Liebe Pfarrgemeinde,

gemäß der Statuten der Wahlordnung zur Pfarrgemeinderatswahl 2022 gibt der Wahlausschuss die beigefügte Kandidatenliste bekannt:

 

Heute hat sich eine Vielzahl von Menschen aus Cham und der Umgebung, die sich um den Frieden und die Freiheit in der Ukraine sorgen, auf dem Kirchplatz vor unserer Stadtpfarrkirche St. Jakob in Cham versammelt. In einer würdigen und beeindruckenden Feier wurde um den Frieden in der Ukraine gebetet.

Vielen Dank an alle Redner für die klaren und beeindruckenden Worte und das uneingeschränkte Bekenntnis zu Frieden, Freiheit und Demokratie. Vielen Dank liebe Kolpingmusik für die musikalische Gestaltung der Feier und eure spontane Zusage zur Mitwirkung. Vielen Dank an euch alle Besucher, die ihr gekommen seid und eure Anteilnahme gezeigt habt!

Von Peter Schrettenbrunner haben wir freundlicherweise eine sehenswerte Bilderserie zur Verfügung gestellt bekommen, auf die wir hier gerne verweisen (auf der Webseite dann nach unten scrollen):

Bilderserie zum Friedensgebet (https://ois.gmachtin.bayern/)

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Am Sonntag findet um 19 Uhr ein Gebet für den Frieden in der Ukraine auf dem Kirchplatz vor der Pfarrkirche St. Jakob in Cham statt, zusammen mit dem aus der Ukraine stammenden Rötzer Stadtpfarrer Alexander Dyadychenko und Pater Peter Renju. Auch Landrat Franz Löffler wird teilnehmen.

Friedensgebet

Wir wollen jeden Samstag, ab dem 5. März, um 8 Uhr die Messe für Frieden in der Ukraine und in Europa feiern. Anschließend ist das Allerheiligste bis 11 Uhr zur stillen Anbetung ausgesetzt. Um 11 Uhr endet die Anbetung mit dem Eucharistischen Segen.

Allein den Betern

Allein den Betern kann es noch gelingen
Das Schwert ob unsern Häuptern aufzuhalten
Und diese Welt den richtenden Gewalten
Durch ein geheiligt Leben abzuringen.

Denn Täter werden nie den Himmel zwingen:
Was sie vereinen, wird sich wieder spalten,
Was sie erneuern, über Nacht veralten,
Und was sie stiften, Not und Unheil bringen.

Jetzt ist die Zeit, da sich das Heil verbirgt,
Und Menschenhochmut auf dem Markte feiert,
Indes im Dom die Beter sich verhüllen,

Bis Gott aus unsern Opfern Segen wirkt
Und in den Tiefen, die kein Aug‘ entschleiert,
Die trockenen Brunnen sich mit Leben füllen.

(Reinhold Schneider)

Das sogenannte Gebet des heiligen Franziskus (auch Friedensgebet, Einfältiges Gebet oder Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens) ist ein anonymes Gebet, das dem Heiligen Franz von Assisi (1182–1226) zugeschrieben wurde und im 20. Jahrhundert große Bekanntheit erlangte.

Das Gebet wurde von vielen Persönlichkeiten, darunter Mutter Teresa, Prinzessin Diana, Margaret Thatcher, Dom Hélder Câmara, Papst Johannes Paul II. und Bill Clinton öffentlich gesprochen oder in Teilen zitiert.

Gebet des heiligen Franziskus

Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,
dass ich liebe, wo man hasst;
dass ich verzeihe, wo man beleidigt;
dass ich verbinde, wo Streit ist;
dass ich die Wahrheit sage, wo Irrtum ist;
dass ich Glauben bringe, wo Zweifel droht;
dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält;
dass ich Licht entzünde, wo Finsternis regiert;
dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.

Herr, lass mich trachten,
nicht, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste;
nicht, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe;
nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe.

Denn wer sich hingibt, der empfängt;
wer sich selbst vergisst, der findet;
wer verzeiht, dem wird verziehen;
und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben.

(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Gebet_des_heiligen_Franziskus)

Liebe Pfarrgemeinde,

gemäß §2(3) Wahlordnung/PGR des Bistums Regensburg geben wir die Namen der Mitglieder des Wahlausschusses in alphabetischer Reihenfolge bekannt:

1. Hellauer, Walter, Stadtpfarrer
2. Jim Vadakkumparambil John OCarm., Pfarrvikar
3. Altmann, Martina
4. Beer, Sabine
5. Hartl, Isabella
6. Moro, Martin, Dr.
7. Pommer, Hermann
8. Straube, Richard, Dr.

gez. Walter Hellauer, Stadtpfarrer Cham
gez. Dr. Richard Straube, Sprecher Leitungsgremium Pfarrgemeinderat

Am 20. März finden im gesamten Bistum Regensburg Pfarrgemeinderatswahlen statt, die unter dem Motto „weit denken und mutig handeln“ stehen.

Die Pfarrgemeinderatswahlen finden in schweren und schwierigen Zeiten für uns Christen „vor Ort“ in den Pfarrgemeinden statt. Gerade deswegen und gerade deshalb gilt „fürchtet Euch nicht“ die anstehenden Herausforderungen anzunehmen und vor Ort umzusetzen und weiter zu entwickeln. Dabei ist die Zusammenarbeit mit unserem Stadtpfarrer in jeder Weise in gegenseitigem Respekt und Achtung unersetzbar und fruchtbar.

Im Vordergrund wird das Konzept der Neuevangelisation stehen, die Frage, wie gewinnen wir wieder neu Menschen für den christlichen Glauben. Hierzu sollte ein der Pfarrgemeinde angepasstes Konzept erarbeitet und umgesetzt werden, z.B. die Errichtung von Bibelgesprächskreisen für Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Senioren, die Ausbildung von Katecheten im Bistum Regensburg, aber vor Ort sein z.B. mit einem Stand der Gemeinde St. Jakob während der Stadtfeste als ständige Einrichtung.

Auch das Thema Vorbeugung Kindesmissbrauch soll nach Maßgabe des Bischofs definitiv dieses Jahr zur Vollendung gebracht werden. Es bleibt also viel zu tun mit den Augen nach vorn gerichtet. Deshalb braucht der Pfarrgemeinderat Menschen, die Freude an kreativer Gestaltung haben, die das Miteinander und Füreinander in besonderen Zeiten durch das Einbringen ihrer Talente gestalten wollen.

Wir, Pfarrer Hellauer und die PGR-Mitglieder, stehen Ihnen als Ansprechpartner zur Verfügung.

Walter Hellauer
Stadtpfarrer St. Jakob

Dr. Richard Straube
Sprecher des Leitergremiums des PGR

Heute im Rahmen unseres Sonntagsgottesdienstes galt unsere Aufmerksamkeit besonders unserer Gemeindereferentin Michaela Maier. Wir mussten uns heute schweren Herzens von Michaela verabschieden, die von nun an in den Schuldienst wechselt. Liebe Michaela, für deine neue Aufgabe wünschen wir dir alles Gute, jederzeit Gottes Segen und Gesundheit! Du bist uns jederzeit in der Pfarrei willkommen!

Michaelas Abschiedsworte und auch ein Teil der Dankesworte der Pfarrei können auch im Pfarrbrief und hier auf der Webseite nachgelesen werden.

Vielen Dank auch an euch liebe Zuschauer für die zahlreiche Teilnahme in der Kirche und zu Hause über unseren Livestream!

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Abschiedsworte unserer Gemeindereferentin

Liebe Pfarrgemeinde,

nach über 12 Jahren endet nun meine Zeit als Gemeindereferentin in der Pfarrei St. Jakob. Es war für mich eine sehr schöne und auch prägende Zeit. Schön war die Zeit vor allem durch die Menschen, die mir in St. Jakob begegnet sind. Wenn ich hier weggehe, dann gehe ich reich beschenkt mit vielen schönen Erinnerungen. Für alles entgegengebrachte Wohlwollen und für alle Unterstützung, die ich durch Sie erfahren durfte, bedanke ich mich bei Ihnen allen ganz herzlich. Mein ganz besonderer Dank gilt auch jenen, mit denen ich in dieser Zeit in irgendeiner Form zusammenarbeiten durfte.

Liebe Pfarrangehörige, ich wünsche Ihnen allen von Herzen alles Gute und Gottes Segen. Möge der Heilige Jakob Sie alle stets begleiten und auf Sie schauen!

Ihre Gemeindereferentin
Michaela Maier

Abschiedsworte des Pfarrgemeinderates

Liebe Michaela Maier,

im Buch Kohelet (Pred 3,14) steht geschrieben:

„Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde“.

Da wird eine Vielzahl von Situationen aufgezählt, auch die des Abschiedes und des Neubeginns. Heute ist die Stunde Ihres Abschiedes von uns als Pfarrgemeinde St. Jakob/St. Laurentius gekommen, aber auch unsere von Ihnen. 12 Jahre lang waren Sie unsere Gemeindereferentin, haben in dieser Zeit die Familiengottesdienste, die hohen Festtage des Kirchenjahres u.v.m. gestaltet und mitgestaltet, Sie waren Mitglied im Pfarrgemeinderat und haben dort den Liturgieausschuss geleitet.

Viel schöne Erinnerungen sind damit mit Ihnen verbunden, Sie haben in dieser Zeit eine Vielzahl von Kommunionkindern und Firmanden begleitet und sie auf ihrem Weg als junge und heranwachsende Christen begleitet. Dabei war und ist auch der Religionsunterricht wichtig und das alles haben Sie mit Leib und Seele gemacht. Der Wechsel in den Schuldienst macht uns freudige Hoffnung in einer Zeit, in der Glaube als nicht mehr „zeitgemäß“ angesehen wird, aber keine wirklichen Alternative von dieser Gesellschaft geboten werden kann. Sie können durch Ihr Glaubenszeugnis im Unterricht junge Menschen davon überzeugen, dass es mehr gibt als das, was auf dieser Erde versprochen wird und auch dann gehalten wird; das Einzige was dauerhaft und unverbrüchlich ist, ist die Zusage Christi bei uns zu sein „bis ans Ende der Tage“.

In diesem Sinne überreiche ich Ihnen im Namen der Pfarrgemeinde und stellvertretend als ein Sprecher für den Pfarrgemeinderat zur Erinnerung an 12 Jahre Wirken in St. Jakob dieses Kreuz im Stil der Glaskunst des Bayerischen Waldes. Das ist symbolträchtig: In der Mitte des Kreuzes findet sich der Samen, den Sie in der Gemeinde St. Jakob/St. Laurentius gelegt haben, auf dem Weg, den Sie über 12 Jahre mit uns und für uns gegangen sind.

Vergelt‘s Gott für Alles, was Sie für diese Gemeinde getan und bewirkt haben.

Pfarrgemeinderat für St. Jakob und St. Laurentius

Liebe Besucher unserer Kirche, liebe Pfarrgemeinde,

wer gesund ist, der macht man sich eher wenig Gedanken um seine Gesundheit. Meist erst dann, wenn diese durch eine Krankheit beeinträchtigt wird, rückt dieses Thema dann in den Fokus der Aufmerksamkeit. Krankheit beeinträchtigt die Lebensqualität. Nicht selten führt sie dazu, dass Menschen nicht mehr, wie gewohnt, am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Der Lebensradius wird plötzlich auf das eigene Haus, auf ein Zimmer oder nur auf das eigene Bett reduziert. Krankheit macht dann schnell einsam. Und jemand, den man nicht sieht, der gerät für andere nicht selten in Vergessenheit.

Dem wollte Papst Johannes Paul II. begegnen, in dem er 1993 erstmals den Welttag der Kranken ausrufen ließ. Der 11. Februar, der gleichzeitig der Gedenktag der Lieben Frau von Lourdes ist, soll seitdem jedes Jahr zu mehr kirchlicher und gesellschaftlicher Aufmerksamkeit sowohl für kranke Menschen, aber auch für das Gesundheitspersonal sorgen.

„Nicht vergessen werden.“ – Das ist ein Anliegen, das nicht nur in Pandemiezeiten seine Berechtigung hat. Ich denke, jeder von uns kennt jemand, der entweder schwerer krank ist oder der sich um Kranke besonders kümmert. Sie alle verdienen unser Gebet und unsere Sorge.

Herzliche Grüße
Michaela Maier, Dipl.-Rel.päd.(FH)
mit Pfr. Walter Hellauer und Pfarrvikar Pater Jim

Texte aus dem Gotteslob

Gebete

4 Der Rosenkranz
6 Vor Gottes Angesicht
11 Meine Zeit in Gottes Händen
14 Mein Leben vor Gott bringen
17 In Krankheit

Psalmen

38 Der Herr ist mein Licht und mein Heil
50 Unsere Tage zu zählen, lehre uns
53 Hört auf die Stimme des Herrn

Litaneien

557 Litanei von der Gegenwart Gottes
558 Litanei vom Heilswirken Gottes
561 Jesus-Litanei

Tagzeitenliturgie

614 – 617 Laudes
627 – 632 Vesper
647 – 650 Vesper an Marienfesten
662 – 665 Komplet

Lieder

414 Herr, unser Herr
416 Was Gott tut, das ist wohlgetan
853 Wer glaubt, ist nie allein!

Gebet zu „Maria Lichtmess“ und Blasius ZUHAUSE:

2. und 3. Februar

„Der HERR ist mein Licht und mein Heil…“ (Psalm 27)
Gott, wie viele Menschen haben schon seit tausenden von Jahren mit diesen Worten gebetet,
Menschen in ihren Ängsten und im Unheil und sie haben Kraft und Zuversicht daraus geschöpft.

So zünde ich jetzt bewusst diese Kerze an und ich bitte Dich:
Sei du mein, sei du unser Licht und Heil weiter durch dieses Jahr 2022.

Jetzt, wo die Tage wieder länger werden, lass es auch in uns und um uns herum heller, wärmer, zuversichtlicher, freundlicher und lebendiger werden.
Sei du unser Licht, wenn Ängste, Sorgen, Probleme, auch Streit und Unfrieden uns bedrängen – damit es nie ganz dunkel oder aussichtslos ist.

Lass uns auch für andere wie ein Licht sein, anderen Mut machen, beistehen, trösten, aufhorchen, aufatmen lassen und sie zum Strahlen bringen.

Lass uns nie vergessen, dass dein Himmel über uns allen offen ist – schenke uns immer wieder himmlische Momente und lass unsere Verstorbenen geborgen sein in deinem ewigen Licht und Frieden.

Behüte uns an Leib und Seele und bewahre uns auf die Fürsprache des Bischofs Blasius vor Atemprobleme, Ersticken und Halskrankheiten, und lass uns selbst gut auf der Hut sein.

Beatme uns immer wieder mit deinem Heiligen und Heilenden Geist und hilf uns, ein- und aus- und durch- und aufzuatmen und für eine gute Atmosphäre statt für dicke Luft zu sorgen.

Segne mich, uns, alle, die einen festen Platz in meinem Herzen haben und auch alle, mit denen ich mir gerade schwer tue – und deine ganze Erde:

+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Amen.
(Nach: www.sankt-laurentius-kleinostheim.de)

Gebet zum Welttag der Kranken, 11. Februar 2022

Fürbitten
L: Schwestern und Brüder, wenden wir uns gemeinsam und in Gemeinschaft mit der ganzen Kirche an den Vater und erbitten von ihm Hilfe, Gnade und alles erdenklich Gute.
• Für alle, die unter Krankheit und Einsamkeit leiden: Dass sie Trost, Nähe und geschwisterliche Zuwendung erfahren.
• Für alle, die im Gesundheitswesen tätig sind: Dass sie durch ihre Professionalität und durch ihren Einsatz zu Zeugen der Barmherzigkeit und der Liebe Gottes werden.
• Für alle, die in der Seelsorge tätig sind: Dass ihre Hingabe zu einem Zeichen jener mütterlichen Liebe wird, mit der die Kirche sich um die Menschen sorgt.
• Für alle, die im öffentlichen Dienst tätig sind: Dass sie das Gemeinwohl fördern und besonders für Menschen Sorge tragen, die leiden und die in Schwierigkeiten sind.
L: Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
Amen.

Gebet zum 30. Welttag der Kranken

Gott, barmherziger Vater, du gibst jedem Menschen Würde.
Du schenkst uns deine Barmherzigkeit.
Gemeinsam mit dir wollen wir deine besondere Liebe für Leidende, Ausgegrenzte und Einsame bezeugen.
Unterstütze alle, die im Gesundheitsdienst zum Wohl der Menschen tätig sind.

Jesus Christus, unser Bruder, du selbst hast Schmerz und Verlassenheit erfahren.
Stehe allen bei, die körperlich, geistig oder seelisch krank und leidend sind.
Lehre uns, in jedem und jeder einzelnen dich zu entdecken und zu lieben.

Heiliger Geist, unser Beistand,
du kennst die heils- und liebesbedürftige Menschheit.
Komm unserer Schwäche und Verletzlichkeit zu Hilfe.
Nimm dich unserer alltäglichen Mühen und Leiden an.
Lass uns nie die Hoffnung verlieren.

Maria, du Schmerzensmutter, bitte für uns!
(Nach: www.bz-bx.net/de)