Schlagwortarchiv für: St. Jakob

Liebe Kinder,
aber auch liebe Erwachsene,

was wisst ihr eigentlich alles über Jesus? Wir wollen euch hier gerne ein Jesus Mal- und Quizheft zur Verfügung stellen, mit dem ihr vielleicht das eine oder das andere Neue entdecken könnt. Wir wünschen euch viel Spaß damit!

Wenn ihr möchtet, dürft ihr eure ausgefüllten oder ausgemalten Quizbögen gerne in den Briefkasten im Pfarrhaus einwerfen.

Die Lichtung oben auf dem Chamer Kalvarienberg – mit der Kreuzigungsgruppe als Mittelpunkt – präsentierte sich am vergangen Freitagabend sonnendurchflutet und im frühlingshaft-frischen Gewand: Pünktlich zur Maiandacht unserer Pfarrei, organisiert in Zusammenarbeit mit dem Chamer Volksfestverein, herrschten beste äußere Bedingungen, so dass der Zelebrant, Stadtpfarrer Dieter Zinecker, mit einer Vielzahl von Besuchern die Feier begehen konnte.

Besonders freute man sich gemeinsam über die musikalische Begleitung durch das Saxophon- Ensemble der Chamer Kolpingmusik, das mit zahlreichen Beiträgen zum Gelingen der Andacht maßgeblich beitrug.

„Gegrüßet seist du, Königin (…)“ klang es weithin über das Areal und dem Zelebranten war es (aufgrund des Verbotes von Gemeindegesang) vorbehalten, die eine oder andere Strophe mitzusingen. Im gemeinsamen Gebet dagegen wurde Maria als „Schwester aller“ um Hilfe und Fürsprache bei Gott ersucht.

Am Ender der halbstündigen Feier bedankte sich Pfarrer Zinecker für die schöne Gemeinschaft im Gebet und sprach allen Anwesenden Gottes Schutz und Segen zu.

Auch Volksfestpräsident Sepp Altmann war voll des Lobes über das gelungene Zusammenkommen und tat seine Hoffnung auf eine Fortsetzung an gleicher Stelle im Mai 2022 kund.
„Gott mit dir, du Land der Bayern (…)“ hallte es in der Bayernhymne zum Abschluss über den Kalvarienberg – und hinterließ (auch hinter der Maske) durchweg zufriedene Gesichter.

Im Bild:
Großer Beliebtheit erfreut sich Jahr für Jahr die Maiandacht am Chamer Kalvarienberg

Heute durften wir anlässlich eines Gedenkgottesdienstes des Volksfestvereins für den kürzlich verstorbenen Herrn Otto Schwarzfischer eine Bläsergruppe bei uns begrüßen. Mathias Achatz und seine Bläsergruppe gestalteten mit Instrumentalstücken den Gottesdienst musikalisch. Vielen Dank dafür! Den Gottesdienst haben wir per Livestream übertragen.

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Am vergangenen Sonntag, dem „Muttertag“, wurden auch in unserer Pfarrei St. Jakob besonders alle Mütter in den Vordergrund gerückt und herzlich Vergelts Gott gesagt für ihr vielfältiges Tun in Familie und Gesellschaft.

All das wusste auch Gemeindereferentin Michaela Maier in ihrer Predigtansprache mit Hilfe einer Erzählung, „Als Gott die Mutter erschuf“, treffend darzustellen. Um den Dank noch zu unterstreichen, gab es am Ende des Familiengottesdienstes (der auch im Livestream mitzuerleben war) für alle Mütter ein kleines „Dankeschön-Herz“ (siehe Bild), begleitet von einem liebevollen Gedicht.

Nicht nur die Mutterliebe, sondern ganz besonders die Nächstenliebe thematisierte Stadtpfarrer Dieter Zinecker anlässlich der Vorabendmesse am Samstag in seiner Predigt – mit einer sehr pointierten Erzählung als Vorspann:

Darin wurde einem Lehrer die an Gott gerichtete Bitte erfüllt, dieser möge ihm doch einmal Himmel und Hölle schauen lassen. Zusammen mit dem Propheten Elijas als Führer kam daraufhin der Lehrer geradewegs in die Hölle: Inmitten eines großen Raumes – es herrschte eisige Stille – stand ein Topf mit köstlichem Essen; davor saßen Menschen mit so langstieligen Löffeln, dass sie es nicht schafften, das herrliche Essen in den Mund zu bringen; entsprechend mager, schwach und elend sahen die Leute aus.

Danach führte Elijas den Lehrer in einen genauso aussehenden Raum – mit einem köstlichen Essen am Herd. Auch hier: Menschen, bereit zum Mahl, mit überlangen Löffeln; hier allerdings: Lauter gut genährte Menschen, gesund und glücklich, und im angeregten Gespräch miteinander. Und: Sie versuchten erst gar nicht sich selbst zu füttern, sondern benutzten die überlangen Löffel, um sich gegenseitig zu essen zu geben. Verblüffend einfach – und wirkungsvoll! Fraglos: Dieser Raum war der Himmel! –

„So wenig unterscheidet Himmel und Hölle!“, stellte Pfarrer Zinecker zu diesem „Märchen“ fest:
„Gleiche Verhältnisse, gleiche Werkzeuge, nur: Andere Menschen (…) Wir können den Himmel auf die Erde holen, wenn jeder dem andern zu essen gibt – ein einfaches Rezept.“ Komme da nicht gleichzeitig die „Urangst“ auf gegenüber dem oder den anderen, die ihrerseits eventuell nichts zurückgeben, zu kurz zu kommen? stellte der Prediger die Frage in den Raum, eine Urangst, die viel gutes Tun verhindere.

Hier nun komme Jesus ins Spiel, der diese Angst aufgreife und JA zu jedem Menschen sage, mit seinen Gefühlen, Wünschen und Enttäuschungen, Stärken und Schwächen.

„Er sagt JA zu mir. Ich bin nicht vergessen und übersehen, nicht auf mich alleine gestellt und meinem Schicksal blind überlassen.“

Der Evangelist Johannes fasse all das in wenigen Worten zusammen: „Wie mich der Vater geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt! Bleibt in meiner Liebe! Das habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch ist. Ihr seid meine Freunde, ich nenne euch nicht mehr Knechte.“

Aus all dem zog der Stadtpfarrer positive Schlussfolgerungen – und frohe Botschaft für alle Zuhörer: „Jesus hat den Himmel auf die Erde gebracht. Zu uns Menschen. Er bringt diese Hoffnung der Liebe, das Auf-den-anderen-Schauen. Das öffnet mich, das befreit mich von den kleinlichen Sorgen um mein Ich, mein Ego. – Ich kann mich annehmen wie ich bin: Mich annehmen, mein Leben und den anderen, Ich kann mich ihm zuwenden, ihm als ersten den gefüllten Löffel reichen. Ihn satt und zufrieden machen. Ihm das schenken, was er zum Leben braucht. Das wird mir selbst nicht fehlen.
Was unterscheidet Himmel und Erde: Fast nichts. Nur die Menschen und ihre Grundhaltung: Nur die Liebe.

„Das ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, so wie ich euch geliebt habe““.

Im Bild:
Ein kleines Dankeschön gab es für alle Mütter beim Familiengottesdienst

Zu einer Maiandacht auf dem Chamer Kalvarienberg, im Freien – vor der dortigen Kreuzigungsgruppe (s. Bild), lädt unsere Pfarrei am kommenden Freitag, 14. Mai, um 19 Uhr herzlich ein.

Im Zusammenwirken mit dem Chamer Volksfestverein, der vor drei Jahren zur Restaurierung der Kreuzigungsgruppe maßgeblich beigetragen hat, wird damit auch heuer vor Ort die Tradition fortgesetzt, den „Marienmonat Mai“ zur intensiven Verehrung der Gottesmutter zu nutzen. Stadtpfarrer Dieter Zinecker wird die Andacht zelebrieren, die Chamer Kolpingmusik mit ausgewählten Instrumentalstücken für die musikalische Begleitung sorgen.

Alle Interessenten sind herzlich willkommen. Die allgemein geltenden Abstands- und Hygieneregelungen sind verbindlich einzuhalten.

Heute ist Muttertag! Vielen Dank, liebe Mütter für euren Dienst und euer Dasein in allen Lebenslagen! Der heutige Familiengottesdienst war euch gewidmet. Schaut gerne rein und hört die Geschichte „Wie der liebe Gott die Mutter erschuf“. ♥♥♥

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Sei gegrüßt, du Frau der Welt,
Königin im Himmelszelt,
Reinste Jungfrau der Jungfrauen,
Morgenstern, auf den wir schauen.
Sei gegrüßt du göttlich Licht,
Voller Gnad, schön zugericht,
Komm zu Hilf dem Erdenkreis,
Du, o aller Frauen Preis

(Angelus Silesius)

Liebe Gläubige,

wir sind im Wonnemonat Mai angekommen, dem vielleicht schönsten Monat des Jahres überhaupt. Die Natur erwacht zu neuem Leben, sie wirkt völlig rein und frisch. Nicht umsonst ist dieser Monat auch der, den wir Katholiken Maria, der Gottesmutter, gewidmet haben. Maria wird in allen Bildnissen schön und rein dargestellt, Lilien sind ihre Begleiter. Die Schönheit der Natur im Mai und die Schönheit Mariens bilden eine wunderbare Einheit, die wir in vielen Maiandachten, in geschmückten Marienaltären, im Beten von Rosenkränzen und beim Singen von Marienliedern würdig feiern.

Doch auch wenn wir besonders im Mai Maria huldigen, so wandten sich die Gläubigen schon zu allen Zeiten an Maria. Wir wenden uns an sie während Naturkatastrophen, bei Krankheiten oder in jeder anderen schwierigen Lebenslage. Sie ist unsere Fürsprecherin bei Gott, die Mittlerin in all unseren Problemen. Wir wenden uns an sie, weil sie die Menschen versteht. Denn sie ist durch alle Probleme des Menschseins gegangen. Obwohl sie Gottes Auftrag aufrichtig angenommen hat, war er sicherlich nicht immer einfach. Schon die Umstände der Geburt waren alles andere als normal. Sicher war auch die Zeit Jesu, als er das Wort Gottes verkündete, nicht immer frei von mütterlicher Sorge. Und schließlich musste sie sogar das Schlimmste ertragen, was eine Mutter erleben kann: den Tod ihres Sohnes. Keine kennt also den Schmerz und Kummer wie sie.

Das Wichtigste aber überhaupt: Maria hat den Sohn Gottes zur Welt gebracht, durch sie kam der Erlöser erst in unsere Welt. Als Mutter Jesu verehren wir sie, als unser aller Mutter lieben wir sie. Was läge auch näher, als sich in der Not an die Mutter zu wenden? Wir bitten um ihre Hilfe, wie wir auch die eigene Mutter bitten würden, weil wir wissen, dass Maria in mütterlicher Zärtlichkeit immer da ist und mit und für uns betet.

Und wir verehren sie, weil sie in ihrem Leben auf einzigartige Weise die Grundhaltung des Glaubens gelebt und uns so gezeigt hat, wie Gott wirkt, wenn wir uns ihm ganz öffnen. Bei aller berechtigter Huldigung sollten wir aber nicht vergessen, dass wir in Maria vor allen Dingen das Heilswerk Gottes, das er durch Maria getan hat, die Menschwerdung Jesu Christi preisen und dass wir durch Maria zur richtigen Christusverehrung geführt werden. Zu Jesus Christus, unserem einzigen Erlöser.

P. Jim John OCarm
Pfarrvikar

Heute möchten wir euch anlässlich des Monats Mai einen Eindruck vom Marienaltar in unserer Expositurkirche St. Laurentius in Vilzing zeigen. Ein Besuch der Kirche ist sicher immer lohnenswert.

Die heutige Sonntagsmesse nach dem ersten Maifeiertag haben wir wieder live ins Internet übertragen. Vielen Dank an alle Zuschauer!

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Das Hochfest der Gottesmutter Maria, der „Schutzfrau Bayerns“, wurde in unserer Pfarrei heuer bereits am Vorabend des 1. Mai mit einem feierlichen Gottesdienst begangen.

Stadtpfarrer Dieter Zinecker begrüßte dazu besonders einige Erstkommunionkinder mit ihren Eltern und führte ihnen die herausgehobene Bedeutung sowohl des Festtages als auch der Gestalt der Gottesmutter vor Augen – sichtbar gemacht am prächtigen Blumenschmuck am Marienaltar der Pfarrkirche. Auch im Johannes-Evangelium von der Hochzeit zu Kanaan, das der Pfarrer verkündete, tritt die tragende Rolle Marias zu Tage: Ihren Worten „Sie haben keinen Wein mehr!“ folgt ein Wunder-Zeichen Jesu, das mit der Wandlung von Brot und Wein in Leib und Blut Jesu heute in jeder Messfeier geschieht: Aus Wasser wird Wein.

Zentral und eine Kernbotschaft dieses Evangeliums sei allerdings auch, so Zinecker in seiner Predigtansprache, die Aussage Marias „Was er euch sagt, das tut!“, mit der sie deutlich macht: Sie erkennt ihre Grenzen und lenkt alle Aufmerksamkeit der Diener, welche die Hochzeitsgäste bewirten sollen, auf Jesus; da wird offenbar: Wer auf Jesus hört und tut, was er sagt, der erlebt Ungewöhnliches, Übernatürliches mitten im Leben.

Am Ende des stimmungsvollen Gottesdienstes, dem Eva Berzl mit Gesang und Orgelspiel musikalische Ausstrahlung verlieh, konnten sich alle Mitfeiernden noch an der Bayern-Hymne erfreuen: „Gott mit dir, du Land der Bayern (…).“