Segne alle Herzen, segne jedes Haus!

 

Bild: Marienabbild in Schönferchen

Evangelium für Kinder
4. Sonntag der Osterzeit

(T: M. Maier nach Joh 10,27-30)

Jesus sagt:
Meine Schafe hören auf meine Stimme.
Ich kenne sie alle und sie hören auf mich.
Ich gebe ihnen ein Leben, dass nicht zu Ende geht.
Sie werden nicht sterben
und niemand kann sie mir wegnehmen,
weil ich immer auf sie aufpasse.

Mein Vater, der mir meine Schafe gegeben hat,
ist größer als alle anderen.
Ihm kann auch niemand die Schafe wegnehmen.
Denn: Wer zu mir gehört,
gehört auch zu meinem Vater (Gott).
Und ich und mein Vater gehören
wie eine einzelne Person ganz eng zusammen.