Die schmucke Filialkirche St. Florian in Stachesried, besser bekannt als Klausenkapelle unter den Eichen, hat sich der Frauenbund von St. Jakob Cham in diesem Jahr zum Ort einer besonderen Maiandacht erwählt.

So machten sich am vergangenen Donnerstagabend ca. 30 Frauen per Bus auf den Weg. In der erst im Jahre 2016 aufwendig neu restaurierten Kapelle am Ortsrand feierte Stadtpfarrer Dieter Zinecker mit ihnen die Andacht, und die Gebete und Gesänge zu Ehren der Gottesmutter brachten den Raum zum Klingen. Eva Berzl sorgte am Keyboard für die instrumentale Begleitung.

Nach der feierlichen Andacht ging es noch zur Einkehr in die nahegelegene Schlossgaststätte Leonhard. Hierzu fand sich auch Ortspfarrer Engelbert Ries ein und freute sich über das gesellige Beisammensein mit den Besuchern aus der Kreisstadt.

Im Bild: Stadtpfarrer Dieter Zinecker mit den Ausflüglerinnen des Frauenbundes

Das Weihwasser steht schon bereit (s. Bild vor dem Seitenportal), wenn am kommenden Sonntag, 19. Mai, alle (vier- und zweirädrigen) Fahrzeugbesitzer herzlich eingeladen sind, sich bei einem kleinen Segnungsakt, gleich im Anschluss an den 10.30 Uhr-Gottesdienst, für ihr Gefährt, neu oder alt, Gottes Schutz und Heil zusprechen zu lassen.

Die Segnung wird von Stadtpfarrer Dieter Zinecker vorgenommen und in der Weise erfolgen, dass zunächst die Fahrzeuge, die am Kirchplatz parken, gesegnet werden. Danach wird die Segnung vor dem südlichen Seitenportal für vorbeifahrende Fahrzeuge weitergeführt. Die Fahrzeuge fahren im Schritttempo zwischen Pfarrkirche und Pfarrhof Richtung Marktplatz und verlassen diesen, linker Hand vom Marktplatzbrunnen, über die Grünwaldstraße zur Fuhrmannstraße.

Blumenschmuck an den Fahrzeugen wäre schön, bleibt aber jedem Einzelnen überlassen.

Anlässlich der Fahrzeugsegnung können vor dem 10.30 Uhr-Gottesdienst Schlüsselanhänger in Form einer Jakobsmuschel (14.- Euro/Stück) sowie verschiedene Christophorus-Medaillen erstanden werden; Anhänger und Medaillen (6.95 bis 9.95 Euro/St.) liegen auf einem Nebentisch in der Kirche auf.

Zur guten Tradition geworden ist seit langer Zeit die jährliche Maiandacht unserer Pfarrei in der St. Walburga-Wallfahrtskirche auf dem Lamberg.

Daran wird auch heuer angeknüpft, und so sind am kommenden Freitag, 17. Mai, um 19.00 Uhr, alle Marienverehrer und Marienverehrerinnen aus nah und fern herzlich zur Mitfeier auf dem „Chamer Hausberg“ eingeladen.

Auch zur anschließenden Einkehr in der Lamberger Ausflugsgaststätte wird herzlich willkommen geheißen. Wir freuen uns auf rege Beteiligung!

Die Kolpingsfamilie Cham besuchte am vergangenen Sonntag Pfarrer Alexander Dyadychenko in Rötz. Er war in seiner Zeit als Kaplan und Vizepräses in Cham der Kolpingsfamilie Cham ans Herz gewachsen, daher war die Freude groß, den beliebten Geistlichen in seiner Pfarrei Rötz im Gottesdienst erleben zu können.

Seine fröhlich, frische Art, das Evangelium zu verkünden tat richtig gut. Schön zu sehen, wie wohl sich der Pfarrer an seinem neuen Wirkungsort fühlt und wie er von seiner Gemeinde geschätzt wird.

Der Vormittag klang bei Weißwurst und Brezn gemütlich aus und viele schöne Erinnerungen wurden mit Alexander Dyadychenko ausgetauscht. Es war sicher nicht der letzte Besuch in der Kirche St. Martin in Rötz.

Bild
Ausflug der Kolpingsfamilie Cham zu Pfarrer Dyadychenko in St. Martin, Rötz

Viele köstliche Torten und Kuchen hatten die Erstkommunion-Kinder von St. Jakob – mit Unterstützung ihrer Eltern – gebacken, und sie am vergangenen Sonntag den Gottesdienstbesuchern vor und nach der Vormittagsmesse zum Kauf angeboten (s. Bild).

Sie durften sich, zusammen mit Gemeindereferentin Michaela Maier, letztendlich über eine riesige Nachfrage freuen und damit gleichzeitig über einen ansehnlichen Geldbetrag, der einem sozialen Projekt von Misereor zugutekommen wird.

Der Mai ist in besonderer Weise der Monat der Jungfrau Maria. Wir ehren die Muttergottes durch besondere Andachten und Gebete.

Die erste Maiandacht feiern wir am Mittwoch, 01. Mai 2019, um 19 Uhr in der Pfarrkirche St. Jakob.

In der Pfarrkirche feiern wir dann an jedem Montag, Mittwoch und Freitag, jeweils um 19 Uhr Maiandacht. Wir laden zur Mitfeier in der Pfarrkirche und auch in den umliegenden Kapellen ganz herzlich ein.

Cham St. Jakob
Mittwoch, 01.05.2019, 19 Uhr
Freitag, 03.05.2019, 19 Uhr

Maiandachten in den Kapellen
Altenmarkt

Freitag, 03.05. 2019, 19 Uhr
Sonntag, 05.05.2019, 19 Uhr

Altenstadt
Donnerstag, 02.05.2019, 19 Uhr

Janahof
Donnerstag, 02.05.2019, 19 Uhr

Tasching
Sonntag. 05.05.2019, 19.30 Uhr

Zifling
Freitag, 03.05.2019, 19 Uhr
Sonntag, 05.05.2019, 19 Uhr

Mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der St. Laurentiuskirche, zelebriert von Kaplan Martin Popp, begann der gemeinsame Abend zum Dankesessen für die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Expositur St. Laurentius in Vilzing. Kaplan Popp hob in der Predigt hervor wie wichtig und wertvoll die Arbeit jedes Einzelnen der Ehrenamtlichen für das Kirchenleben ist. In den verschiedensten Wirkungsbereichen zeigt sich der große Einsatz der Ehrenamtlichen für das lebendige Kirchenleben.

Nach dem Gottesdienst trafen sich die geladenen Gäste im Gasthaus Otto Eisenreich, wo sie von Stadtpfarrer Dieter Zinecker begrüßt wurden. „Dankeschön“ für die ungezählten Stunden, die sie alle hier während des ganzen Jahres für die Belange der Pfarrei aufbringen.

Die Pfarrei bildet eine Gemeinschaft von Christen, so Zinecker, die zusammen mit dem Pfarrer im Glauben an Jesus Christus verbunden ist. Das engagierte und bewährte Miteinander in unserer Pfarrei ist ein Zeugnis für den Einsatz in der Kirche, den jeder bereit ist zu geben. Sehr wertvoll ist das gelebte Ehrenamt für den Pfarrverband und für eine lebendige Kirche.

Zwei dieser Ehrenamtlichen wurde im Anschluss besonders gedankt. Frau Marianne Früchtl, die 13 Jahre lang dem Pfarrgemeinderat angehörte und Herrn Josef Früchtl, der 24 Jahre in der Kirchenverwaltung tätig war. Pfarrer Dieter Zinecker überreichte beiden als Anerkennung hierfür eine Urkunde und ein Geschenk.

Nach einem gemeinsamen Tischgebet wurde das leckere Essen sichtlich genossen und der Abend zum plaudern genutzt.

Bei strahlendem Sonnenschein ging es mit der Kolpingsfamilie Cham auf den Lamberg.

Kaplan Martin Popp hielt in der Wallfahrtskirche „Heilige Walburga“ eine kleine Andacht und erinnerte dabei an die Jünger Jesu.

Im Anschluss wurde im Freien Kaffee getrunken, um das Osterfest ausklingen zu lassen.

Die Gottesdienstbesucher in der Stadtpfarrkirche St. Jakob waren sichtlich angetan, wie ihr spontaner, langanhaltender Applaus am Ende verriet: Festliche Liturgie ging an diesem Ostersonntag-Morgen auf überzeugende Art Hand in Hand mit festlicher Kirchenmusik. Der Cäcilienchor (s. Bild) unter Leitung von Eva Berzl hatte sich instrumental verstärkt, mit Querflöte, Klarinette, Fagott, Pauken und Orgel, und brachte die Missa Brixinensis zu Gehör, ein neuzeitliches Werk des Plattlingers Stefan Trenner (Jahrgang 1967).

Ob in Kyrie, Gloria, Sanctus oder Agnus Dei: Es entfaltete sich eine enorme Klangfülle, die den festlichen Charakter des Gottesdienstes – zum Hochfest der Auferstehung – noch zusätzlich zu unterstreichen wusste; wohlklingend und erfrischend für alle Beteiligten.

Der Zelebrant der Festmesse, Stadtpfarrer Dieter Zinecker, warf in seiner Predigt die Frage auf, wie es überhaupt dazu kommen konnte, dass ein wie ein Verbrecher ans Kreuz Geschlagener der Auslöser einer unglaublichen Bewegung werden konnte; einer Bewegung, an der die Menschen fortan ihr ganzes Leben ausrichteten.

Seine Antwort: „Gott allein handelt: Souverän, unerwartet, ohne dass es dafür einen Zwang gibt. (…). Mit Ostern hat Gott die Grenzen des Lebens gesprengt. Es ist für Christus weitergegangen als bis zum Kreuz und ins Grab. Deshalb gibt es ein Weiter für uns: In ein aufrechtes, verantwortungsvolles Leben. Und darüber hinaus: Ins Leben in Gottes Ewigkeit.“

Mit dem österlichen Segen endete der Festgottesdienst.

„In der Osternacht ist unser Herr Jesus Christus vom Tode auferstanden und zum Leben hinübergegangen. Darum hält die Kirche in der ganzen Welt diese Nacht heilig …“. Werden diese Worte vom Priester feierlich verkündet, ist es so weit: Die Osterkerze, Zeichen für den Auferstandenen, wird entzündet und das Hochfest der Auferstehung in der Osternacht gefeiert! So sind am späten Samstagabend viele Gläubige in die Stadtpfarrkirche von St. Jakob gekommen, um in stimmungsvoller Atmosphäre das bedeutende Geschehen miteinander zu begehen.

„Lumen Christi“ sang Stadtpfarrer Dieter Zinecker in dreifacher Folge, als er mit dem liturgischen Dienst in die unbeleuchtete Kirche einzog und die Osterkerze zum Altar trug, deren Flamme allen Mitfeiernden weitergereicht wurde. Gemeindereferentin Michaela Maier machte im Osterlob das Ostergeheimnis kund, wonach „Christus die Ketten des Todes zerbrach und aus der Tiefe als Sieger emporstieg …“. Diesem Gesang voll Lob und Preis folgten die alttestamentarischen Lesungen, welche die früheren Taten Gottes schildern und gleichzeitig Verheißung für Gegenwart und Zukunft sind. Dann wird es hell und bewegt im Gotteshaus: Das Osterhalleluja ertönt unter festlichem Geläut aller Glocken, und das Lukas-Evangelium verkündet: „Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, sondern er ist auferstanden (…)“.

In seiner Festpredigt machte es Pfarrer Zinecker spannend: Wer heutzutage etwas Spezielles wissen wolle, gebe einfach ein Stichwort in den Computer ein und mache sich auf einer bestimmten Homepage schlau über die dahinterstehende Person oder Einrichtung, deren Sinn und Zweck. Genauso könne man fragen, welche Homepage Jesus Christus wohl für sich erstellen würde? Man lande da schnell bei „Ostern“ und den Berichten der Hl. Schrift darüber: Frauen, unterwegs zu einem leeren Grab, Stimmen von ungewöhnlichen Männern, die verwunderte Frage „Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten?“; und denke sich: Das ist ungewöhnlich, nicht werbewirksam und denkbar ungeeignet, positiven Widerhall und eine breite Anhängerschaft in der Welt zu finden, nur Fragezeichen und ein leeres Grab. „Und doch, es geht“, betonte der Stadtpfarrer: Aus Frauen, leerem Grab und Fragezeichen sei etwas entstanden, was alle Christen heute feiern, Mächtige ebenso wie Bedürftige, auf dem ganzen Erdkreis. „Die Homepage Jesu“ sei daher nicht nur Selbstvorstellung und verstörender Anfang, sondern etabliere zugleich eine einzigartige, nie dagewesene Botschaft: „Ostern können wir feiern, weil zur Homepage Jesu noch etwas gehört: Zukunft, Vollendung, ewiges Leben, Auferstehung. (…) Die Homepage des Menschen ist nicht in der irdisch begrenzten Welt – sie ist in der neuen Welt Gottes. Jesus hat der Welt ein neues Programm aufgeladen. Alles, was ist, was ich denke und glaube, worüber ich zweifle oder scheitere: Das wird konvertiert, verwandelt und vollendet. Er selber ist der Weg dorthin. Aus dem leeren Grab, aus den Fragezeichen und der Leerstelle wird neues, bleibendes, unzerstörbares Leben. Christi Homepage: Die geöffnete Tür zu unserer himmlischen Wohnung.“

Der Predigt folgte die Tauffeier: Kantorin Eva Berzl stimmte die Allerheiligenlitanei an, ehe das Taufwasser gesegnet wurde und die Gläubigen das Taufversprechen erneuerten. Die österlichen Festgesänge füllten zusätzlich den Raum und bezogen alle Gottesdienstbesucher ein: „Halleluja, lasst uns singen (…)“.

In der Eucharistie wurde schließlich zum Gastmahl des auferstandenen Herrn geladen, bevor der Ostersegen und die Segnung der Osterspeisen die nächtliche Feier beschlossen.

Am Ende richtete Pfarrer Zinecker ein herzliches Vergelts Gott an alle Beteiligten und ein „Frohes Ostern“ an alle Anwesenden, bekräftigt noch durch einen persönlichen Ostergruß samt kleiner Osterspeise an den Kirchenportalen.

Im Bild
Am Osterfeuer wurde die Osterkerze entzündet
Feier der Auferstehung im Lichtschein